Neue pauschale Besteuerung von Investmentfonds und Mitgliedschaft Familienversicherung Krankenkasse?

1 Antwort

Erstmal müsste man abwarten wie die Bezugsgröße nächstes Jahr aussieht. Geplant sind 3.045,- €, ein Siebtel davon wären 435,- € pro Monat.

Meines Wissens (ohne Garantie) sind die Einkünfte aus Kapitalvermögen bis zu 801,- € pro Jahr nicht zu berücksichtigen, erst darüber hinaus würden sie zu der 435,- € Grenze gezählt werden.

Ich empfehle hier, am besten schriftlich, mit der Kasse Kontakt aufzunehmen und eine rechtsverbindliche Antwort anzufordern. Proaktiv sein.

Und was wäre dann ein Jahr, denn ob der Maximalbetrag geknackt wird oder nicht, dass wissen wir nicht im voraus.

Letztendlich muss unaufgefordert der Steuerbescheid oder eine andere Einkommensdarlegung jedes Jahr eingereicht werden und aus diesen lässt sich ableiten ob die Voraussetzung nach § 10 Abs. 1 SGB V erfüllt sind oder nicht.

Rein rechtlich müsste die Kasse bei fehlendem Nachweis ohnehin Höchstbeitrag ansetzen. Der Steuerbescheid wäre immer die Grundlage bis der nächste vorgelegt wird.

Unter § 10 Abs. 1 SGB V, vhttp://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/10.html finde ich "kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der
monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches überschreitet"

"regelmäßig im Monat" klingt als könnte man mit einem Monat, in dem unbeschränkt Kapitalerträge anfallen und gleichzeitig einem Monatseinkommen von jeweils Null mit der Familienversicherung durchkommen? 

Ist das so?

-TK

@toniokroeger03

Kapitalerträge fließen z.B. nicht zwingend monatlich zu, daher diese Formulierung.

Wichtig ist der monatliche Durchschnitt, dieser darf 425,- € (2017) nicht übersteigen.

Wie prüft die Kasse? Durch den Steuerbescheid.

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