Privatinsolvenz- muss man Unterhalt zahlen?

4 Antworten

Durch die Unterhaltsverpflichtung erhöht sich der Pfändungsfreibetrag. Allerdings musst du auch nachweisen, dass du dieser Unterhaltspflicht auch nachkommst.

Bei eine Privatinsolvenz bleiben Dir zum Leben nur noch 980 Euro zur Verfügung. Das ist das Existenzminimum und du bist von der Unterhaltszahlung nicht mehr in der Lage.

Das ist nur bedingt richtig. Hast Du Einkünfte, die über dem Selbstbehalt liegen, bist Du zur Unterhaltszahlung verpflichtet. Die Unterhaltszahlung hat hier auch Vorrang vor der Schuldentilgung, die ja von dem, was drüber ist, erfolgen muss.

Für Unterhaltsschulden gilt der Freibetrag von 750 €. Außerdem unterliegst du einem strikteren Gebot einer Erwerbstätigkeit nachzugehen Zur Not mit einem Zweitjob.

Ich schäme mich gerade fremd für Dich, wie Du versuchst, Dich vor der Unterhaltspflicht zu drücken.

Wenn Du Kinder in die Welt gesetzt hast, musst Du auch dafür gerade stehen.

Und ich hoffe, dass Dir eine schreckliche Arbeit zugewiesen wird, dass Du Deiner Unterhaltspflicht nachkommen kannst.

Um das zu umgehen, könntest Du Deine bisher verschwendete Energie dazu aufbringen, Dir eine ordentliche Arbeit zu suchen. Um Deiner Unterhaltspflicht nachkommen zu können. Um Dir selbst ein angenehmes Leben zu gestalten. Und um nicht dem Steuerzahler (also uns!) auf der Tasche zu liegen.

Du sprichst mir aus der Seele, LG !

in der zeit wo du dir immer neue fragen zum "wie-drück-ich-mich-vor-meiner-unterhaltspflicht" ausdenkst, könntest du vieleicht lieber stellenanzeigen lesen!!!!!!

DH!

Kann Dir nur zustimmen!

Das wollte ich auch grad schreiben. Stimme also voll deiner Meinung zu.

@Sunshine1160

Besser kann man es nicht formulieren ! DH

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