Paket aus USA wurde von Post zurückgeschickt, wer haftet?

2 Antworten

Das Paket ist ja nicht wegen der vermeintlich falschen Deklaration des Versenders zurueck geschickt worden sondern weil du es nicht rechtzeitig beim Zoll abgeholt hast. Das kannst du dem Versender nun wirklich nicht in die Schuhe schieben.

Mit anderen Worten: Der Versender hat damit nichts zu tun.

Hey Caveman, basiert deine Aussage in irgend einer Art und Weise auf rechtlicher Grundlage oder wolltest du einfach mal deinen Senf dazugeben?

Ich habe 35 $ für Versand bezahlt, und zwar damit das Paket zu mir nach Hause geschickt wird. Keine Ahnung, wie's bei dir ist, aber ich bin montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr arbeiten und hätte der Verkäufer mir erklärt, dass er nicht in der Lage oder nicht Willens ist, die Versandformulare richtig auszufüllen, hätte ich ihm entweder geholfen oder nicht bestellt. Aber ich kann ja nicht zum Zollamt rennen, weil der Typ den Zettel falsch ausfüllt.

@maxkhansen

Ob er die Inhaltserklaerung tatsaechlich falsch ausgefuellt hat, kannst du nicht wissen und der Zoll auch nicht. Pakete werden immer mal beim Zoll festgehalten. Besonders dann, wenn der Zoll Zweifel an der Korrektheit der Inhaltserklaerung hat. Darum hast du ja dann auch die Moeglichkeit bekommen, zum Zoll zu fahren, das Paket dort zu oeffnen und durch Vorlaghe entsprechender Dokumente die Zeifel an der Korrektheit der Inhaltserklaerung auszuraeumen. Das hast du aber versaeumt.

Der Versender kann nichts dafuer, dass seine Sendung beim Zoll haengen geblieben ist. Der kann dir auch niemals eine Hauszustellung garantieren. Er hat schlicht keinen Einfluss darauf, ob der Zoll die Sendung zur naeheren Ueberpruefung festhaelt oder sie ohne weitere Pruefung zur Zustellung freigibt.

@DerCaveman

"Ob er die Inhaltserklaerung tatsaechlich falsch ausgefuellt hat, kannst du nicht wissen " Oh doch, der Zoll hat es mir nämlich schriftlich bestätigt

"der Zoll auch nicht" haha, das ist ja stark :-) wer denn dann??

Du wirfst hier offensichtlich zwei sehr unterschiedliche Dinge durcheinander, was nicht gerade ein Ausweis für die Fachkenntnis ist, die man idealerweise besitzen sollte, bevor man sich hier zu Wort meldet.

Bei der von mir erwähnten Inhaltserklärung geht es nicht um den von dir offensichtlich angenommenen Fall, dass der Zoll irgendwas Illegales etc. in dem Paket vermutet, weshalb ich kommen und es öffnen soll.

Die Inhaltserklärung enthält Informationen darüber, was in dem Paket enthalten ist (z.B. ob es ein Geschenk ist oder ein gewerblicher Artikel) und dies muss entsprechend ausgewiesen werden, sprich: enthält das Paket einen gewerblichen Artikel, muss eine Rechnung über den Wert dieses Artikels von außen sichtbar angebracht werden. Hierbei geht es um die Beträge, ab denen z.B. Einfuhrsteuer und Zoll fällig werden. Dies hat der Verkäufer nicht getan. Und das hätte er tun müssen.

@maxkhansen

P.S. und das alleine ist der Grund, warum der Zoll das Paket eingezogen hat und weshalb ich während meiner Arbeitszeit zum Zoll hätte fahren müssen, um es abzuholen

@maxkhansen
Du wirfst hier offensichtlich zwei sehr unterschiedliche Dinge durcheinander, was nicht gerade ein Ausweis für die Fachkenntnis ist, die man idealerweise besitzen sollte, bevor man sich hier zu Wort meldet.

Darueber moechte ich jetzt nicht mit dir streiten (und auch nicht ueber deinen unsachlichen, ueberheblichen, aggressiven und vor allem auch von wenig Sachverstand zeugendem Ton).

Die Inhaltserklaerung ist der gruene Zettel, der aussen an der Sendung angebracht wird. Da steht genau das drauf, was du beschreibst.

Der Zoll kann nicht wissen, ob die Inhaltserklaerung korrekt ist oder nicht. Dazu muss er weitere Dokumente (z.B. die dazugehoerige Rechnung) und den tatsaechlichen Inhalt pruefen. Das geht aber ohne deine Mitwirkung nicht (der Zoll oeffnet solche Sendungen nicht selbst und kann die erforderlichen Dokumente auch nicht aus dem Hut zaubern). Diese Mitwirkung hast du nicht (rechtzeitig) erbracht.

Der Zoll hat dir auch nicht mitgeteilt, ob deine Sendung nun wegen nicht korrekter oder gar wegen voellig fehlender Inhaltsangabe festgehalten wurde. Dir wurde nur mitgeteilt, dass sie entweder wegen falscher Angaben oder wegen fehlender Angaben nicht abgewickelt werden konnte. Ja was denn nun? Keine Inhaltsangabe oder falsche Angaben? Der genaue Grund fuer die Nichtabwicklung durch den Zoll wurde dir nicht genannt.

Ich bleibe dabei. Der Versender hat damit nichts zu tun. Hier war deine Mitwirkung gefordert und die hast du nicht erbracht.

@DerCaveman

"ueber deinen unsachlichen, ueberheblichen, aggressiven und vor allem auch von wenig Sachverstand zeugendem Ton"

du unterstellst mir Überheblichkeit und wenig Sachverstand und gibst hier ständig deine Version der Dinge wieder, obwohl du nicht die leiseste Ahnung hast, worum es überhaupt geht - obwohl ich die Situation durchaus so geschildert habe, dass auch du die Sachlage jetzt verstanden haben solltest.

"Der Zoll hat dir auch nicht mitgeteilt, ob deine Sendung nun wegen nicht korrekter oder gar wegen voellig fehlender Inhaltsangabe festgehalten wurde"

Was spielt das denn für eine Rolle? Es gibt zollrechtliche Bestimmungen, was zur Verzollung anzugeben ist. Ob dies jetzt offensichtlich falsch angegeben oder gleich weggelassen wurde, spielt doch für den Zoll keine Rolle ... aber zu deiner Info, es war beides.

Und um deinen spekulativen Schwall der Unwissenheit endlich mal zu unterbinden, hier ein Auszug aus der Mail der Fachabteilung der Zollbehörde, die ich gestern Abend in dieser Angelegenheit erhalten habe (nachdem ich Ihnen eine Kopie des Labels zugeschickt habe, das mir der Versender zur Verfügung gestellt hat. Dieser hat sich mittlerweile bei mir gemeldet und hat eingesehen, dass er seinen Job in diesem Fall leider schlecht gemacht hat)

"Sehr geehrter Herr [....]

Bezüglich der vom Versender mitgeteilten Angaben in der Zollinhaltserklärung fallen mir auf den ersten Blick mehrere Punkte auf:

 

Zum einen sind keine Portokosten ausgewiesen. Es ist weder vermerkt, in welcher Höhe Versandkosten entstanden sind, noch ob diese im Rechnungspreis enthalten sind oder nicht.

 

Warum gibt es eine Abweichung von 110 USD zwischen dem „angemeldeten Wert“ und dem „Zollwert“?

 

Die Warenbeschreibung „Vinyl Records“ ist aus zollrechtlicher Sicht nicht ausreichend. Da unter die Warenart „Schallplatte“ Waren mit verschiedenen Einfuhrabgabensätzen fallen, müsste aus der Warenbeschreibung hervorgehen, um was es sich genau handelt.

 

Darüber hinaus kann ich den Ausführungen nicht entnehmen, ob der Sendung eine Rechnung beilag, die sichtbar außen auf dem Paket angebracht werden müsste."

"Ich bleibe dabei. Der Versender hat damit nichts zu tun. Hier war deine Mitwirkung gefordert und die hast du nicht erbracht."

Wenn ich an einem keinen Zweifel habe, dann dass du bei deiner Meinung bleibst. Als jemand, der aktiv an einem Beratungsforum teilnimmt und anderen helfen möchte, ist deine ausgeprägte beratungsresistenz jedoch sehr schade.

Viele Grüße

@DerCaveman

Ich frage mich nur immer noch, wie jemand auf die Idee kommt, derart penetrant seine "Meinung" - von Urteil kann hier ja keine Rede sein - zu einer neutralen und sachlichen Frage einzubringen, obwohl nicht die geringsten Kenntnisse der Sachlage vorhanden sind, um ein entsprechendes Urteil bilden zu können ....

P.S.

"Mit anderen Worten: Der Versender hat damit nichts zu tun."

Ich habe mittlerweile mit Paypal gesprochen und den Käuferschutz eingeleitet, denn entgegen deiner Aussage hat der Verkäufer sehr wohl etwas damit zu tun. Der Verkäufer bekommt sein Geld nämlich nicht nur für die Ware - sonst könnte er ja auch kein Geld verdienen - sondern für eine Dienstleistung. Zu dieser Dienstleistung gehört, die bestellte Ware so zu verschicken, dass der Käufer sie erhält.

@maxkhansen

Er hat die Ware so verschickt, dass du sie auchj erhalten haettest, wenn du sie rechtzeitig beim Zoll abgeholt haettest. Dafuer, dass der Zoll die Sendung naeher ueberpruefen wollte und somit nicht zur Zustellung freigegeben hat, kann der Versender nichts. Darauf hat er schlicht keinen Einfluss.

@DerCaveman

siehe meinen Post von gerade...

Hast du auf einer europäischen Plattform gekauft oder einer amerikanischen? Denn davon hängt ab, ob deutsches Recht anwendbar ist.

Dann die Frage, Händler oder Privatperson ?

Hi,

da es um Zoll geht, kann es ja eigentlich keine europäische Plattform sein, oder? (Zollunion..)

Es war eine amerikanische Plattform: Discogs.com, der Verkäufer ist Händler, keine Privatperson

@maxkhansen

Ein amerikanischer Händler kann durchaus auf auf einer deutschen Plattform einstellen, solange er darauf hinweist, woher die wäre kommt.

Nur ist dann leider das US-amerikanische Recht anwendbar, mit dem ich nicht im Detail vertraut bin.

ok, stimmt ...

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