problem wegen kontopfändung

5 Antworten

Es wird das Konto gepfändet auf das die Leistung (Lohn, Gehalt, Rente, ALG oder Ähnliches) überwiesen/gezahlt wird. Dabei ist es ohne Bedeutung ob der leistungsempfänger auch Kontoinhaber ist.

Sie soll zur Bank gehen und dieses Konto in ein P Konto umwandeln. Das geht seit 1.7 glaube ich. Das Konto bleibt erhalten und ist bis zu einer Grenze( ich glaube ca 900 Euro ) nicht zu pfänden. Damit kann man aber keine Kreditkarte oder Dispo bekommen.

ich danke für die promten antworten. ich verstehe halt einfach nicht, daß es rechtens ist, an das konto der tochter zu gehen. es kommen ja nur zahlungen auf dieses konto, die der tochter zustehen. naja morgen geh ich mit den beiden zur bank. dann sieht man hoffentlich weiter.

> das problem ist nun, daß sie gar kein eigenes konto hat. die pfändung bezieht sich auf das konto ihrer tochter (17 jahre)
Geldtransfers für dritte sind laut AGB's der Bank verboten. Abgesehen davon können diese Transferkonten natürlich auch gepfändet werden.
Deine Freundin ist eine schöne Rabenmutter, wenn sie ihrer eigenen Tochter Ärger mit deren Konto macht...
Tipp: Jedermann bekommt von der Schwäbischen Bank ein einfaches Konto (google mal nach Global MasterCard).

wenn das Geld aufs Konto kommt direkt runterholen,

Wie komme ich bei einer Kontopfändung an mein Geld?

Wenn Ihr Konto aufgrund einer Kontopfändung gesperrt wird, ist schnelles Handeln wichtig. Genauso wichtig ist aber, trotzdem Ruhe zu bewahren und nicht kopflos zu handeln.

Grundsätzlich haben Ihre Gläubiger die Möglichkeit, mit Hilfe eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses das Guthaben auf Ihren Konten einschließlich Sparguthaben und vermögenswirksame Anlagen zu pfänden. Zunächst ist Ihr Konto erst einmal für 14 Tage gesperrt. Dies gilt auch, wenn Ihr Lohn oder Gehalt bereits beim Arbeitgeber gepfändet wurde. Sie bekommen am Automaten kein Bargeld mehr und Ihre Kreditkarte wird eingezogen. Ihre Bank darf Ihnen in dieser Frist nur mit einer gerichtlichen Kontofreigabe Geld auszahlen oder Überweisungen für Sie tätigen. Nach Ablauf der 14 Tage wird das verbliebene Guthaben an den Gläubiger überwiesen, und Sie bekommen es nicht mehr zurück. Nutzen Sie also die Zwei-Wochen-Frist, um Ihr nicht-pfändbares Guthaben zu sichern. Holen Sie sich am Besten sofort Hilfe von einer Schuldnerberatung, einem Anwalt oder der Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts. Für Sozialleistungen aller Art vom Arbeitslosengeld, über die Sozialhilfe, die Rente bis hin zum Wohngeld und für das Kindergeld gilt eine Sieben-Tage-Frist, innerhalb derer diese Sozialleistungen pfändungssicher sind.

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