Online-Bilder klauen - Rechtliche Strafe?

4 Antworten

Grundsätzlich ist das ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz.

Die Verjährungsregelungen im Urheberrecht orientieren sich nach dem
Wortlaut des §102 UrhG an den allgemeinen Vorschriften des Bürgerlichen
Gesetzbuchs.

§ 195 BGB besagt:

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

Damit ist anzunehmen, dass die begangenen Urheberrechtsverletzungen drei Jahre nach Begehen noch verfolgt werden können.

Kläger wäre in dem Fall vermutlich eher die Konkurrenz (der Urheber). Da du deinem AG indirekt mit dieser Vorgehensweise schadest, würde ich nicht ausschließen, dass dieser ebenfalls Schadensersatzansprüche durchsetzt.

Quellen: 

https://hoesmann.eu/verjaehrung-im-urheberrecht/ (abgerufen am 10.12.2018, 11.00 Uhr)

https://dejure.org/gesetze/BGB/195.html (abgerufen am 10.12.2018, 11.00 Uhr)

Strafe gibt es für Straftatbestände. Bei solchen Dingen gibt es aber keine Strafe, nur Schadenersatz. Der entstandene Schaden muss aber vom Rechteinhaber nachgewiesen werden. Zu firmeninternen Zwecken dürfte ihm der Schadensnachweis sehr, sehr schwer fallen. Vergiss es!

ja kann man, es ist eine urheberrechtsverletzung und uU sind pro bild 1500 bis 2000€ fällig....natürlich nur sofern der rechteinhaber dich anwaltlich belangt.

Die Antwort ist: Keine Ahnung. Es ist simpel so: Für mich ist nicht ersichtlich, was du mit "persönlich" meinst. Wenn da nur was internes gelaufen ist, wirds wohl kaum jemanden interessieren. Gibt es aber tatsächlich Schadensersatzforderungen an die Firma, bei der du jetzt beschäftigt bist, dann wird diese "das zunächst übernehmen müssen" bzw. deren Versicherung. Die Firma oder die Versicherung wird dich sicherlich in Regress nehmen wollen und ab diesem Punkt stellt sich die Frage, wer da an welcher Stelle vorsätzlich oder fahrlässig bzw. grob fahrlässig gehandelt hat. Ist dir ein Vorsatz nachzuweisen ( dieser kann schon daraus bestehen, dass die "rechtlichen Dinge" teil deiner Fachausbildung waren ) haste Pech gehabt. Kann man das "anders drehen" könnte man vielleicht sagen, dass der Arbeitgeber seine eigenen Sorgfaltspflichten im Rahmen von eigentlichen Nachkontrollen der Arbeitsergebnisse massiv verletzt hat.

Was möchtest Du wissen?