Note vom Lehrer laut durch die Klasse gesagt, ohne dass der betreffende Schüler anwesend war?

5 Antworten

Leider machen das Lehrer(innen), vor allem in Grundschulen immer wieder. Das ist aber an und für sich ein Verstoß gegen den Datenschutz. Bei uns in Thüringen ist das in § 3, Abs. 1 ThürDSG ganz klar geregelt. Zu den personenbezogenen Daten gehören nämlich auch die Zensuren und die Anwesenheit in der Schule. Wer sich dagegen wehren will, muss also entweder mit dem/der Lehrer/in sprechen, was aber im Zweifel nichts bringt. Besser ist es den Datenschutzbeauftragten des jeweiligen Landes zu informieren. Der schreibt dann die Schule an und dann wird das Direktorat dafür Sorge tragen, dass die Lehrer das nicht mehr tun.

Ich weiß zwar nicht ob er das darf oder nicht aber ich fände es ungerecht außer es wäre ne gute Note bei uns selbst wenn der da ist kann man nein sagen und dann hört er die Note von der Leherin bzw. Lehrer unter 4 Augen

Das ist eine sehr gute Frage .. Liegt immer im Ermessen des Lehrers aber ich find nicht das es erlaubt sein sollte.. Wobei es ja nichts schlimmes ist, nur eine Zahl

Leider beruht das soziale Miteinander und die Zukunft auf diesen Zahlen.

Darf er natürlich nicht, aber da kannst du nichts gegen machen. Klage wird nicht klappen... es ist einfach geschehen. Noch dazu: Wen interessiert deine Zeugnisnote denn überhaupt? Wahrscheinlich keinen! Also mach dir nichts draus!

aber wenn die anderen drüber lachen (z.B. bei einer 5) ist ist das auch nicht schön

@freiwild98

dann sollte man eher mal mit denen reden, die lachen.

@freiwild98

Genau die, die lachen, sind doch selber die anderen Fünfer. Die sollen sich mal nicht so haben. Noch dazu ist eine Note keineswegs etwas woran man einen Menschencharakter messen könnte. Lothar Matthäus zum Beispiel schämt sich überhaupt nicht für seine Dummheit, hat Schule total versagt und ist überall auf der Welt ein gefeierter und erfolgreicher, noch dazu stinkreicher Fußballspieler.

#Frei.Wild hat Style

Der Lehrer hat sich seinen Job leicht gemacht. Denn um dem Datenschutz gerecht zu werden, müsste er jedem Schüler seine Note in einem Einzelgespräch mitteilen. Was auch Sinn macht, da man so auch nachfragen kann, wie es zu der Note gekommen ist und damit Lernfehler und Schwächen ausbügeln kann.

Meine früheren Lehrer haben die Noten zwar auch ausgerufen, allerdings nicht, ohne die Schüler jeweils vorher zu fragen. Wenn man also wusste, dass die Note nicht so gut war, konnte man den Lehrer quasi bitten, es nicht vorzulesen, dann konnte man es im Nachhinein besprechen. Auch Leute mit sehr guten Noten, die nicht als "Streber" abgestempelt werden wollten, haben das so gemacht.

Trotzdem sind Schüler ja nicht stumm wie Fische und unterhalten sich und tauschen sich über ihre Noten auch aus. Daher ist es mit dem Datenschutz in der Praxis auch nicht weit her.

Lange Rede kurzer Sinn: Der Lehrer "darf" die Note nicht ungefragt der Klasse mitteilen, besonders nicht in Abwesenheit des betreffenden Schülers. Aber es macht auch keinen Sinn, sich nachträglich drüber aufzuregen, denn es ist nunmal gesagt worden..

LG

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