Paragraph 405 BGB

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Es gibt einen Schuldner und einen Gläubiger 1. Der Schuldner geht mit Gläubiger 1 ein Schuldverhältnis nur zum Schein ein, erkennt es nur zum Schein an oder schließt die Abtretbarkeit aus, aber stellt darüber eine Urkunde dem Gläubiger 1 aus. Gläubiger 1 tritt diese in Wirklichkeit nicht enstandene oder nicht abtretbare Forderung unter Vorlage der Urkunde an Gläubiger 2 ab. Nun kann sich der Schuldner dem Gläubiger 2 gegenüber nicht darauf berufen, dass er das Schuldverhältnis nur zum Schein eingegangen ist, es nur zum Schein anerkannt hat oder die Abtretbarkeit ausgeschlossen hat. Außer der Gläubiger 2 wusste davon oder hätte es wissen müssen.

Forderungen können eigentlich nicht gutgläubig erworben werden. Diese Norm ist eine absolute Ausnahme.

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