Nebenkostenabrechnung - Jahresentgeltabr. oder tats. gezahltes ansetzen?

5 Antworten

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Denn es kommt darauf an, ob der Vermieter nach dem Leistungsprinzip rechnet oder nach dem Abflußprinzip. Beides ist erlaubt. Im ersten Fall werden die Vorauszahlungen ans Wasserwerk mit gerechnet um zu ermitteln, was der Vermieter im Jahr über bezahlt hat, und im zweiten Fall wird einfach nur der Rechnungsbetrag für das Wasser genommen.

Die Grundsteuer ist ein fester Betrag, da gibt es keine Vorauszahlungen.

.... was bitte ist denn ein Jahresentgelt?

Wir Vermieter verteilen doch mit entsprechender Vereinbarung meist das, was in den 12 Monaten von uns bezahlt wurde und bei Wärme das, was verbraucht wurde.

Welchen Spielraum sollte es da für uns geben?

Wenn also an die Wasserwerke 200 EUR bezahlt wurden, können auch nur 200 EUR verteilt werden, was denn sonst?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

In der NK-Abrechnung werden tatsächlich entstandene Kosten mit den tatsächlich gezahlten Vorauszahlungen verrechnet.

Das gilt für alle Nebenkostenarten.

einmal im Jahr rechnet der Versorger über deine Abschlagzahlungen ab. Dann gibt es entweder eine Nachzahlung oder ein Guthaben. Aber natürlich kann man dem Mieter nur das in Rechnung stellen, was tatsächlich berechnet wurde. und das ergibt aus der jährlichen Abrechnung des Versorgers.

Rechnung beträgt 300 Euro

Abschlag hierfür beträgt 200 Euro

Der/die Mieter müssen dann noch 100 Euro nachzahlen.

Oder was meinst Du???

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