Nachtspeicheröfen auf wessen Kosten werden sie Entsorgt? Sache des Mieters oder Vermieters?

10 Antworten

Ihr habt Euch vertraglich verpflichtet, den Urzustand wieder herzustellen, aus der Nummer kommt ihr nicht raus
Lass den Vertrag durch den Mieterverein prüfen, vielleicht irre ich mich auch wegen §5

Die mußt Du auf Deine Kosten ausbauen und entsorgen. Klar, will der Vermieter die nicht haben, werden in Kürze verboten; außerdem enthalten die Asbest, ist also Sondermüll.

Ich denke, die Sachlage ist eindeutig.

Die Mieter haben sich damals mit der Regelung einverstanden erklärt und Ihr seid als Erben in den Vertrag soweit eingetreten. So ist das Leben nunmal.

Wenn's also für Eure Erblasser akzeptabel war, dann sollte es auch für Euch akzeptabel sein. Oder Ihr hättet Euch früher drum kümmern müssen. Wart Ihr denn nie dort zu Besuch? Es ist doch nicht erst seit gestern bekannt, dass so alte Speicheröfen i.d. Regel höchst ungesund sind.

Die letzten 10 bis 15 Jahre wäre also gut Zeit gewesen, sich darum zu kümmern, dass die späteren Erblasser einen einigermaßen gesunden Lebensabend verbringen. Früher wären die Entsorgungskosten auch noch deutlich günstiger gewesen...

Gruß justii

Ihr irrt euch Alle. Es heißt doch eindeutig: Der Mieter verpflichtet sich bei seinem Auszug den alten Zustand der Wohnung wieder herzustellen oder aber die Ein- bzw. Umbauten kostenlos in das Eigentum des Vermieters übergehen zu lassen. Der Mieter ist tot, also rechtlich ausgezogen. Die Nachtspeicheröfen kann er ja nun schlecht mitnehmen ergo gehen sie in den Besitz des Vermieters über. Im allgemeinen gehen solche einbauten sowieso innerhalb einer betimmten Frist in den Besitz des Eigentümers über, ob man will oder nicht. Ich gehe einfach mal davon aus das diese Heizung nicht erst vor ein oder zwei Jahren eingebaut wurde. Dann müsst ihr die Wohnung nur von den persönlichen Sachen räumen und das wars. Niemand kann von euch verlangen sich auch noch um die Heizung zu kümmern. Das ist in diesem Fall eindeutig Sache des Vermieters.

Nicht alles was vertraglich/schriftlich geregelt ist, ist auch gültig. Lass den Mietvertrag prüfen entweder vom Fachanwalt oder (wenn ihr Mitglied seit) vom Mieterverein eures Ortes.

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