Pflicht gegenüber stiefkind?

3 Antworten

Das Kind des Lebensgefährten hat als solches keinen Anspruch gegenüber Ihnen. Sie haften auch nicht für die Schulden ihres Lebensgefährten.

Und kann ich meine Kosten für das Kind (Schulaufnahmegebühr, Fahrkarten, mietanteil, diverse Sachen, wert ca 2000€) gegenüber diesem gelten machen und zurück fordern?

Auch das wird kaum möglich sein, da sie die Kosten vermutlich freiwillig getragen haben. Möglich wären allenfalls die geltendmachung von Sonderbedarf durch ihren Lebensgefährten. Dazu dürfen die Kosten aber nicht vorhersehebar gewesen sein.

Das Kind hat keinerlei Ansprüche an dich, du bist ihm nicht unterhaltspflichtig und auch nicht verantwortlich für die finanziellen Abmachungen/ Vorkommnisse zwischen Kind und Vater.

Du selbst kannst keinerlei Rückforderungen für deine "Auslagen" für das Kind geltend machen, denn deine Aufwendungen/ Zahlungen beruhten auf freiwilliger Basis, da du zu nichts verpflichtet warst.

Naja ich "musste" irgendwie. ...Ohne meine Zahlungen wäre es nicht an der Schule angenommen worden und hätte keine Möglichkeit gehabt irgendwie da hinzukommen und die gewünschte Ausbildung zumachen. Mein Partner war derzeit auf 451€ Basis angestellt und konnte keine Unterstützung leisten! 😕

@chantalle1903

Solange das Kind bei seinem Vater gewohnt hat, hätte er Unterhaltsforderungen für das Kind an die Kindsmutter stellen können. Wenn er das unterlassen hat, kann nun auch nichts mehr nach- bzw. zurückgefordert werden. Du könntest dich nur mit dem Mann auseinander setzen, deine "Vorausleistungen" von ihm selbst zurückfordern...

@DFgen

Ok ...danke 

Du hast ja freiwillig gezahlt. Schulaufnahmegebühr muss ja auch nicht sein, es gibt öffentliche Schulen. Von daher gibt es rückwirkend kein Geld.

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