O2 Vertrag - angeblich am Telefon abgeschlossen - gültig?

5 Antworten

Bei Telefongeschäften hast ein Widerrufsrecht von 14 Tagen AB ZUGANG DER SCHRIFTLICHEN WIDERRUFSBELEHRUNG.
Keine Unterlagen, keine Widerrufsbelehrung bedeutet, Widerrufsfrist ist noch nicht einmal angebrochen.
Abgesehen davon ist O2 verpflichtet, dir auf Anfrage den Datensatz der Bandaufzeichnung mit der angeblichen Bestellung vorzulegen.
Hast du nichts bestellt und bekommen, solltest du es darauf ankommen lassen. Normalerweise arbeitet O2 relativ sauber; möglicherweise hat jemand anderes mit deinen Daten bestellt.

AB ZUGANG DER SCHRIFTLICHEN WIDERRUFSBELEHRUNG.

Und woraus soll sich das Schriftformerfordernis ergeben?

@jurafragen

Im Allgemeinen aus § 355 Abs. 3 BGB

@VirtualSelf

Nur, dass da nichts von Schriftform steht, sondern von Textform. Das ist etwas anderes.

@jurafragen

Jup, danke für die Korrektur; O2 - zumindest wenn das Angebot von einem von O2 direkt beauftragten Unternehmen kommt - arbeitet m.W. grundsätzlich mit Anschreiben.

Erstmal telefonische Aufzeichnungen gibt es nicht. Es ist was anderes, wenn man beim Anbieter anruft, wird man gefragt, ob dieses Gespräch zu Qualitätszwecken aufgenommen werden kann. Diese Gespräche sind nur für interne Zwecke gedacht sprich, dass der Vorgesetzte mit dem Mitarbeiter darüber spricht, was man verbessern kann oder was gut ist. Wenn man allerdings angerufen wird, sind das meistens Unternehmen, die im Auftrag von o2 arbeiten. Außerdem müsste bei jeder Änderung eine SMS an den Kunden gehen. Außerdem hat man 8 Wochen Zeit gegen die Rechnung Widerspruch einzulegen. Bitte Kundendienst kontaktieren und mitteilen, dass die Rechnung in der Höhe bezahlt wird, die auch vorgehsen ist. Unbedingt um Umstellung bitten, da sonst Kündigung erfolgt. Außerdem soll der zuviel bezahlte Betrag erstattet werden. Alles schriftlich bestätigen lassen.

Hallo,

lasst euch erstmal die Vertragsunterlagen aushändigen bzw. die müssen ja erstmal nachweisen, dass ihr tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen habt. Grundsätzlich gillt, dass man auch in mündlicher Form einen Vertrag abschließen könnt, über dessen Inhalt aber gestritten werden kann, weil das oft schwer zu beweisen ist. Bei einem telefonischen Vertrag gillt das Fernabsatzgesetz, nach dem euch eine 14 tägige Widerusfrist zusteht, sollte euch der Verkäufer darüber nicht informieren sogar bis zu 6 Monaten.

Habt ihr zugestimmt das Gespräch aufzeichnen zu lassen gibt es einen Beweis für das Gespräch, der natürlich auch manipuliert sein kann, habt ihr dem nich zugestimmt, darf eine Aufzeichnung nicht in einem Verfahren verwendet werden.

Wenn ihr tatsächlich keinen Vertrag abgeschlossen habt, legt ihr am besten schriftlich per Einschreiben mit Rückschein Widerspruch ein und fordert gleichzeitig die Vertragsunterlagen bzw. den Nachweis dafür ein.

Was dann zu tun ist kommt auf das Ergebnis der Antwort an. Grüße

War bei uns genauso. Wir sind zum nächsten O2-Shop gegangen und haben den angeblichen Vertrag sofort kündigen lassen. Bezahlt auf keinen Fall und lasst Euch auch dazu nicht zwingen, denn die wollen nur euer Geld.

woher wiesst du, das ein vertrag abgeschlossen wurde?

schrieb dir auf, wann der anruf war, was konkret gesagt wurde und ruft bei O2 kundenservice an und schildert das.

die anrufe werden dort aufgenohmen und man kann dies nachvollziehen

Das habe ich bereits - die sagen, ich soll erst die offene Rechnung bezahlen, dann gucken die sich das Problem an.

@DerDeutsch

Die wenden alle Tricks an um an neue Verträge zu kommen. Das konntest du nicht ahnen.

@DerDeutsch

Weil ich das im "Mein Bereich" von O2 sehe bzw. monantliche Gebühren (20 Euro) abgebucht werden wollen(blockiere ich)

Damit wäre der Vertrag doch hinreichend und du riskierst nur Mahnbescheide oder Zahlungsklagen, wenn du Abbuchungen zurückbuchen lässt :-O.

@imager761

Damit wäre der Vertrag doch hinreichend

Warum? Weil o2 den angeblich geschlossenen Vertrag auch im Online-Bereich anzeigt?

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