neuer wecker der jetzt kaputt ist wird nicht mehr umgetauscht. kann das sein?

5 Antworten

Also, zunächst handelt es sich hier nicht um einen Umtausch, sondern eine Reklamation. Es ist richtig, dass ihr jetzt prinzipiell nachweisen müsstet, dass der Schaden schon von Anfang an bestanden hat und nur erst jetzt aufgetreten ist. Ich denke aber, das dürfte sich aus dem Sachverhalt ergeben. Soll heißen: HARTNÄCKIG bleiben und auf die Gewährleistungsfrist pochen! Und vor allem, lasst Euch nicht erzählen, Ihr müsstet damit jetzt zum Hersteller oder so. Ihr habt den Vertrag mit dem Händler und der muss jetzt dafür gerade stehen. Basta!

hab bisher immer alles zurück geben können. glaube eher das da was faul ist. wahrscheinlich wusste er von dem schaden... aber vielleicht kannst du den wecker direkt an den händler schicken. so habe ich dsa mit meiner uhr aus dem internet gemacht. die gewähren meist ohne probleme die 2 jahre gewährleistung.

Die Gewähreistung von 2 Jahren ist ein Schmarrn, damit hat der Gesetzgeber den Käufern keinen Gefallen getan. Real bedeutet das, das der Händler im Recht ist, denn du hast das Teil länger als 6 Monate im Gebrauch und ab Monat 7 tritt die Beweisumkehr in Kraft, das bedeutet du mußt dem Verkäufer nachweisen, das es sich hierbei um einen Herstellerfehler handelt. Innerhalb der ersten 6 Monate geht man grundsätzlich davon aus es ist ein Herstellerfehlr. Ausnahme natürlich unsachgemäßer Gebrauch - also nen an die Wand geklatschen Wecker wird dir da auch niemand umtauschen. Es ist ein Irrglaube, dass man 2 Jahre lang Anspruch hat auf Umtausch oder Rückgabe, denn der Händler hat ein Nachbesserungsrecht - sprich darf das Drum reparieren -wenn es dir gelingt einen Herstellerfehler nachzuweisen. Die Garantie hat nicht das geringste mit der Gewährleistung zu tun. Garantie kann dir der händler 50 Jahre gewähren, wenn ihm danach ist, aber er bestimmt die Garantiebedingungen - und da sind seiner Fantasie fast keine Grenzen gesetzt - solange es die gesetzliche Gewährleistung nicht beeinflusst.
Die Ursache für diese gesetzliche Regelung liegt übrigens bei einem Teil der Verbraucher, nämlich solcher Leute die die jahrzehntelange Kulanzregelung der Händler immer wieder ausgenutzt haben. Und heutzutage ist die Gewährleistung für die meisten Händler gar kein Problem mehr, da sie fast nur noch billigen Chinaramsch verhökern, vielen Leuten aber im Falle eines Falles der AUfwand bei einer Reklamation viel zu hoch ist und sie das Ding gleich wegschmeißen. Somit wäre auch bewiesen: Wir haben durch die Globalisierung massenhaft Jobs verlagert und auch noch die Rechte der Kunden an die Wand gefahren, zudem wird durch viel mehr Müll die Umwelt mehr belastet, was dann wiederum eine umweltbelastung zusätzlich bedeutet, weil die Leute Beutejäger sind und das nächste billige Drum kaufen, welches mit enormen Energieaufwand um die halbe Welt geschippert wird. Somit haben wir die in Deutschland erreichte Abnahme an Umweltverschmutzung nicht nur durch strengere Richtwerte erreicht, sondern hauptsächlich weil die Industriebetriebe gen China oder Indien abgewandert sind - dort erheblich mehr Dreck in die Atmosphäre blasen und zudem zusätzliche Belastung durch die Tranportwege verursachen. Das sit dem Globalisierungsfanatiker Trittin hoffentlich inzwischen auch schon aufgefallen.

Nein wenn es defekt ist kannst du es zurückgeben.inerhalb der Garantiezeit,Hier gilt die Regel der Beweisumkehr ab den 7 Monat

Wenn ich mich an die Paragraphen aus der Schule noch richtig erinnere, muss der Verkäufer den Wecker zurücknehmen, es sei denn er kann beweisen, dass die Mängel an dem Wecker Selbstverschulden sind.

Gewährleistungs"reihenfolge" bei mangelhaftem Gebrauchtwagen

Hallo,

zwar bin ich mir bewusst, dass man hier keine Rechtsberatung machen darf, ich habe aber dennoch eine Frage zu folgendem Fall und hätte gerne (kundige) Einschätzungen:

K hat im Mai 2014 beim V einen gebrauchtes KfZ zu einem Preis von 5.200,00€ gekauft. Der K betreibt eine Autowerkstatt; der Verkauf erfolgte von Privat unter Verwendung eines Kaufvertragvordruckes aus dem Internet (mit sog. Vertragsbedingungen).

Nun ist im Juli 2014 ein erheblicher Schaden an der Antriebswelle festgestellt worden. In den "Bedingungen" im Kaufvertrag ist die "Gewährleistung für Mängel jeder Art ausgeschlossen". Dies ist aber ja gem. § 309 Nr.7 BGB unzulässig und gilt (laut OLG Hamm und wohl auch BGH vor allem) auch beim Gebrauchtwagenkauf. Da es keine geltungserhaltende Reduktion gibt, ist also der komplette Gewährleistungsausschluss unwirksam - richtig? (Dass es sich um AGB handelt kann bei solchen Musterverträgen ja scheinbar auch laut BGH vorausgesetzt werden)

Jetzt gilt ja auch beim Kauf gebrauchter Sachen § 476 BGB, also die Beweislastumkehr. Der Käufer muss mithin nicht beweisen, dass der Mangel schon bei Gefahrübergang, also bei Übereignung des PKW, vorlag.

Die Rechte des Käufers ergeben sich doch nun aus § 439 BGB, oder?

Muss man hier erst Nacherfüllung verlangen? Oder kann man gleich das Auto reparieren lassen [(in einer VW-Lizenzwerkstatt schätzte man die Kosten auf 4.000-5.000€!!), da es gar nicht mehr fährt, man es aber für den Weg zur Arbeit benötigt] und dann die Reparaturkosten als Schadensersatz nach §280 BGB vom Verkäufer zurück verlangen?

Wie sollte man am besten vorgehen?

Für eure Antworten bedanke ich mich schon jetzt.

LG Theo

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