Privatverkauf ohne Kaufvertrag

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du könntest eine Gerichtlichen Mahnbescheid deiner Bekannte zukommen lassen das dürfte in dem Fall so um die 30€ Kosten. Das geht sogar Online https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=2384147-1259763671607&Command=start Das hilft machmal und wenn dein Bekannter dem nicht Widerspricht kannst du anschließend eine Vollstrekungsbescheid beantragen und wenn der auch ohne Widerspruch durchgegangen ist kannst du mit dem dann eine Gerichtsvollzieher beauftragen das Geld ein zu treiben. Ob sich der ganze Aufwand aber für 250€ lohnt wage ich zu bezweifeln. Ein Anwalt lohnt sich für den Betrag nicht, da ist das Kostenrisiko viel zu hoch. Denk dran egal was du machst die Kosten trägts erst einmal du. Was die Verjährungsfrist angeht, auf die muss sich der Schuldner aktiv berufen, du mußt ihn darauf nicht Hinweisen. Machmal hilft aber schon der Gerichtliche Mahnbescheid um einen zur Zahlung zu bewegen.

Ja Vanessa, ohne etwas schwarz auf weiss zu haben, fürchte ich, dass Du da leer ausgehen wirst. Rechtliche Möglichkeiten gibt es nicht.

Prinzipiell besteht zwischen euch natürlich ein mündlicher Kaufvertrag, so dass es in erster Linie ein Nachweisproblem ist. Wenn du keine Zeugen hast, kannst du kaum etwas tun.

Ohne schriftlichen Kaufvertrag und ohne Zeugen wird das schwierig!

Verbuch es als Erfahrung und verkauf demnächst nie wieder auf Raten ohne was schriftliches zu vereinbaren.

Danke für den Tipp. Das hab ich schon. Mich ärgert es nur, dass mich diese Person auch noch frech angrinst. Zeugen hätte ich, das ist nicht das Problem. Meinst Du, es hat sinn, sich mal an einen Anwalt zu wenden?

@Vanessa81

Wenn Du Zeugen hast, würde ein Anwalt bestimmt etwas erreichen können. Die Frage ist halt nur, ob es sich lohnt, auch noch den Anwalt zu bezahlen. (Zumindest meiner ist nicht günstig - da lohnt es sich eher, auf Ansprüche zu verzichten.)

Zwei übereinstimmende Willenserklärungen führen zum Kaufvertrag. § 150 (2) BGB

Mündliche und telefonische Angebote sind verbindlich. Ein Kaufvertrag kommt zustande. §§ 146, 147 (1), 150 BGB

Somi hast du Anspruch auf dein Geld

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