Nebenkostenerhöhung zwei Wochen nach dem Einzug, ist das erlaubt?

3 Antworten

Das darf der Vermieter so nicht. Erst auf der Grundlage einer fristgerechten formal und inhaltlich korrekten Betriebskostenabrechnung (Abrechnungszeitraum 12 Monate!) darf der Vermieter gegebenenfalls die Vorauszahlung ab übernächstem Monat nach Zustellung der Abrechnung anpassen (nach oben oder unten, je nach dem), dazu wärest auch du selbst berechtigt. Du zahlst also nun bis zur nächsten Abrechnung genau nur den vereinbarten Betrag, keinen Cent mehr.

Heizkosten müssen in der Regel nach Verbrauch (mit einem Anteil von 30 bis 50% nach Wohnfläche) abgerechnet werden. Dazu sind entweder Heizkostenverteiler oder Wärmemengenzähler erforderlich. Handelt es sich hier um ein Zweifamilienhaus in welchem auch der Verm. wohnt, gilt das so nicht unbedingt. Dort wäre eine Umlage voll nach Wohnfläche zulässig.

Darf er nicht. Außerdem habt Ihr doch mit dem vergangenen Winter, jedenfalls in dieser Wohnung, nichts zu tun.

190 € für welche Wohnfläche und wie viel Personen.

Hallo,erstmal bedanke ich mich für die schnelle Antwort. Das mit der Wohnfäche ist so eine Sache. Ausgeschrieben war sie mit 146qm gemessen habe ich 137qm wir wohnen mit 4 Personen hier in der Wohnung. Und die Hezkosten werden nach Quadratmeter berechnet, aber wie ? da ich keine Röhrchen an den 9 Heizungen habe da hängt nichts. Lg Monika690

@Monika690

Bei der Wohnfläche und Personenzahl sind 190 € wirklich zu wenig. 2 € pro m² sollten es mindestens sein.

Hier ist eine ziemlich hohe Nachzahlung vorprogrammiert.

Es wäre zu überlegen freiwillig doch 100 € monatlich mehr zu zahlen.

Und die Hezkosten werden nach Quadratmeter berechnet, aber wie ?

Ganz einfach. Heizkosten des Hauses : die Gesamtwohnfläche des Hauses x Wohnfläche der Wohnung.

Dazu braucht man keine Röhrchen.

Diese Art der Abrechnung wäre aber nur erlaubt wenn es ein 2FH ist und der VM selbst mit dort wohnt.

Was möchtest Du wissen?