Notarielles Schreiben

1 Antwort

Will die Schwester verkaufen, müssen Sie als Sicherungshypothekengläubiger der Löschung der Hypothek zustimmen. An die Löschungsbewilligung knüpfen Sie gegenüber dem Notar zur Durchführung des notariellen Kaufvertrages die Auflage, dass der nur von der Löschungsbewilligung Gebrauch machen darf, wenn Sie beide im Gegenzug den Hypothekenbetrag nebst den darin vereinbarten Zinsen erhalten. Erst wenn Sie dem Notar den Zugang dieser Summe auf Ihrem Konto bestätigt haben, kann der Notar den Grundbsitz auf den Erwerber umschreiben lassen. Für Sie besteht folglich keinerlei Risiko! Sofern die Schwester Ihnen über die Summe der Hypothek hinausgehende Beträge schriftlich zugesichert hat, melden Sie solche Ansprüche in Ihrem Treuhandauftrag unter Hinweis auf diese Verpflichtung beim Notar im Treuhandwege an.

Vielen Dank für die Antwort.

Ab wann müsste uns der Notar darüber informieren? Aber was uns ein bisschen kopfzerbrechen macht, ist immer noch die Frage, ob das notariell beglaubigte Schreiben meiner Schwester, an uns rechtskräftig ist. In dem Schreiben steht schwarz auf weiß, dass wir 3 Schwestern den gleichen Betrag erhalten.

Gruss

@Sibi1981

Der Notar informiert Sie, sobald ein Kaufvertag unterschrieben wurde, in dem sich der Verkäufer zur Lastenfreistellung des zu veräußernden Grundbesitzes gegenüber dem Käufer verpflichtet hat. Sofern die Zusage der Schwester Ihnen ggenüber sogar in notareiller Form erfolgt ist, können Sie hinsichtlich Ihres Anspruches völlig beruhigt sein!

Kann man eine Grundschuld versichern lassen?

Hallo zusammen,

um die Frage zu klären, hier kurz zur Situation:

Meine Freundin und ich wohnen aktuell in einer eigenen Wohnung in meinem Elternhaus. Im Grundbuch eingetragen ist mein Vater. Zu einem späteren Zeitpunkt (Bsp. Renteneintritt meines Vaters) soll das Haus auf mich überschrieben und meine Schwester ausgezahlt werden.

Wir planen derzeit einen Anbau an das bestehende Haus und möchten hierfür einen Kredit aufnehmen. Um den Kredit zu bekommen muss auf das Haus eine Grundschuld in Höhe der Kreditsumme eingetragen werden. Laut Notar wäre hier der Ablauf: Mein Vater unterschreibt als Eigentümer und ich als Kreditnehmer. Mein Vater würde dann dinglich haften und ich würde privat haften.

Mein Vater hat jetzt folgenden gedankten:

Annahme: Verkehrswert vom Haus 300.000 €

Kreditsumme: 100.000€

Versicherungssumme bei Brandschaden: 300.000 €

Ich schlimmsten Fall (keiner hofft natürlich, dass das passiert) würde das Haus abbrennen, mein Vater bekäme die 300.000 € von der Versicherung. Er müsste aber auch direkt die 100.000 € an die Bank zahlen um den Gläubigern ihr Geld zurück zu geben. Somit hätte mein Vater ja das Risiko von 100.000 € und nicht ich.

Gibt es hier eine Möglichkeit einen solchen Fall abzusichern (Lebensversicherung, Risiko Lebensversicherung etc.)? Gibt es ggf. andere Wege den Kredit zu bekommen, sodass das Risiko bei mir liegt und nicht bei meinem Vater?

Ich werde in der kommenden Woche natürlich auch die Bank und die Versicherung zu diesem Thema befragen, hätte aber gerne vorher schon ein paar Ideen oder Anregungen.

Ich bin für jede Hilfe dankbar. :-)

Viele Grüße

Bergi.11

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