Pizzeria aufmachen mit der Familie?

11 Antworten

Hallo, suche Dir ein Gastronomie Profi, der Dich beraten kann oder gehe zur IHK. Ein Gespräch mit einem Steuerberater hilft Dir auch weiter.

20000 € sind zu wenig Umsatz. Du must dann mit 2500 € im Monat auch Umsatzsteuer abführen ans Finanzamt. Die Nebenkosten simd sehr viele Kleine Posten. Die Miete sollte auch mega günstig sein. Lasse Dir alles schriftlich zeigen, labern kann der Vorbesitzer viel.

Deine Annahmen sind völlig daneben. Suche Dir mal Beweise für 20.000 Euro Einnahmen! Die Angaben des Wareneinsatzes sind statistische Angaben und oft fern von Realität. Stromkosten kannst Du vorher feststellen. Aber jetzt kommen ja noch die ganzen Gebühren zum Betreiben einer Pizza. Personalkosten sind Öffnungszeitenabhängig sowie die Betriebskosten wie Energie. Sind Parkplätze vorhanden, möchtest Du auch draußen Tische und Stühle aufstellen, und was musst Du dafür an Gebühren an die Stadt zahlen. Hast Du schon eine Personalaufstellung wieviel Angestellte du brauchst. Gibt es ein Fahrzeug für den Lieferservice? Die Personalkosten werden mehr als 1/3 des Umsatzes sein. Wie hoch ist die monatliche Pacht. Denke an die Gemagebühren wenn Du Musik laufen lässt. Werbungskosten, Flyer, Speisen- und Getränkekarten, Schankerlaubnis und Konzessionskosten. Ich könnte noch seitenweise weiter schreiben. 20.000 klingt gut doch Umsatz ist nicht Gewinn und zum Schluß bleibt Dir nicht mal 100 Euro. Und dann. Wieviel Rücklagen hast Du für die Anlaufverluste angespart?

pilot wir sind Lieferservice und keinen Restaurant. Also bei uns wir nicht gegessen oder sowas. Sondern wir Liefern nur. 

@dj777

Ok, dann denke über die anderen punkte nach die noch offen sind.

@dj777

Also nicht mal Laufkundschaft.

Bitte Vorsicht, wenn es ein gutes Geschäft ist, warum beendet dann der Vorbesitzer die Tätigkeit? Denke an alle Kosten, auch deine Krankenkasse und Versicherungen. Steuerberater und Buchführung, Gebühren an die Behörden (IHK, Gewerbeamt usw.). Was ist wenn du krank wirst oder einen Unfall hast oder was ist, wenn nebenan ein neuer Laden wie MD aufmacht? 

Umsatzsteuer / Vorsteuer von 19 %  bzw 7 %  schlagen bei eimem Umsatz von 20.000 € auch schon recht heftig zubuche.

20.0000 € sollte die MIndesteinnahme sein, um ein Lokal wirtschaftlich zubetreiben.

Zudem will die Mafia auch ihren Schutzgeldanteil,d enn man leider nicht von der Steuer absetzen kann;-(

Hallo dj777,
mit der eigenen Familie oder Freunden eine Selbstständigkeit zu starten hört sich verlockend an. Hier lauern aber auch Risiken. Natürlich wird dich deine Familie bedingungsloser unterstützen als andere. Aber - wie Gullup schon sagt - jeder braucht ein Gehalt zum Leben. Je mehr von Anfang an dabei sind, umso höher sind also gleich deine Personalkosten.

Mit den Zahlen, die du für eine grobe Rechnung nennst, solltest du vorsichtig sein. Eine Existenzgründung rechnet man nicht mal eben grob über den Daumen - du setzt schließlich deine (finanzielle) Existenz aufs Spiel - in deinem Fall vielleicht sogar die einiger deiner Familienmitglieder. Natürlich möchte man als Gründer Kosten sparen - das ist auch richtig so. Nur nicht am falschen Ende. Ich würde dir raten, möglichst viele Zahlen schwarz auf weiß von dem Vorgänger zu besorgen und dich an einen Unternehmensberater zu wenden.

Einen wichtigen Punkt hast du nicht erwähnt: Standort/Lage und Wettbewerb. Sollte es mehrere Lieferdienste in deinem Einzugsgebiet geben, musst du dich irgendwie unterscheiden können.

Hier findest du noch ein paar interessante Videos mit Tipps für Existenzgründer: bit.ly/1o5GhzD

Viel Erfolg!


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