Probezeit Alkohol abschaffen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist durchaus sehr sinnvoll. Ich darf zwar trinken-also bis zur 0,3‰-Grenze, wie alle anderen auch, habe das aber noch nie gemacht oder in Anspruch genommen, wenn wir mal von einem Schnaps nach dem Essen absehen.

Fahren unter Drogeneinfluss ist nicht witzig. Auch nicht mit 0,5‰ oder 0,3‰. Das ist einfach nur gefährlich und führt zu Unfällen. Auch nach einem Bier!

Durch deine Alkoholgewöhnung, die anscheinend so groß ist, dass du es nichtmal beim Autofahren ohne Alkohol aushältst, hast du deinen Verstand schon so weggesoffen, dass du nicht mal merkst, was für Auswirkungen auch schon ein Bier hat. Deine Reaktionszeit wird bedeutend länger, Abstände kannst du nicht einschätzen. Das ist gefährlich und das sieht man leider auch Regelmäßig, immerhin ist Alkohol neben Abstand und Ablenkung eine wunderbare Unfallursache. 13.000 Unfälle jährlich gehen auf das Konto von Alkohol.

Meiner Meinung nach sollte man auch die 0,5‰-Grenze weiter absenken. 0,2‰-das ist ein vernünftiger Wert, bei dem noch keine schweren Auswirkungen eintreten, man aber noch den Schnaps nach dem Essen o.ä. trinken kann.

Ich sehe das genau so wie du!
Es wird nicht mit Alkohol gefahren fertig.
Und wenn man es nicht mal lassen kann wenn man fahren muss, dass ist in meinen Augen das Problem mit dem Alkohol schon etwas größer.

Wieder einmal ein Beweis, dass die 0,0 Grenze ganz gut funktioniert.

Da der alkoholpegel sehr leicht jeden Grenzwert übersteigt, heisst es eben für alle (vor allem anfänger): nichts trinken!

Ein Bier macht den ungeübten schon fahruntauglich!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wie meinst du den zweiten Satz ? Was ist denn der Grenzwert, wo der Alkohol zur Gefahr wird beim Fahren ? Aber doch nicht nach einem Bier.

@Simonderbabo

Aber doch nicht nach einem Bier.

Natürlich wirkt sich Alkohol auch schon nach einem Bier auf die Fahrtauglichkeit aus!

@Simonderbabo

Und genau da ist das Problem. Je nach Gewohnheit/Fitness/Tagesverfassung oder vorherigen Mahlzeiten kann man den Alkoholspiegel nicht an irgendwelchen getrunkenen Mengen festmachen. Verschiedene Berufsgenossenschaften legen 0,3 als Beeinträchtigungsgrenze fest. Manche sogar 0,2.

@BackupBone

Ganz simpel:

Jeder, der schonmal nach einem Schnaps in einen Atemschutzeinsatz bei der Feuerwehr gegangen ist, weiß, dass das noch geht. Keine Beeinträchtigung spürbar. Der ‰-Wert dürfte da wohl noch unter 0,1 liegen.

Wer schonmal nach einem Bier in den Atemschutzeinsatz gegangen ist-ich hab das bisher nur bei Übungen probiert-weiß, dass das eine ganz ganz schlechte Idee ist.

Ein Schnaps, Hustensaft vor dem Fahren, eine Alkoholische Praline, ja, das geht noch. Aber auf keinen Fall mehr!

Fahranfänger haben auch nüchtern ein höheres Unfallrisiko als erfahrene Autofahrer. Deshalb macht die Nulltoleranzstrategie in Sachen Alkohol absolut Sinn.

Meiner Meinung nach sollte Alkohol im Straßenverkehr grundsätzlich verboten sein. Keine 0,3 oder 0,5 Promille sondern 0,0 für alle Verkehrsteilnehmer.

Davon abgesehen: Wenn du meinst, unbedingt trinken zu müssen, dann fahr' halt kein Auto. Da mussten wir alle durch.  

für alle Verkehrsteilnehmer ? Das wären dann auch Radfahrer !! ( Fußgänger sind eigentlich auch Verkehrsteilnehmer aber lassen wir mal weg )

@Simonderbabo

Auch für Radfahrer und Fußgänger gelten bereits Grenzen. Wenn du als Fußgänger im Suff Gegenstände auf fahrende Autos oder auf die Fahrbahn wirfst (Stichwort: gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr) dann ist dein Lappen ebenfalls weg.

@evilToast

Gut zu wissen. Dann mach ichs halt nüchtern ;)

@melman86c

Ich erwarte dann deinen Bericht XD

Stichwort "alkoholfreies" Bier. Solange du das nicht literweise wegsäufst, ist das alles im nicht messbaren Rahmen. Aber dann hättest du auch bei Fruchtsaft ein Problem.

Du kannst das Bier doch trinken...

Darfst halt nicht mehr Auto fahren.

Wenn ich fahren muss, trinke ich keinen Tropfen Alkohol. Egal wo die Grenze ist

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