P-Konto und Pfändung nach § 850 d ZPO

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Beim P-Konto gilt dein Pfändungsfreibetrag. Dessen Höhe ist davon abhängig, ob Du unterhaltspflichtig bist (wie vielen Personen) und diesen Unterhalt auch tatsächlich leistest.

Für dich allein (bzw. wenn Du zwar unterhaltspflichtig wärst aber keinen Unterhalt leisten würdest..), wären es ca. 1050 Euro. Würdest Du laufenden Unterhalt zahlen (für eine Person), läge dein Pfändungsfreibetrag bei ca. 1450 Euro.
Dir müssten aber nach Abzug des Unterhaltes mindestens 1000 Euro verbleiben ("Selbstbehalt" als Erwerbstätiger gegenüber einem minderjährigen Kind).

Ggf.. könnte dein Pfändungsfreibetrag auf "Sozialhilfeniveau" herabgesetzt werden.....

Auf dem P-Konto hast du eine Freigrenze die nicht angetastet werden darf, dazu ist es gemacht. Und laut der Düsseldorfer Tabelle hast du, wenn du einer Arbeit nachgehst einen Selbstbehalt von 1000 Euro, deshalb denke ich nicht, dass da viel weg geht, wenn überhaupt.

Bei einer Kontopfändung muss dies zusätzlich beantragt werden. Dann wird die Pfändungsgrenze herabgesetzt und gilt auch für das Konto.

Du hast auf deinen P- Konto eine Freigrenze von 1045 €, und über dieses Geld kannst du auch verfügen,nur was drüber ist geht weg.

ich ahb jetzt die pfändungsgrenze erfahren. das gericht hat 538 € festgelegt, die sie schuldnerin behalten darf (mietfrei)

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