Namensänderung: Kann ich den Geburtsnamen meiner Mutter annehmen?

2 Antworten

den namen kann man sehr wohl ändern, ich bin grade in einer ähnlichen situation, nur meine mutter lebt und meine eltern sind geschieden. auch wenn der name nicht anstößig ist kann man ihn ändern lassen, das kostet aber viel geld und muss von einem gericht entschieden werden, außerdem muss der vater das genehmigen, viel papier kram und ob es dann klappt weiß man nicht so genau.

Puh. Also grundsätzlich kannst du den Namen deiner Mutter schon annehmen. Da sie verstorben ist weiß ich nicht soo genau. Meine Mutter hat vor einem jahr ihren Mädchennnamen wieder angenommen und es wurde gefragt ob ich diesen auch haben will. Aber weil das ganze Geld gekostet hat, haben wirs gelassen.

Kann ich als Kind meinen Geburtsnamen wieder bekommen?

Folgende Geschichte dazu:

Ich wurde im März 1998 geboren. Dabei habe ich als Geburtsnamen den Mädchennamen meiner Mutter erhalten. Der steht also auch in meiner Geburtsurkunde! Im September 1998 hatte meine Mutter dann schließlich meinen Stiefvater geheiratet (den leiblichen hatte meine Mutter nie geheiratet). Ich und meine Mutter tragen seitdem den Nachnamen meines Stiefvaters. Vor 5 Jahren kam es dann zur Scheidung. Ich bin inzwischen 19 und für mich steht fest: Ich kann mich meinem Geburtsnamen und gleichzeitig auch den Nachnamen des mir einzig bekannten teil meiner Familie mehr identifizieren als mit dem meines Stiefvaters. Und auch aufgrund der für mich als Kind ebenfalls belastenden damaligen Ereignisse die schließlich zur Scheidung geführt haben, würde ich gerne endgültig einen Strich drunter machen können. Das selbe gillt auch für meine Mutter. Doch aus finanziellen Gründen konnten wir uns beide eine Zurückbenennung nicht leisten. Nicht wegen des Antrags, sondern vielmehr deshalb, weil ja etliche Dokumente beispielsweise auch neu besorgt werden müssten. Da ich jedoch inzwischen eine Ausbildung mache, wäre eine Zurückbenennung zumindest fianziell denkbar.

Nun meine Fragen:

Ist für mich rechtliche Zurückbenennung in meinen Geburtsnamen wieder möglich?

Ist die Zurückbenennung sowohl auch für mich und meine Mutter auch 5 Jahre nach der Scheidung noch möglich?

Wenn das beides mit Ja beantwortet werden kann: Wie vertraut und rechtlich informiert sind Standesämter mit solchen Fällen? Sprich: Muss ich damit rechnen, um mein Recht kämpfen zu müssen? Ich und meine Mutter waren Jahre lang auf Sozialhilfe angewiesen. Wir haben entsprechend Erfahrung, wie gut die Behörden Gesetzeslagen kennen oder interpretieren können *lach*.


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Behörde versagt, Namensänderung

ALso ich habe folgendes Problem. Meine Familie kommt ursprünglich aus Russland. Als wir vor 10 Jahren nach Deutschland gekommen sind ,haben wir direkt Antrag auf Namensänderung gestellt. Da aber zwei Kinder von drei nicht leibliche Kinder des Antragstellers sind, wurden im Antrag auch nur drei erwähnt, Stiefvater, Mutter und ihr gemeinsames Kind. Gleichzeitig aber, hat der Antragsteller Antrag auf Adoption gestellt- dabei mussten Kinder sein Nachname übernehmen. Beide Anträge liefen über 2 Jahre. Da die Familie nie Bescheid bekommen hat, dass der Name schon geändert ist, hat diese auch im Antrag den alten Namen angegeben. So, 8 Jahre sind vergangen, jetzt stellt sich heraus, dass der Name noch VOR der Adoption sich geändert hat. Der Standesbeamter hat die Unterlagen damals nicht an die Kreis Behörden weitergeleitet, sogar nachdem die Anfrage nach Berlin geschickt wurde, stellte sich heraus, dass auch da keine Unterlagen angekommen sind. Sinn und Zweck der Adoption vor 8 Jahren war ,dass alle Kinder und alle Familienmietglieder den gleichen Namen tragen, ABER durch den Fehler vom Beamten haben die Eltern und leibliches Kind des Stiefvaters wieder anderen Namen. Ich habe beim Standesamt nachgefragt, ob da was machbar ist, leider immer noch zu keinem Ergebnis gekommen, kann jetzt die Namensänderung beantragen, diese könnte bis zu 1.000 € pro Person kosten. Was wir natürlich nicht bereit sind zu zahlen, haben wir die Möglichkeit dagegen zu klagen?

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