Nutzungsentschädigung, wann läuft frist für Vermieter ab? Mietschulden...

5 Antworten

Den Mahnbescheid hat der Vermieter unter Umständen "vorsichtshalber" beantragt. Er muss ihn aber nicht vollstrecken. Der MB gibt ihm die Möglichkeit zügig auf evtl. ausbleibende Ratenzahlungen zu reagieren. Hat er nämlich keinen "anerkannten" MB, dann müsste er dieses Verfahren, fallst Du Deinen Ratenzahlungen doch nicht nachkommst, erst noch beantragen und "verliert" dadurch Zeit. Hier wäre ein Anruf beim Vermieter sinnvoller gewesen. Die Schuld ist ja tatsächlich vorhanden und durch den Ratenvertrag dokumentiert und der MB im Prinzip ja korrekt. Ich weiss nicht, ob er jetzt nochmals einen MB beantragen kann oder auf Deinen Widerspruch hin klagen müsste = das kostet noch mehr Geld.....für Dich. Der andere Punkt ist aber auch, ein Gläubiger darf die Schulden/Kosten nicht "unnötig" erhöhen. Ihr habt ja bereits eine Regelung getroffen, daher müsste/dürfte er keinen MB veranlassen. Aber wie gesagt, wenn er Dir für den MB kein Geld verlangt, dann ist er im Recht. hier ging es ihm vll. nur um die prinzipielle rechtliche Feststellung, dass Du ihm Geld schuldest. Klär das nochmals ab mit ihm und nimm dann vll. den Widerspruch zurück. Und ein User hat es auch noch richtig erwähnt, er könnte sogar noch zusätzlich bis zu 3 Monatsmieten (je nachdem wie schnell er einen neuen Mieter findet) geltend machen.

Hast Du gedacht Du wohnst kostenfrei bis zum Auszug?

im übrigen "falsa demonstratio non nocet" - zu deutsch - eine falsche Bezeichnung schadet nicht ... Du hast Geld zu zahlen für die Zeit der ncihträumung der Wohnung - ob das jetzt Miete oder Nutzungsentschädigung genannt wird ist völlig egal ....im Falle eine Prozesses wird ausgelegt was der Vermieter meint und er meint ganz klar Miete und (!) Nutzungsentschädigung

Meine Frage ist: Muss im Mahnbescheid Miete stehen oder Nutzungsentschädigung? Wenn ja, muss ich dem Vermieter darauf aufmerksam machen oder muss ich nur die Miete Zahlen bis Mai?

Sie müssen die Miete bis Mai bezahlen und dann darüber hinaus die Nutzungsentschädigung.

Wenn der Vermieter einen Fehler gemacht hat mit, wann verjährt der Anspruch des Vermieters auf Nutzungsenschädigung. Ansprüche würden nache dem 31.12.2016 verfallen.

Hat dwer Vermieter einen Titel auf die Forderung, so kann er sie30 Jahr lang einfprdern.

am 19.07 kam es zur Schlüsselübergabe. Wir haben uns auf eine monatl. Rate geeinigt und die wird erfüllt. Am 26.07 hat der Vermieter einen Mahnbescheid erlassen, dort ist als Hauptforderung Mieten März, April, Mai, Juni und Juli aufgeführt. Ich habe dem Bescheid komplett widersprochen, da Zahlungen getätigt wurden und wir eine schriftliche Vereinbarung haben, dass ich monatl. Raten gezahlt werden.<

Vermutlich hatte der Vermieter vor der Raten-Vereinbarung den Antrag auf einen Mahnbescheid schon auf dem Weg. Die 7 Tage inkl. Wochenende ist dafür nicht zu bewältigen. Das hier dem Bescheid widersprochen wurde ist aus Ihrer Sicht richtig gewesen. Ich kann mir nicht vorstellen das der Vermieter das gerichtliche Verfahren durchzieht. Er widerspricht sich dann mit der Ratenvereinbarung selbst?

Generell besteht beim AG kein Anwaltszwang aber hier doch ratsam. Beantragen Sie einen Beratungsschein beim AG.

Muss im Mahnbescheid Miete stehen oder Nutzungsentschädigung? Wenn ja, muss ich dem Vermieter darauf aufmerksam machen oder muss ich nur die Miete Zahlen bis Mai?

Der Mahnbescheid wird dadurch nicht unwirksam weil der Vermieter evtl. die Nutzungsentschädigung mit Miete falsch benannt hat. Er hat die Gelegenheit nach Deinem erfolgten Widerspruch, dies in der Klagebegründung zurechtzurücken.

Üblich ist auch, bei einer vereinbarten Ratenzahlung, daß die noch offene Gesamtsumme tituliert wird, um sofort die Vollstreckung einleiten zu können, falls der Schuldner nicht zahlt.

Selbstverständlich mußt Du bis zum 30.05. Miete zahlen und darüberhinaus Nutzungsentschädigung, sowie einen evtl. Schadenersatz bis zur Weitervermietung in Höhe von max. 3 Monatsmieten. Der Vermieter kann insoweit die Klage auch noch erweitern.

Wenn der Vermieter einen Fehler gemacht hat mit, wann verjährt der Anspruch des Vermieters auf Nutzungsenschädigung?

Mietrückstände, Nutzungsentschädigung usw. verjähren bis zum 31.12.2016.

.....verjähren nach dem 31.12.2016 !

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