Ölverbrauch Heizung und Warmwasser?

5 Antworten

Du hast das Recht, auf Belegeinsichtnahme. Der Vermieter muss Dir also alle Belege offen legen, die zur Abrechnung geführt haben.

Die einfache Rechnung die gemessenen kw/h einfach mal mit "Liter Heizöl" gleich zu setzen, ist eher ungenau.

Falls der Vermieter ein Physiker ist und daher diese Formeln so genau kennt und darauf seine Abrechnung aufbaut, steht ihm das frei. Meine Theorie dazu:

Er stellt Euch das in Rechnung, was an Heizenergie tatsächlich in Eurer Wohnung ankommt. Darüber solltet Ihr froh und glücklich sein. Er könnte es auch anders machen.

Tankinhalt am Jahresanfang + während des Jahres getankte Menge -Tankinhalt am Jahresende. Damit hätte er den Verbrauch des ganzen Jahres. Diesen Ölverbrauch teilt er dann nach Anteil abglesener kwh-Werte auf die beiden Wohnungen auf.

Damit würde er auch die Menge Öl auf Euch umlegen, die nicht unmittelbar als Heizenergie bei Euch angekommen ist, sondern schon vor dem Zähler in die Luft verschwunden ist. Das ist vor allem dann ganz bedeutend, wenn der Heizkessel selbst sehr viel Wärme abgibt.

Also diese "verlorene" Wärme geht somit ganz zu Lasten Deines Vermieters. Somit sollte sich Deine Diskussion allenfalls auf den Preis je Liter beschränken. Dieser stimmt dann, wenn der Tank am Jahresanfang praktisch leer war und bereits im Januar mit dem Jahresbedarf aufgefüllt wurde. Wenn aber mehrmals nachgetankt wurde oder aber erst gegen Jahresende aufgefüllt wurde, hat der Vermieter hauptsächlich Öl verbrannt, das zu einem womöglich sehr viel günstigeren Preis eingekauft wurde. Wenn Ihr vor habt, lange in dem Haus zu wohnen, würde ich an Deiner Stelle nicht rum meckern, denn über die Jahre gleicht sich das dann immer einigermaßen aus und wenn Du erst mal die "schlafenden Hunde" geweckt hast, wird es irgendwann vielleicht noch viel teurer.

Bleibt das Thema Warmwasser: Ob die Formel korrekt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber in der Regel geht man davon aus, dass die Warmwasserbereitung etwa im Bereich von 20 % der Heizkosten liegt. Liegen die Kosten in dem Bereich oder vielleicht sogar darunter gibt es aus meiner Sicht auch keinen Grund zur Reklamation.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Erstmal Danke für alle Antworten. Das Ergebnis der Rechnungen besagt, dass wir für Warmwasser mehr zahlen als für die Heizung. Ca 100 € mehr.

@Madd14

Lass doch mal konkrete Zahlen raus. Diese Aussage hier besagt entweder, dass Ihr nur sehr wenig für Heizung bezahlt oder aber normal für Heizung und dafür sehr viel für Warmwasser. Zudem ist nicht klar, ob das nur der Posten ist für Erwärmung des Warmwassers oder aber auch die Menge verbrauchten Warmwassers damit abgerechnet ist.

Also: Wohnfläche, Personen, die darin wohnen, Heizkosten gesamt, Warmwasser gesamt und ob nur Erwärmung oder auch verbrauchte Menge.

Interessant was du so schreibst. ;-)

Du hast also im Internet recherchiert und steigst nicht durch.
Nunja, du scheinst mit technischen Dingen nichts am Hut bzw beruflich zu tun zu haben. Sonst hättest du ja nach dem sogenannten Heizwert von Gas, Holz, Öl, Pellets gesucht und dabei entdecken müssen, das genau das was dabei zu finden wäre, als Verrechnungsbasis angewandt wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert

Schau mal was dort unter Heizwert von Diesel/Heizöl steht. Das ist zwar auf ein kg bezogen, aber wenn wir ein kg = 1 Liter nehmen, passt das. Ansonsten müsstest dudas spezifische Gewicht von Heizöl verwenden, dann wäre die Rechnung genauer.

Soweit mal bis dahin. ;-)
Nun denken wir zwei mal etwas weiter und du solltest dich nun mal in einen Vermieter hinein versetzen. ;-) Bedeutet, wie würdest du das abrechnen wollen?
Wie würdest du als Vermieter diese Nebenkosten für den Mieter berechnen wollen.
Zu deinem Vorteil, oder deinem Nachteil?

Mich erstaunt was die Anderen so abgegeben haben, -im Sinne von wecke keine schlafenden Hunde usw-, denn die gehen davon aus, es sei günstig für dich.

Nunja, das verrechnen der Menge und des nutzbarenHeizwertes ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn wenn ein Liter Heizöl einen Heizwert von 11 KW hat, bedeutet das noch lange nicht, dass diese 11 KW die "Nutzwärmemenge" ist. Eine Ölheizung hat einen echten Wirkungsgrad von rund 65 %. Das bedeutet, von den 11 KW die im Heizöl stecken werden nur 65 % genutzt werden können. Der Rest ist Verlust.

Klar muss auch der nicht nutzbare Anteil verrechnet, bezahlt werden. Deswegen ist die Verrechnung nach Angeblich nutzbarer Wärme auf Liter umgerechnet praktikabel.

Was aber auf jeden Fall zu beanstanden ist, betrifft die Darlegung der Nebenkostenabrechnung! Diese muss nachvollziehbar sein, darf nicht einfach nur behauptet werden. Es fehlen also genauere Angaben was an Öl hinzu gekauft werden musste, welcher Stand der Bevorratung wann vor lag etc.

Du könntest eine sinngemäße Kontrollrechnung auf machen. Es gibt Richtwerte von nötigen Watt pro m² für diverse Gebäude im Netz. Somit wäre annähernd zu ermitteln, ob diese Abrechnung passen könnte, oder gewaltig daneben liegt.
Gesamtwohnfläche der Mietwohnung mal benötigte Wattmenge ergibt zu erwartenden Wärmebedarf. Damit ließe sich ermitteln, wieviele Liter Heizöl dafür nötig wären und zu welchem Preis.

Abschließend noch ein Hinweis. Du hast einen Mietvertrag, in dem u.a. stehen sollte, nach welchem Verfahren die Nebenkosten abgerechnet werden. Das hast du unterschrieben, dich also mit diesem Verrechnungsverfahren einverstanden erklärt!

Schau mal was im Mietvertrag steht, und ob es da Möglichkeiten der Beanstandung geben kann. Wenn ja, reklamiere entsprechend.
Wenn nein, bleibt nur der Gang zu Mietervereinen, um dort zu klären ob der Mietvertrag bzw eine Klausel darin anfechtbar ist.

... aber der Vermieter wird doch seine Kosten so verteilen, wie es im Mietvertrag vereinbart wurde.

Schaue ggf. dort nach und wenn es von Deinen Vereinbarungen Abweichungen/Unklarheiten gibt, kann doch sicherlich nachgefagt werden. Oder ist es ein ganz schlimmer Kollege?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wenn die Tankrechnung vom Beginn der Heizperiode oder früher stammt und die getankte Menge dem Tankinhalt entspricht, dann seh ich das als gerechtfertigt an.

Gehe zum Mieterbund und lasse es überprüfen.

Schlafende Hunde soll man nicht wecken.

@bwhoch2

Komischer Kommentar! Denn schlafende Hunde werden auch sowieso mal wach.
Zweitens argumentieren Negativdenker gerne so. ;-) Positiv könnte eine Vermutung bei solchen Leuten ja nie werden. ;-)

@realistir

Du checkst nicht, was ich meine und wir wissen beide nicht, was im Mietvertrag steht.

Bei einem Zweifamilienhaus hat der Vermieter ziemlich viel Freiheit, wie die Heizkosten aufgeteilt werden, denn da gilt die Heizkostenverordnung nicht, wenn der Vermieter auch in dieser Wohnung wohnt. Angenommen, diese Form der Aufteilung ist so vereinbart oder es steht drin, der Mieter zahlt anhand der kwh, die der Zähler anzeigt, dann ist das das Beste, was dem Mieter passieren kann. Steht so etwas nicht drin und der Vermieter rechnet trotzdem, wie beschrieben ab, ist das ein sehr großer Vorteil für den Mieter.

Würde der Mieter nun zum Vermieter gehen und ihm mitteilen, dass er künftig genau nach verbrauchtem Öl zum tatsächlichen Einkaufspreis abgerechnet haben möchte, wäre das u. U. ein sehr großer Nachteil für ihn. Geht er zum Mieterbund und dieser rät ihm genau das, wäre das ein Schuss ins eigene Knie.

Der Vermieter hält seine Abrechnungsweise vielleicht für absolut fair und so lange er das glaubt, sollte man ihn nicht davon abhalten.

@bwhoch2

Muss ich checken was du meinst? ;-)
In meiner Antwort verwies ich auf den unterschriebenen Mietvertrag, in dem die Abrechnungsweise stehen sollte. Das was dort steht ist entweder gängige Praxis und somit auch von Mietervereinen kaum anfechtbar. Oder Mietervereine müssten sich das genauer ansehen und prüfen.

Entschuldige, wenn ich dich momentan als sinngemäßen Witzbold betrachte.
Deine Argumente sind ähnlich denen die sinngemäße Sklavenhändler als gängig und üblich betrachten wollten! Für solche Gutsherren war es ähnlich akzeptabel ihr Gesindel grade noch so am Leben zu erhalten, den großen Profit als sinngemäßen Wert des Adels oder Sklaven"Händler" zu betrachten.

Es gab mal eine Reform solcher Dinge. Gängig ist sinngemäßer Sklavenhandel nicht mehr. Hier und da wird trotzdem versucht, Andere über den Tisch zu ziehen.
Wenn du das als Maß der Dinge ansiehst, verstehen wir uns kaum. ;-)

@realistir

Ich glaube wirklich nicht, dass wir uns verstehen, denn was Du schreibst, ist alles andere als nachvollziehbar.

Hier ist es ganz offenbar so, dass die Heizkosten rein auf Basis dessen abgerechnet werden, was der Heizkreiszähler anzeigt. Die dort angezeigten kwh werden vom Vermieter auf Basis einer theoretischen Formel in Liter Heizöl umgerechnet und dann mit dem Literpreis des letzten Einkaufs multipliziert.

Somit zahlt dieser Mieter in diesem Zweifamilienhaus nur das, was netto durch seinen Heizkreis läuft und dort gezählt wird.

Die ganze Wärme, die ebenfalls von der Heizung produziert und abgegeben wird, aber nicht durch einen Heizkreiszähler erfasst wird, muss er nicht mitzahlen.

Dazu gehört die Wärme, die im Heizungskeller und in den angrenzenden Räumen bleibt, die durch den Kamin geht, die auf andere Art nach draussen gelangt und auch nicht die Wärme die durch Wände und Decken geht und z. B. aus der anderen Wohnung im Haus stammt.

Würde der/die FS auf einer korrekten Abrechnung bestehen, würde es wohl deutlich teurer für ihn. Da der Vermieter diese Abrechnungsweise als die korrekte für sein Haus ansieht, sollte man ihn nicht darauf bringen, dass er eigentlich auch anders könnte. Das merkt er selbst vielleicht noch früh genug. Irgend eine Intervention des Mietervereins könnte ihn aber durchaus darauf bringen. Deshalb kann man sich den gang zum MV direkt sparen.

@bwhoch2

Du scheinst einer von denen zu sein, die nur meckern ohne Andere Ansichten wahrgenommen zu haben. Erstens habe ich in meiner Antwort ähnliches geschrieben.

Zitat:
Nunja, das verrechnen der Menge und des nutzbarenHeizwertes ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn wenn ein Liter Heizöl einen Heizwert von 11 KW hat, bedeutet das noch lange nicht, dass diese 11 KW die "Nutzwärmemenge" ist. Eine Ölheizung hat einen echten Wirkungsgrad von rund 65 %. Das bedeutet, von den 11 KW die im Heizöl stecken werden nur 65 % genutzt werden können. Der Rest ist Verlust.

Klar muss auch der nicht nutzbare Anteil verrechnet, bezahlt werden. Deswegen ist die Verrechnung nach Angeblich nutzbarer Wärme auf Liter umgerechnet praktikabel.

Was aber auf jeden Fall zu beanstanden ist, betrifft die Darlegung der Nebenkostenabrechnung! Diese muss nachvollziehbar sein, darf nicht einfach nur behauptet werden. Es fehlen also genauere Angaben was an Öl hinzu gekauft werden musste, welcher Stand der Bevorratung wann vor lag etc.
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Damit du meine Sichtweise nachvollziehen kannst, weise ich dich auf deine expliziten Fehler mal genauer hin.

Für dich zählt wohl nur dein Rechtsempfinden. Wenn es um Abrechnungen geht, die nicht korrekt sind, dann ist es für dich okay, wenn eine Partei betrogen wurde, weil die andere Partei ja einen Vorteil hatte? Selbstgerechtigkeit nenne ich sowas. Akzeptanz von Betrug zum eigenen Vorteil.

So, nun erkläre mal, was nicht nachvollziehbar an deinem Rechtsempfinden ist.;-)

@realistir

Ich stimme Dir vollkommen zu, dass eine Nebenkostenabrechnung so geschrieben sein muss, dass sie für den Nutzer absolut nachvollziehbar ist. Ich stimme Dir auch zu, dass in dem Fall eigentlich wirklich der tatsächliche Verbrauch an Öl und der Preis für die Beschaffung des verbrauchten Öls zu Grunde zu legen wäre.

Hier handelt es sich aber um ein Zweifamilienhaus, für das die Heizkostenverordnung nicht angewendet werden muss, was bedeutet, dass der Eigentümer relative Freiheit hat, wie er die Energiekosten aufteilt.

Hier hat sich der Eigentümer was ausgedacht, was in sich schlüssig und nachvollziehbar ist und auch ein Ergebnis bringt, das der Mieter verstehen kann.

Der Mieter muss nicht überlegen, so wie wir beide, ob er dann auch wirklich all das bezahlt, was er eigentlich zahlen müsste, wenn der Vermieter so abrechnen würde, wie er eigentlich könnte, bzw. dürfte.

Der Mieter muss nur zwei Sachen überlegen:

  1. Stimmt die Verteilung mit dem überein, was im Mietvertrag vereinbart wurde und
  2. Stimmt die Formel für die Umrechnung kwh auf Liter und stimmen die abgelesenen Zählerstände.

Wenn der Mieter das geprüft hat und festgestellt hat, dass diese beiden Punkte i. O. sind, hat er bestimmt auch das Rechtsempfinden, das ihm sagt, die Abrechnung ist in Ordnung.

Hier geht es nicht um Betrug oder so und auch nicht um die Nachvollziehbarkeit.

Zu meinem Rechtsgefühl: Wäre ich Mieter und würde eine solche Abrechnung zum ersten Mal erhalten, würde ich vielleicht auch, wie Du, den Vermieter fragen, ob er das wirklich ernst meint, mit dem, was er hier gemacht hat. Gut möglich, dass der Vermieter tatsächlich nur das umlegen will, was über den Zähler gemessen wurde. Das ist dann seine persönliche Freiheit, gegen die man sich dann auch gar nicht zur Wehr setzen muss.

Hier geht es also überhaupt nicht um Betrug.

Bei Heizöllieferung ist Differenz zwischen Liefermenge und Tankinhalt

Seit 2005 wird ein 6-Parteienhaus mit Heizöl beliefert, (Tank: 1cm : 60 Liter). So sollten am 24.03.2015 Heizöl von 7.003 Liter betankt worden sein, mit folgendem Ergebnis...

24.03.2015 um 6.30 Uhr Tankinhalt: 10,2 cm (Inhalt vor Betankung 612 Liter)

24.03.2015 um 7.55 Uhr Tankinhalt: 122,1 cm (nach Betankung 7.326 Liter)

Der Tankwagen hat angeblich 7.003 Liter betankt, d. h. mir fehlen 289 Liter.

Die Mineralölfirma habe ich das erste Mal genommen, da der Ölpreis unschlagbar war. Ich habe den Chef zweimal um einen Vororttermin gebeten, dies lehnte er ab. Zeitgleich habe ich über das Eichamt die Bestätigung, das zum Zeitpunkt der Betankung keine gültige Eichung mehr vorlag, da diese bereits abgelaufen war. Die Gesamtrechnung habe ich um die 289 Liter gekürzt und nur den Betrag für die tatsächlich gelieferte Heizölmenge fristgemäß am 02.04.2015 beglichen. Am 07.05.2015 erhielt ich von der Mineralölfirma eine Zahlungserinnerung für den Restbetrag der einbehaltenen 289 Liter. Da mir auch die Heizkostenabrechnung für dieses Wirtschaftsjahr nicht stimmen wird, haben die Mieter sicher auch das Recht, die Heizkostenabrechnung anzufichten, da ein erhöhter Heizölverbrauch vorprogrammiert ist.

Wie ist das Recht als Verbraucher sowie in Bezug auf die Heizkostenverordnung?

Für sachdienliche Hinweise schon mal recht vielen Dank! Sabine

Als Vergleich hierzu die vorhergehenden Lieferjahre 2010 und 2013, wie folgt

  1. Bsp.: Lieferung vom 05.02.2010 wurden 7.095 Liter geliefert...

05.02.2010 um 14.10 Uhr Tankinhalt: 11,0 cm (Inhalt vor Betankung 660 Liter)

05.02.2010 um 15.20 Uhr Tankinhalt: 129,3 cm (nach Betankung 7.758 Liter)

Der Tankwagen hat angeblich 7.095 Liter betankt, d. h. mir fehlten 3 Liter, das i.O.

Als Vergleich hierzu folgende andere Liefertage, wie folgt

  1. Bsp.: Lieferung vom 09.08.2013 wurden 7.094 Liter geliefert...

09.08.2013 um 7.50 Uhr Tankinhalt: 12,3 cm (Inhalt vor Betankung 738 Liter)

09.08.2013 um 8.40 Uhr Tankinhalt: 130,7 cm (nach Betankung 7.842 Liter)

Der Tankwagen hat angeblich 7.094 Liter betankt, d. h. mir fehlten 10 Liter, das i.O.

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Nebenkosten: Minol-Abrechnung seit Jahren falsche Zähler

Hallo Zusammen,

ich habe gestern meine Nebenkostenabrechnung bekommen. Mit erschrecken habe ich leider erst jetzt festgestellt, dass offenbar seit 2012 (ab Einzug) die falschen Zähler meiner Wohnung zugeordnet sind. Die betrifft die Messgeräte an den Heizungen und den Warmwasserzähler.

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Nun meine rechtlichen Fragen dazu: 1. Bin ich dafür Verantwortlich zu kontrollieren ob tatsächlich auch die richtigen Zähler auf meiner Minol-Abrechnung, als Anlage zur Nebenkostenabrechnung des Vermieters, stehen? Immerhin ist die Geräte-Nr. auf vier Stellen verkürzt. Ich bin ja auch kein Fachmann ... 2. Kann der Vermieter auch nach Ablauf der Abrechnungsfrist von 12 Monaten in diesem konkreten Fall auch noch danach eine Nachforderung stellen, da er die falsche Abrechnung ja nicht selbst verschuldet hat - sondern Minol? 3. Ist Grundsätzlich Minol oder der Vermieter (oder sogar ich) für die korrekte Zuordnung der Zähler zur Wohnung verantwortlich?

Vielen Dank Lucky Striker

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Warten auf Warmwasser?

Bzw. habe ich noch 20 Messungen vor dem Duschen gehen durchgeführt und habe da ein paar brauchbare Messwerte erzielen können. Diese habe ich in einer Tabelle für euch/mich zusammengefasst. Nicht fachmännisch aber vllt. einigermaßen verständlich. Leider habe ich bei einigen Messungen vergessen den Zählerstand abzulesen.

Jetzt aber zu meinen Fragen:
Was sind denn nun die wirklichen Warmwasser Bestimmungen für einen Altbau im Jahre 2019 und habe ich die Möglichkeit in meinen Fall eine Mietminderung zu erhalten? Oder kann ich zumindest den Vermieter dazu verpflichten einen Boiler als "Zwischenstück" in die Warmwasserleitung zu integrieren?

Im Vertrag ist enthalten, dass wir für Warmwasser die Summe von 250€ pro Jahr bezahlen müssen. Dort wird aber mit keinem Wort erwähnt, dass wir damit einverstanden wären, dass das Wasser erst nach 120 Sekunden warm wird.

Bevor ich mich wieder vom Hausmeister bequatschen und ich Weisheiten lerne wie: "Eine Wassertemperatur von 40°C ist Körperverletzung.", lasse ich mich lieber mal von euch beraten. Vorzugsweise eine Person die Ahnung von Warmwasser, Altbau, Immobilien, Mieter, Vermieter etc. hat.

Die Messung bestand daraus, dass ich ein Braten-/Fleischthermometer in den laufenden Wasserstrahl gehängt habe und ich in Abhängigkeit von der Zeit die Temperatur aufgeschrieben habe. Ein Messwert ist besonders auffällig. Wo die Zieltemperatur von 55°C schon nach 10 Sekunden erreicht wurde. Diesen habe ich bei der Mittelwertberechnung weggelassen, ebenso wie die Werte die ich vergessen hatte einzutragen. Die Digramme zeigen die einzelnen Messungen.
Resultate:
- ca. 36 Liter werden verbraucht bevor die Zieltemperatur erzielt wird.
- ca. 100 Sekunden braucht es, dass eine Wassertemperatur von 40^C erreicht wird

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Heizkosten verdoppeln sich jährlich? Abrechnung zu Hoch? Falsche Messung?

Hallo Community,

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Meiner Wohnung wurde in den letzten Jahren folgende Werte zugeordnet:

  • 2013 ~4.000 Einheiten
  • 2014 ~8.500 Einheiten
  • 2015 ~14.200 Einheiten
  • 2016 ~19.000 Einheiten

Ich dachte mir 2015 "ok, das kann ja mal sein, dass man einen kalten Winter hatte." Aber der Sprung in 2016 hat mich verwundert und hab dann mal geguckt, wie es in den letzten Jahren abgerechnet wurde. Und wie man sehen kann, sind die werte jährlich um 4.000 - 6.000 Einheiten angestiegen. Der Durchschnitt pro bewohnter Wohnung liegt ungefähr zwischen 4.500 und 5.500 Einheiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jährlich eine komplette Wohnung mehr verbrauche als im Jahr davor.

Dementsprechend sind auch die Nachzahlungen sehr hoch.

Ich war beim Mieterverein und die sagten mir, dass sie nur überprüfen können ob die Berechnung korrekt ist und sie nicht prüfen können, ob falsch abgelesen wurde.

Ich hab inzwischen mal die Zähler geprüft und die Werte sind jetzt schon höher als die vom letzten Jahr und die Ablesung ist erst im Februar.

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Was kann ich jetzt tun?

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Neue Therme bekommen jetzt dreifach hoher Verbrauch?

Hallo, habe eine Maisonette Wohnung ca. 90qm gesamt , _Baujahr des Hauses ohje müsst ich mal Vermieter fragen.. denk aber vor 60 oder 70 ... Bei einzug in die Mietwohnung (allein Stehend und im 24h Dienst tätig) war eine alte Gastherme (Heizung / Warmwasser) eingebaut. die hatte ihren Geist dann mal aufgegeben und es gab keine Teile mehr dafür. Also wurde mir vom Vermieter eine Neu Therme 5/2012 atmotecplus eingebaut. m it der alten Therme immer so zwischen 7000 und 8000 kWh Gas verbraucht. dann der erste Schock nach einbau der Neuen Therme Gesamt 21500 kWh Gasverbrauch.zweite jahr weniger fast gar nicht geheizt 8400 kWh ..weil auch kaum zu Hause ... Jahr drauf wieder explosion 11100 kWh .. Mein Heiz und duschverhalten aber nie geändert... Gaswerke haben meinen zähler ausgeliter dabei kam raus: laut Aussage das der zähler um die 6 liter mehr macht das aber im Rahmen wäre ?!!!!! ist das so ? darf der zähler das ??? Weiter kam raus das die Therme mit Voller Power heizt also volle 24 KW was die bringt. das wäre viel zu viel für eine Wohnung.. stimmt das ? Hätte denn nicht die Firma die diese Therme eingebaut hat diese gleich in der kw leistung einstellen müssen was für die größe der wohnung angebracht wäre ?

Also hab so mit zwei Fragen : 1.) zu einem Auslitern des Zählers 6 Liter mehr was im Rahmen wäre was der Zähler dürfte .. ?????? Darf er das also falsch gehen in höhe von 6 liter ? 2.) Leistung der Therme zu hoch für diese Wohnung ? da sie bei allen voll aufgedrehten Heizkörper mit voller Leistung von 24 Kw powert .. Ist das ok so oder Hätte die einbauende Firma die Therme runterschrauben müssen auf die Größe der Wohnung ?

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