Pflege und Betäubungsmittelrecht

5 Antworten

Also ich verstehe nicht, warum man diese Apothekenmitarbeiterin nicht finden konnte! Sie hat ja auch einen Fehler gemacht und dir keinen Beleg ausgestellt. Das muss sie genauso wissen. Egal, du wirst vermutlich eine Abmahnung bekommen. Sprich mit der Mitarbeitervertretung wie du dich am besten verhalten solltest. 15 Dienstjahre sind eine lange Zeit, da kann so ein Fehler nicht gleich die Kündigung bedeuten.

In meiner Klinik hat ein Chefarzt bewiesenermaßen lange BTMs geklaut und selbst gespritzt.das ging jahrelang,sogar die Polizei war inwoviert.Heute sitzt er noch immer an seiner Narkosekiste und... keine Konsequenzen in solch einem schweren Fall.er wurde als "krank" eingestuft,der Diebstahl war zweitrangig und das gibt es so oft in allen KH und Kliniken.Da ist man nicht mehr erschüttert ,wenn mal ein Blister Tabletten verschwindet.mach langsam und bleib ruhig!!

oha.Die Kollegein der Apotheke wird doch auch weiterhin dort arbeiten und dich entlasten.Ansonsten und ich spreche aus eigener Erfahrung,habe im BTM Buch überschrieben... bekommst du eine Abmahnung,weil du nicht sachgemäß mit den BTMs umgegangen bist.wenn sie allerdings darauf aus sind,es dir anzuhängen,sie genommen zu haben,dann wird's echt unangenehm.Aber wieseo hast du sie so einfach rausgegeben??Frag auch die Mittarbeitervertretung um Rat die helfen dir auch.Ich drück dir alle Daumen!!

Hallo.

Ob das nun für dich die Kündigung bedeutet, können wir dir natürlich nicht beantworten.
Es kann sein, das du eine Abmahnung, eine Verwarnung oder sonst was bekommst.
Ich denke das du dich mit deinem Chef über den weiteren Verlauf unterhalten solltest.

Liebe Grüße FD

Ich würde in so einem Fall empfehlen, zu der Vorladung zu gehen und dort nur die Angaben zur Person zu machen (Name, Geburtsdatum, Wohnort...), aber zur Sache nichts zu sagen, sondern darauf verweisen, dass man sich erst anwaltliche Hilfe holen wird und der Anwalt erst nach Akteneinsicht Stellung nehmen wird.

Das hat folgenden Hintergrund: als Rechtslaie durchblickt man nicht immer alle bösartigen Fallstricke des Strafrechts. Und gerade in solchen Fällen, die viele Umstände im Sinne eines "könnte... hätte... müsste... täterätete..." beinhalten, führt häufig ein einziges, falsches, unbedachtes Wort dazu, dass man völlig unnötig verknackt wird. Alles, was man nicht sagt, kann nachträglich während des Verfahrens immer noch klargestellt werden. Aber alles, was man einmal gesagt hat, das ist leider raus, und das kann später nur schwer oder auch gar nicht aus der Welt geschafft werden. Es geht da sehr oft um regelrechte Wortklaubereien.

Jeder Strafrechtler würde in so einem Fall dringend davon abraten, in einer Beschuldigtenvernehmung als Rechtslaie Stellung zu nehmen.

Und man sollte doch mal diese Mitarbeiterin der Apotheke ausfindig machen. Und Kontakt zum Personalrat aufnehmen.

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