Prellung Körperverletzung "geringfügig"?

3 Antworten

Eine Prellung an sich ist kein Thema, tut halt manchmal sehr weh. Wenn keine Spätfolgen, die jedoch meines Erachtens mit einer Abgeltung versicherungstechnisch bei einer gewonnenen Zivilklage auf Schadenersatz, finanziell geregelt wird, auftreten, ist dies meist eine Sache von 1-3 Wochen. Diese Zeit kann, wenn Du arbeitet und daraufhin krank geschrieben wirst, als Ausfallzeit gegenüber der Versicherung, so denn eine besteht, geltend gemacht werden. Der Arbeitgeber ist meines Erachtens, bei einer Selbständigkeit Du selber, in dem Fall anspruchsberechtigt, wenn dieser in der Zeit Deiner Krankheit den Lohn fortbezahlt. Du solltest Dir ein Atest vom Arzt einholen, wenn Du auf Schadenersatz klagen - auch bei Erstattung einer Strafanzeige - willst. Bei einer Unsicherheit Deinerseits, wie schwerwiegend die Verletzung sich gestaltet oder in Zukunft gestalten könnte ( evtl. bleibende Schäden ) ist es unbedingt erforderlich einen Arzt aufzusuchen. Bist Du der/diejenige, der/die die Verletzung verursacht hat, handelt es sich meist um eine leichte Körperverletzung, was jedoch aus der Anklage ersichtlich wird. Hiebei kommt es wahrscheinlich auf den festgestellten wirklichen Schaden an, der verursacht worden ist. Eine Prognose abzugeben ist aus der betätigten Schilderung kaum möglich, weshalb Du besser einen Anwalt befragen solltest. Ich habe beide Möglichkeiten hier beschrieben, da aus Deiner Frage keine Eindeutigkeit zu entnehmen ist, in welcher Form Du involviert bist. Besteht keine Versicherung, die auch bei strafbaren Handlungen greift ( hier stellt sich die Frage, ob eine solche überhaupt existent ist im realen Leben ), zahlst Du dann das Schmerzensgeld etc, was sich aus den angestrebten Klagen bzw. dessen Urteile, ergibt wie auch evtl. Folgekosten. Bereits erwähnt, konsultiere in beiden aufgezeigten Fällen einen Anwalt und lass Dich beraten.

Liebe Grüße

Du hast ja schon des öfteren gefragt und den Vorfall unterschiedlich dargestellt... nur die Androhung einer körperlichen Verletzung ist schon eine Straftat....

Schlagen, schubsen ist eine vorsätzliche Körperverletzung

Eine vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar (§ 223 Abs. 2 StGB).

keine Körperverletzungen, z.B.

leichte Druckstellen am Oberarm, kleinere Rempler

**eine Gesundheitsbeschädigung ist gegeben z. Bsp.

Herbeiführung offener Wunden, Verursachung von Prellungen, Beulen**

nur die Androhung einer körperlichen Verletzung ist schon eine Straftat....

Nein.

@Haglaz

sorry, hätte ich ergänzen sollen..

wenn die Androhung von Gewalt ( kann auch telephonisch sein) das körperliche Wohlbefinden stark beeinträchtigen... evtl. zum Kollaps führen oder zur Schockstarre mit den sich ergebenen negativen Folgen, bei psychischen Beeinträchtigungen muß ein medizinisch relevanter Krankheitszustand eingetreten sein, aus Angst und Schrecken

wünsche Dir noch ein schönes WE :)h

@Haglaz

Aber natürlich, 241 StGB

@Mikkey

Nein, § 241 bezieht sich nur auf Verbrechenstatbestände. Eine einfache Körperletzung ist aber ein Vergehenstatbestand. Zur Unterscheidung einfach mal § 12 StGB lesen.

Ferndiagnose ist hier in Ermangelung vom konkreten Sachverhalt nicht möglich. Konsultiere einen Fachanwalt für Strafrecht- Viel Erfolg

LG

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