PKW Anzahlung bei Lieferzeit - üblich?

5 Antworten

Wenn Du nicht eine komplett exotische Ausstattung oder gelb mit lila Punkten als Sonderlackierung in Auftrag gegeben hast, ist eine Anzahlung bei Bestellung absolut unüblich. Dazu ist der Druck, den EU-Reimporteure ausüben, viel zu hoch.

http://www.unitedcar.eu/

Wenn ein Neuwagenhändler oder auch Gebrauchtwagenhändler eine Anzahlung bei der Bestellung haben möchte, sollten alle Alarmglocken bei dir angehen. Siehe auch die Antwort von @gitte2007. Die Zahlung erfolgt zug um zug, Auto gegen Geld. Wenn der Händler anderer Meinung ist, dann solltest du dort kein Auto kaufen.

Grundsätzlich sollte man keine Anzahlung leisten. Wofür auch ? Man hat einen Vertrag den beide Seiten zu erfüllen haben. Was ändert denn eine Anzahlung daran ?

Ob das üblich ist, weiss ich nicht. Ich würde es nicht machen. Ein normaler Kauf ist, Geld gegen Ware.

Es gibt überhaupt keinen Grund für eine Anzahlung. Wenn bei der Bestellung schon kein Vertrauen vorhanden ist, solltest du das Autohaus ganz schnell wieder vergessen und wo anders kaufen.

Vorgehen bei kauf eines Neuwagens, Händler nicht in der Nähe (Bezahlung und Anmeldung)?

Hallo,

ich habe am Wochenende einen Neuwagen gekauft (Hyundai i30 Fastback N Performance). Da ich ein gutes Angebot bekommen habe und das Fahrzeug laut Händler in ca. 6 Wochen bereit stehen soll (da Autohaus das Fahrzeug schon bestellt hatte in meiner Wunschfarbe und 2 von 3 Ausstattungsmöglichkeiten die ich mir auch so vorgestellt habe), habe ich dieses Fahrzeug in ca. 250Km Enfernung gekauft.

4 Monate Lieferzeit sind keine Seltenheit bei dem Modell bei anderen Händlern.

 Ich hoffe die nutzen die 6 Wochen nicht als Bauernfängerei... Ich hatte nämlich letzte Woche noch die Chance auf ein Neuwagen mit Tageszulassung. Habe aber gedacht, ok warte 6 Wochen und du bist 1. Halter...

Jetzt male ich mir jedes schlechte Scenario aus :/

 Der Händler ist ein seriöser Hyundai-Händler aus NRW mit mehreren Standorten, sei dazu gesagt.

 Also ich habe Donnerstag ein Angebot erhalten welches mir zusagte und am Freitag habe ich den Kaufvertrag für einen Neuwagen unterschrieben.

Heute hatte der Händler mir eine email geschrieben das er den Kaufvertrag und Datenschutzerklärung erhalten habe und alles ok sei.

 Zu einem hoffe ich das es mit den 6 Wochen hinkommt... (Werde bis nächste Woche den Händler noch kontaktieren, dass ich eine verbindliche Zusage zum Zeitpunkt bis zum 28.02.19 benötige (wegen Widerruf, ich habe echt bammel das ich hingehalten werde, was meint Ihr das können die sich doch nicht erlauben oder? Das wäre doch Kunden-Unfreundlichkeit hoch-10)

 Und dann mache ich mir Gedanken, wenn ich die Benachrichtigung bekomme das Fahrzeug sei da.

Was wäre die optimale Vorgehensweise? Wie würdet ihr es an meiner Stelle machen? Es gibt ja die Möglichkeit

 A: Ich überweise das Geld und der Händler schickt mir Zeitgleich die Papiere. Mit den Papieren melde ich das Fahrzeug an und ich nehme meine Nr.-Schilder und fahre zum Händler.

 B: Ich organisiere rote Nr.-Schilder, ich meine die Kosten von der Versicherung + kosten der Zulassungsstelle belaufen sich auf 50€. Ich muss ja vorab mein Fahrzeug durchgeben und die geben mir die evb nr. für das Kurzzeitkennzeichen oder?

Vor Ort müsste ich im Autohaus eine "Blitzüberweisung" tätigen die 25€ kostet und 1std. ca. dauert.

 Also angenehmer und günstiger wäre natürlich Möglichkeit A. Aber wie kann man sich absichern?

Nachher sagt der Verkäufer das Geld ist nie angekommen oder das Auto haben Sie doch bekommen usw.

Kann man sich irgendwie absichern?

 Wie würdet Ihr vorgehen bei dieser Situation?

Pro ist halt es ist ein seriöser Hyundai-Händler mit mehreren Standorten, der Nachteil ich war noch nicht persönlich vor Ort und konnte noch nicht so das Vertrauen aufbauen.

 Sorry wenn es etwas länger geworden ist.

 Ich danke für alle Ratschläge die ich von euch erhalte

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