Pflicht zur Teilnahme anbetrieblicher Veranstaltung auerhalb der Arbeitszeit?

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Du musst nicht teilnehmen. Ich empfehle Dir aber vorher dem AG zu informieren und Dich quasi dafür zu entschuldigen (Familienfeier, Pflichttermin usw).

AG sehen sowas oft als desinteresse an der Firma und dem Unternehmen. Solltest Du mal Wünsche haben, auf die Du keinen rechtlichen Anspruch hast, wird er sich vielleicht daran erinnern und sie Dir eventuell verwähren.

Was kann man bei einem Arbeitsverhältnis was ohnehin noch nicht einmal Überstunden vergütet noch verbiegen? Ich würde hier alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. *

@Seestern271

Es gibt auch andere Möglichkeiten als rechtliche, die effektiv sind und nicht nur Juristen fett füttern. Die haben letztlich zum Ziel geführt und gut ist. Bin inzwischen eh aus dieser Klitsche weg, Gott sei Dank. Das Betriebsklima da war noch mieser als es der Umstand dieser Frage und die für mich nachteilige Überstundenregelung vermuten ließen.

Unabhängig von deinem Grad der Behinderung musst du an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, weil sie z.b. zur Aufrechterhaltung des Betriebes erforderlich wäre, Anders wäre es z.b. wann der AG eine Betriebsversammlung außerhalb der Arbeitszeit einberufen würde. Diese Art von Fragen sind auch recht klar im Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Mit etwas Geduld kannst du dir hieraus auch den entsprechenden Paragraphen heraus googeln. Dein Stichwort hierfür wäre dann: Teilnahme an betrieblichen Veranstaltungen. Liebe Grüße vom Seestern *

ich lese hier imme von rechten des arbeitnehmers ..... es gibt auch ein recht zur arbeit..... das ist alles im betrieb zu klären.......und nicht in der theorie in diesem forum..... ein gespräch im betrieb zum beispiel

Bitte entschuldige, wenn ich Deinen offenbar beschränkten Horizont mit Themen wie Arbeitnehmerrechten überdehne, welche den heutigen "Arbeitsmarkt" zumindest alibimäßig vom früheren Sklavenmarkt unterscheiden. Es ist nun einmal so, dass man einzig die Lebenszeit nicht durch Geld mal eben wiederbringen kann, die ist unwiederbringlich weg. Und wenn ein Arbeitnehmer keine Lust auf die Ego-Masturbation seiner Vorgesetzten / Chefs außerhalb der Arbeitszeit hat, dann ist es sein gutes Recht, seine Zeit für seine eigenen Aktivitäten zu nutzen und an so einer Veranstaltung nicht teilzunehmen. Die Firma ist eh der allerletzte Drecksladen, was man schon an der für den Arbeitgeber äußerst vorteilhaften Überstundenregelung merkt, die dazu noch rechtswidrig ist, da Überstunden dokumentiert und ausgeglichen werden müssen. Natürlich bespricht man in so einer Firma solche Dinge wie meine ursprüngliche Frage im Betrieb, damit man dann als "Nörgler" oder "Spassbremse" dasteht, da den Kollegen die Aussicht auf Party und Saufen für das Opfern ihrer Freizeit ausreichte. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass dieses verheiratet sind und daher jede Stunde ohne Ehefrau besonders genießen.

Dein AG kann Dich nicht zwingen, daran teilzunehmen.

Auf Basis welcher gesetzlichen Regelung? Oder ergibt sich das aus dem Arbeitsvertrag mit max. 40h/ Woche sowie der gesetzliche Maximalarbeitszeit von 48h, die überschritten würde?

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