Nachbarwohnung läuft teiweise über meinen Stromzähler

5 Antworten

euer Problem ist, dass der schaden nicht genau bezifferbar ist. ich würde versuchen ungefähr nachzuvollziehen, wie viel von deinem strom der liebe nachbar verbraucht hat, und höflich um einen ausgleich zu bitten. sollte das ganze dann im Zuge eines vergleiches geregelt werden, würde ich den akzeptiren.

ich lehne mich jetzt mal weit aus dem fenster und sage, der Nachbar hat 500 bis 800 kWh von eurem Strom jedes Jahr verbrauicht. das wäre für euch ein verbrauch von 3.200 bis 3.500 kWh im jahr. dann hätten wir über 4 Jahre 2000. bis 3.200 kWh das macht dann etwa 500 bis gut 1000 €

neben der Problematik, dass der schaden nicht bezifferbar ist, sehe ich noch die, dass garnicht mal klar ist, wer dir den schaden ersetzen muss. theoretisch war ja der nachbar der nutznießer. also wäre er verpflichtet. allerdings ist der vermieter wieder als gebäudeeigentümer verantwortlich, dass alles korrekt läuft. als dritte partei kommt dann noch der ausführende installateur in frage...

also ich sage dir ganz ehrlich, wenn man dir im rahmen eines schnellen unbürokratischen Ausgleiches nur 300 € anbietet, nimm an! wenn das ganze nämlich wirklich vor gericht verhackstückt wird, könnte es sein, dass der finanzielle Aufwand der verhandlung alles auffrisst. ganz zu schweigen davon, dass vielleicht bei der partei, die schließlich für verantwortlich erklärt wird, vielleicht garnichts zu holen ist...

lg, Anna

Vielen Dank Anna! Das war vorher eine Riesenwohnung und die wurde vom Vermieter in 2 getrennt. Insofern ist er für die Trennung der Stromkreise Verantwortlich und mein Ansprechpartner. Ich stehe mit Ihm in einem vertraglichen Verhältnis und nicht mit den Nachbarn. Ich weiss auch gar nicht wo die "alten" Mieter jetzt wohnen und das ist ja wohl auch nicht meine Aufgabe, mich darum zu kümmern! Schließlich kassiert der Vermieter ja auch ordentlich Miete! Gruß

@benos

ja das Problem ist aber dass nicht der Vermieter, sondern der Nachbar den Profit von deinem schaden hatte...

wichtig wäre es erst einmal heraus zu finden, welche teile der Wohnung des lieben Nachbarn auf deinen Zähler liefen. damit man den Schaden wenigstens grob schätzen kann. vorher ist es gar nicht erst möglich, einen Schadensersatz einzufordern.

daher mein rat, wenn der vermieter z.b. 300 € schadensersatz außergerichtlich anbitet, annehmen! glaub mir, viel mehr wirst du nicht kriegen...

lg, Anna

Wie soll ich argumentieren?

"Ein Teil der Wohnung" und "unbezifferbarer Schaden" ist nur kein Forderungsanspruch.

Eine Klage gegen den VM würde scheitern, wenn hier festgestellt würde, dass nur im Bad und Flur Steckdosen betroffen wären, an denen allenfalls mal ein Rasierer oder Stausauger brummte. Bei einem Durchlauferhitzer oder Herd sieht es schon anders aus.

Wie soll ich oder handeln?

Ich würde mit den begünstigten Nachbarn reden, beide Stromrechnungen vergleichen und einen Lösungsvorschlag erarbeiten, mit dem ihr beide leben könnt. Und Ratenzahlung zum Ausgleich anbieten.

Das Prozesskostenrisiko einer Klage wäre mir zu riskant.

G imager761

Das waren 2 Mietparteien in den 4 Jahren, ausserdem können die ja auch nix dafür, wenn die Wohnungen nicht ordentlich gebaut sind...

Ich möchte eigentlich nicht direkt rechtliche Schritte einleiten- ich wohne gerne hier und ein gutes Verhältnis zu meinem Vermieter ist mir wichtig! Lieber würde ich selber einen Brief mit fundierten Argumenten aufsetzen.

Das solltest du mit dem Nachbarn klären, schliesslich zahlt ihr Strom ja beide direkt.

@imager761

der kann ja auch nix dafür...

mieterschutzbund ist bei dir die beste Lösung weil du da fachliche Hilfe bekommst und die dir die Schreibarbeit abnehmen die meisten Vermieter haben dann ein schnelles einsehen.

da sind eventuell ein paar ganz schlaue am Werk, doch kein Einzelfall was man so hört. wie Du reagieren sollst, selbstverständlich mit einem ausgeschlafenen Rechtsanwalt!

LG

Separater Wasser- und Stromanschluss Pflicht auf 2 versch. Grundstücken?

Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich bewohne ein Haus (Baujahr 1927), das ich verkaufen möchte, da wir neu bauen. Meine Schwester besitzt das Haus auf dem Nachbargrundstück (Baujahr 1956). Die beiden Grundstücke waren bis vor 10 Jahren eins und es wurde eine Grundstücksteilung durchgeführt. Das Haus meiner Schwester hat keinen eigenen Wasseranschluss, sie bekommt das Wasser von mir und ich bezahle das Wasser meiner Schwester mit. Im Keller sitzt ein Zwischenzähler und ich rechne mit meiner Schwester jährlich deren Wasserverbrauch ab. Das gleiche gilt für den Strom. Der Zähler von meiner Schwester sitzt in meinem Keller und die Leitung führt dann ins Nachbarhaus. Da muss ich allerdings nichts vorlegen, da der Stromanbieter separat abrechnet. Ach ja, meine Schwester bewohnt das Haus nicht selbst, sie hat vermietet. Jetzt will ich ja mein Haus verkaufen und habe meine Schwester gebeten, sich eigene Versorgungsleitungen legen zu lassen, da es für keinen potenziellen Hauskäufer zumutbar ist, die Wassergebühren des Nachbarn mit zu zahlen und dann sehen, wo er sein Geld herbekommt. Zwischen meiner Schwester und mir war das bisher unproblematisch, aber das geht nicht mit fremden Leuten. Auch möchte ich, dass der Stromzähler meiner Schwester in ihr Haus kommt, denn die Mieterin meiner Schester kommt regelmäßig in meinen Keller, um den Stromzähler abzulesen.Mich stört das nicht, aber so kann man kein Haus verkaufen. Dann muss sie sich auch einen eigenen Stromanschluss legen lassen, da der Zähler immer nur da hin darf, wo der Strom ins Haus kommt und das ist zur Zeit bei mir. Meine Schwester weigert sich aber, ihren Vorgarten aufzubuddeln, das sei ihr zu teuer, sie müsse gar nichts!!! Ich habe vor, ihr eine Frist von 3 Monaten zu setzen, ansonsten werden die Leitungen gekappt. Darf ich das??? Der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung konnte mir auch keine genauen Antworten geben, aber das mit der Frist fand er gut!

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Falscher Stromzähler angemeldet. Was muss und kann ich jetzt unternehmen?

Hallo.

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Nun erhielt ich jedoch von dem örtlichen Stromanbieter eine Jahresrechnung. Ich reklamierte dort natürlich gleich, da ich schliesslich bei einem anderen Ökostromanbieter bin und nicht beim örtlichen Stromanbieter. (Woher wissen die eigentlich meinen Namen und Hauptwohnanschrift? Datenschutz?)

Der örtliche Stromanbieter teilte mir daraufhin mit, dass der Zähler, der bei dem Ökostromanbieter von mir angemeldet wurde einer anderen Wohnung im Haus gehört und ich seit dem Einzug somit Strom vom ihnen zum Grundtarif beziehen würde und ich die Jahrerechnung deshalb zahlen muss.

Was kann ich jetzt tun? - der örtliche Stromanbieter hat mir anscheinend tatsächlich Strom geliefert und ich werde das wohl bezahlen müssen? - bei meinem Ökostromanbieter läuft ein 2 Jahres Vertrag. Muss ich da jetzt für den unbekannten Nachbarn (aus Datenschutz wird mir dessen Namen nicht mitgeteilt) weiter zahlen? Oder wenn ich die Lastschrift zurückgehen lasse, bekomm ich dann Probleme mit Gerichtsvollzieher und Schufa? - Wie bekomme ich mein Geld zurück? Hab schliesslich dann auch für eine Nachbarwohnung Strom bezahlt. - Ist die Hausverwaltung/Hausmeister schadenersatzpflichtig? - Was muss ich jetzt unternehmen, damit ich nichts (Fristen usw) übersehe? Habe beiden Stromlieferanten bereits den Sachverhalt mitgeteilt.

Danke für eure Hilfe.

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