Öffentliche Straße filmen?

5 Antworten

Nein darf sie nicht!

Auch das eigene Grundstück wo fremde Personen drauf kommen können muss sie im Falle eine Video-Überwachung, mit Hinweischildern darauf bemerkbar machen.

Ruf die Polizei an und warte bis die kommen, zeige denen dann die Camera .

Den Rest werden die Beamten schon ordentlich zu Ende führen, danach wird sie wohl nie mehr eine Cam, irgendwo aufstellen !

Nur staatliche Einrichtungen dürfen mit Zulassung öffentliche Strassen videoüberwachen und selbst dann wird darauf auf Schildern hingewiesen.

Was die Dame da betreibt ist kriminell!

Ob es eine Anliegerstrasse ist oder nicht, entscheidet immer noch das Ordnungsamt, wenn es als solches Ausgeschildert ist, dürfen nicht Anwohner dort natürlich nicht durchfahren.

Aber dennoch ist es eine Straftat was sie da mit ihre Kamera für ein Unsinn treibt.

Beides wird getrennt voneinander geahndet!

Also offiziel beantragt wurde es ja vom Amt weil sie dort wohl großen Terror gemacht hat. Die Straße dürfen nur von Anlieger benutzt werden und das sind 2 Personen. Sie filmt jediglich die Straße und zeigt so gut wie jeden an der da durch fährt

@JoeJun

Ich sgate ja bereits , das sind 2 Paar Schuche.

Es mag sein das es vom Amt als Anliegerstrasse genehmigt worden ist.

Aber für die Videoüberwachung hat sie mit  Sicherheit keine Befugnisse.

Hol die Polizei. Die werden es richtig stellen!

Es gibt genug Fälle vor Gericht wo Grundstücksbesitzer wegen fehlende Hinweischilder, Einbrecher gefilmt und ärger bekommen haben.

@Mazaran

Danke dir

Auch das eigene Grundstück wo fremde Personen drauf kommen können muss sie im Falle eine Video-Überwachung, mit Hinweischildern darauf bemerkbar machen.

Das gilt für die Überwachung mit einer fest in stallierten Kamera die ständig aufzeichnet. Ist hier nicht der Fall, hier wird lediglich eine Situation gefilmt. Das ist was Anderes!

Aber dennoch ist es eine Straftat was sie da mit ihre Kamera für ein Unsinn treibt.

Um eine Straftat zu sein muss eine Handlung laut StGB verboten sein. Das ist hier nicht der Fall.

Auch wenn es moralisch nicht in Ordnung sein mag was die gute Frau da macht, rechtlich gesehen kann sie das machen

Also einerseits gegen "straftaten" aber das ist ja eine öffentliche Fläche

Durch eine Anliegerstrasse zu fahren ist keine Straftat sondern lediglich eine Ordnungswidrigkeit.

Joe, bei Dir tutet was die ganze Zeit.

Aber zum Thema:

a) sie darf nicht eine öffentliche Straße dauerfilmen.

b) Anwohner dürfen natürlich auch Besuch empfangen. Aber generell bedeutet Anwohner, dass nicht jeder einfach durchfahren tuten darf. Anwohnerstraßen werden nicht von einer dort lebenden Persopn definiert- das macht die gemeinde.

c) gegen die illegale Aufzeichnung per Kamera sollten alle Anwohner etwas unternehmen. Erst sie drauf hinweisen, dann - so sie das nicht unterlässt- mal an Gemeinde bzw. Polizei wenden.

https://www.test.de/FAQ-Private-Videoueberwachung-Das-ist-erlaubt-und-das-nicht-5045901-0/

Zu Punkt c. Sie war beim Amt und dort die Straße für Anlieger beantsprucht. Das sind grad mal 2 Personen die diesen Weg benutzen dürfen aber nicht mal der Bürgermeister wusste was davon

  1. Nein, sie darf keinen öffentlichen Bereich filmen. Wenn doch wird dies als Beweismittel nicht zugelassen
  2. Was ist wenn die Anwohner Besuch bekommen? Die fahren dort auch durch und dürfen dies dann auch. Das kann die Dame mit der Kamera nicht aufzeigen.
  3. Beschwer dich bei ihr darüber und weiße darauf hin, dass es nicht legal sei. Wenn sie nicht reagiert, dann ruf das Ordnungsamt bzw. die Polizei

Natürlich darf man einen öffentlichen Bereich filmen.

Sonst dürfte man ja Landschaften auch nicht filmen.

Mit der Zulassung bei Gericht, hast du allerdings recht.

@Kleckerfrau

Landschaften haben kein Persönlichkeitsrecht.
Wenn du aber von Fremden gefilmt oder fotografiert wirst, darfst du klage einreichen. "Recht am eigenen Bild". Anders nur auf öffentlichen Veranstaltungen.

@verreisterNutzer

Wenn du aber von Fremden gefilmt oder fotografiert wirst, darfst du klage einreichen. "Recht am eigenen Bild".

Das ist Quatsch und der Beweis dass du von der Materie keine Ahnung hast! Das "Recht am eigenen Bild" bezeichnet den §22 KunstUrhG der sich ausschliesslich mit der Veröffentlichung eines bereits gemachten Bildes beschäftigt! Und selbst der kennt sehr sehr viele Ausnahmen, die man im gleich darauf folgenden §23 KunstUrhG nachlesen kann

Das generelle Aufnehmen von Bildern ist im §201a StGB geregelt und dort sieht man, dass Bildaufnahen (also Fotos und Videos) nur in ganz wenigen sehr bestimmten Situation nicht erlaubt ist, aber nicht generell verboten, schon gar nicht auf öffentlicher Straße!

Ich möchte noch folgendes ergänzen:

(Az.: V ZR 265/10).
https://openjur.de/u/258318.html

@verreisterNutzer

eine fest installierte Überwachungskamera die ständig aufzeichnet ist was Anderes als kurzfristiges gezieltes Aufnehmen!

1. Okay.

2. Naja so es dürfen NUR 2 Personen durch. Ich will auch nicht übertreiben es dürfen wirklich nur 2 durch alle anderen zeigt die an. 

3. Sie war ja beim Amt und zustimmung bekommen das nur Anlieger durchfahren dürfen deshalb bin ich zwiegespalten

Mannomann.

Hier wird ja mit Halbwissen geradezu umsichgeworfen.

Natürlich darf man eine Straße von öffentlichen Standorten filmen/forografieren ,genauso Gebäude usw. (Panoramafreiheit).

Was hier durcheinander geworfen wird ,ist eine permanente festinstallierte Videoüberwachung,die nur  private Teile überwachen darf.

Auch können Beweisfotos in einem Zivilgericht grundsätzlich zugelassen werden ,wir sind hier nicht im Wilden Westen.

Das gerne zitierte Recht am eigenen Bild bezieht sich nur auf die Veröffentlichung der Fotos,was hier nicht der Fall ist


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