Privatinsolvenz mit 22 wegen 6000€?

5 Antworten

Bei einer Summe von 6000€  ist eine PI völlig übertrieben. Versuche dich mit deinen Gläubigern so zu einigen. Ansonsten warte bis dein Studium abgeschlossen ist und zahle dann deine Schulden. Die meisten Gläubiger lassen sich auf eine Stundung ein, wenn das Anliegen gut begründet ist. 

Ohne genaue Daten lässt sich seriös keine Auskunft erteilen.

Allgemein würde ich, wenn die Aussicht besteht das in absehbarer Zeit entsprechendes Einkommen vorhanden sein wird, bei dem Betrag keine Insolvenz beantragen.

Zum einen lässt sich der Betrag in der Regel erheblich reduzieren. Das kann man mit den Gläubigern aushandeln. Dafür muss aber auch Geld vorhanden sein.

Ohne Einkommen gibt es keinen Kredit, zumindest nicht bei Banken. Da hilft ggf. die Familie.

Für genauere Auskünfte gerne PN.

Insolvenz wegen 6000 Euro würde ich nicht machen. Dann lieber in der Familie fragen. 

Wie wärs mit arbeiten gehn?
nehmen wir 200€/Monat mehr an Buget an: 2400€/Jahr, also 3 Jahre und du bist da raus.

Arbeiten gehen ist doch keine Alternative. Dann müsste man ja etwas tun und das wäre ja nicht der Sinn der Sache. Privatinsolvenz ist da deutlich intelligenter.

Ja arbeiten gehen werde ich ab nächsten Monat sowieso. Hatte vergessen es dazu zuschreiben. 

@libertywalk95

Privatinsolvenz bedeutet die nächsten 10 Jahre keinen Kredit mehr. Würde ich nicht machen. Versuche dich mit dem Gläubiger zu einigen und zahle zurück (Stück für Stück).

Du hast kein regelmäßiges Einkommen und keinen festen Vertrag. Die weiß ja nicht wie lange du noch studierst oder ob du morgen alles hin schmeißt, dann könntest du den Kredit nämlich nicht mehr zahlen. Genauso bei privat Insolvenz,brauchst du auch einen festen Job.

Es gibt keinerlei Verpflichtung bei einer Privatinsolvenz einen festen Job einzugehen. Sodann ergeben sich in dem Verfahren keine pfändbaren Einkünfte. Das Verfahren läuft dennoch auch Stundung der Verfahrenskosten bei Gericht und schließt ganz normal ab.

Die Gründe für die Insolvenz sind u.a. Zahlungsunfähigkeit, welche vorliegt wenn man die Verbindlichkeiten nicht zahlen kann. Die Insolvenz macht insofern Sinn, da diese die Forderungssachverhalte klar regelt und man sich nicht selbst mit den Gläubigern ewig auseinandersetzen muss. Diese werden alle auch versuchen Ihre Forderung durchzusetzen und am Ende evtl. einen Fremdantrag auf Insolvenzeröffnung stellen.

Der Kredit macht keinen Sinn, da es nur ein Tausch der Forderungen wäre und die Tilgung auf den Kredit ebenfalls nicht geleistet werden kann. Aufgrund der Zinsen werden die Schulden sogar höher.

Ein sinnvolles Gespräch bei einer Schuldnerberatung im Hinblick auf ein Insolvenzverfahren wäre sinnvoll. Das Alter ist völlig egal und es zeigt auch, dass man die Situation klären und breinigen will.

@OneShad

Einen Fremdantrag auf Insolvenz gibt es meines Wissens nur bei Unternehmen und nicht für Privatpersonen.

Es besteht zumindest die Pflicht, sich um eine angemessene Tätigkeit zu bemühen bzw. dessen nachzugehen.

Ansonsten kann ein Versagungsgrund vorliegen.

Das Studium ist zwar bereits begonnen und wird auch vermutlich im Insolvenzfalle beendet werden können, aber das sollte dann mit den Verfahrensbeteiligten erörtert werden.

Was möchtest Du wissen?