Pfändungsschutzkonto Arbeitgeber

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

nein, Ihr Bankkonto hat mit dem Arbeitgeber absolut nichts zu tun, ausser dass er hin und wieder Lohn dorthin zahlen sollte; er muss aaber auch nicht wissen, ob Sie ein P-Konto oder was auch immer haben.

Sie bringen mehrere Dinge völlig durcheinander.

Dem Gläubiger steht es frei, z.B. eine Lohnpfändung zu veranlassen - das hat aber daann auch mit dem Bankkonto nichts zu tun. Der Arbeitgeber muss nämlich in jedem Fall, egal ob Sie eein P-Konto haben oder nicht, die individuell für Sie geltende Pfändungsfreigrenze beachten und Ihnen Ihr pfandfreeiess Einkommen auszahlen.

Der Gläubiger kann aber auch, entweder gleichzeitig oder unabhängig von der Lohnpfändung eine sog. Kontenpfändung veranlassen. Wenn Sie ein P-Konto haben, bleibt Ihr pfandfreies Einkommen unberührt. Wenn Sie kein P-Konto hätten, wäre Ihr gesamtes dorthin eingehendes Einkommen vom Gläubiger abgeräumt.

Das ist vielleicht alles sehr schwer zu verstehen. Das P-Konto einerseits und die Pfändungsfreigrenzentabelle anderersseits sind völlig unabhängige Vorschriften, wobei eben die Pfändungsfreigrenzentabelle masssgeblich ist sowohl für den Arbeitgeber, als auch für die Bank bei der Führung des P-Kontos.

Ob Ihnen mein Kauderwelsch etwas hilft, weiss ich nicht ...

Viele Grüsse

Nein du musst es deinem AG nicht sagen. Auch wird er von einem P-Konto nichts erfahren. Ja die können pfänden, aber oberhalb des pfändungsfreien Betrags. Das muss der AG dem Gläubiger ausfüllen. Die Pfändungsfrei Grenzen kannst du im Internet nachlesen

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