Pelletofen soll ins Mietshaus, Zimmer Temperatur nicht über 20 Grad, wer muss zahlen Mieter oder Vermieter?

5 Antworten

Der Vermieter muss beim Mietobjekts für adäquate Wärmewerte sorgen. Wie er das tut, ist seiner Kreativität und den gesetzlichen Bestimmungen punkto Abgaswerte überlassen. Er kann also keine Feuerung einbauen und dort Autoreifen verbrennen, die einen hohen Wärmewert liefern, aber etwas schlechte Abgaswerte. Einen zusätzlichen Pellet-Brenner allerdings schon. Ist und bleibt aber seine Sache.
Falls er bestehende Brenner oder Heizkörper durch leistungsfähigere ersetzt, kann er das nicht auf die Miete aufschlagen, da Ersatzinvestitionen durch entsprechende frühzeitige Rückstellungen zu decken sind, denn Heizung stellt keinen Mehrwert des Mietobjekts dar.

Deine Wohnung hat doch eine Heizung ? Dann soll dein Vermieter die reparieren, solange mindert ihr die Miete. Dann kann sich der VM aussuchen was ihn billiger kommt.

Die Miete bleibt gleich, es sei denn er kann Sie sowieso erhöhen

Ja wir haben Heizung. Da funktioniert auch alles. Das Haus wurde grundsaniert und ist ca. 100 Jahre alt. Er meinte die Dämmung ist nicht so wie ein neubau

@MrsAshley

Mein Haus ist aus den 50ern, alles andere als klein und in nicht wenigen Bereichen so gut wie überhaupt nicht gedämmt.

Trotzdem könnte ich ( wenn ich denn wollte ) mit der stinknormalen Gastherme die Temperatur in allen Räumen in kürzester Zeit weit über 20 Grad bringen.

Dein Vermieter Hat es ganz gut erklärt

Natürlich kannst du einen Ofen selbst bezahlen und er gehört dir

Wenn er den aufstellt (was er vermutlich muss wenn es zu kalt ist) dann kann er in Rahmen der Gesetze natürlich einfach die Miete was erhöhen

Eine andere Möglichkeit wäre aber erstmal zu schauen warum die eigentliche Heizung nicht ausreicht
Isolation? Oder muss mal entlüftet werden? Irgendwie sowas vielleicht

Hi,

ich habe mich auch schon mit dieser Problematik auseinandergesetzt, darum haben wir letzten Sommer unserer alte Ölheizung durch einen Pelletofen ersetzt.

Ich bin mal gespannt auf den tatsächlichen Vergleich der Kosten, den kann ich aber aktuell noch nicht machen, wir heizen ja noch. Die neue Heizung funktioniert allerdings einwandfrei.

Hier habe ich einen Vergleich der Heizkosten gesehen: https://www.pelletshome.com/heizkostenvergleich

Demnach sollen die Kosten - fast unabhängig vom jährlichen Verbrauch - stets geringer sein, als bei der alten Ölheizung.

Ich drücke dir die Daumen, dass du nicht auf unnötigen Kosten sitzen bleibst! ;)

VG
Reiner

Wir zahlen auch für die Heizung monatliche Kosten.

Wenn ihr euch jetzt Heizlüfter in die Zimmer stellt, muss das der Vermieter zahlen. Wenn er die Heizungsanlage erneuert, kann er die laufenden Kosten und die Wartungsarbeiten in die Nebenkosten (Betriebskosten) aufnehmen. Man muss Betriebskosten und Miete auseinanderhalten. Betriebskostenerhöhung ist nicht das selbe, wie Mieterhöhung.

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