Nachbarn nerven total!

5 Antworten

So sind halt kleine Kinder und wenn man so dicht nebeneinender wohnt, dann kann das ganz schön nerven. Darum ist es ja wirklich besser, angenehmer und für alle menschenwürdiger, wenn jede Familie ihr eigenes Haus/Reihenhaus haben könnte. Soviele engegieren sich z.B. für artgerechte Tierhaltung und gegen Käfighaltung bei Legehühnern und vergessen ganz die Bedürfnisse der Menschen und Mitmenschen! Glaubst du eigentlich, daß die Kinder absichtlich Lärm machen? Meinst du nicht, daß die Eltern sowieso schon unter diesen Umständen ein schweres Leben haben und mit deiner Beschwererei nichts besser wird? Sollen sie ihre Kinder umbringen?

Man könnte es auch mal mit Erziehung probieren. Heute schmeissen leider viele ihre Kinder morgens vor die Tür und pfeiffen sie abends wieder rein! Meine Kinder haben auch fröhlich draussen gespielt, aber nicht unnütz geschriehen oder gelärmt!

Ich kann verstehen das du sauer bist ich erleb dises auch täglich aber ich glaube wir müssen uns wohl oder übel daran gewönen.

Kinderlärm muss akzeptiert werden. Das wird immer wieder durch Gerichtsurteile bestätigt. Und 7 Uhr ist schon keine Nachtruhe mehr, also hast Du da keine Chance etwas dagegen zu unternehmen. Aber wenn der Hund bellt oder der Papagei kreischt, das kannst Du verbieten lassen. Denn einem Tier kann man das bestimmt besser klarmachen als einem Kind ;-)

Leider haben die Eltern verlernt, ihre Kinder zu erziehen. Dazu gehört auch, dass sie nicht unnötig lärmen. Mach doch mal so richtig Radau, wenn die Kleinen schlafen sollen. Vielleicht werden die Eltern dann wach und kompromißbereit!

Na du bist ja so ein richtig netter Zeitgenosse. Du hetzt ja Menschen gegen Menschen, sogar gegen unschuldige Kinder auf!

Kinder sollen sich gefälligst an Erwachsenen orientieren. Dieser irrigen Meinung war ich mal. Und inzwischen ist die Sache, mit dem Kinderlärm ja aktuell per Gesetz geregelt.

Gerichtsverfahren gegen Kinderlärm wird es künftig in Deutschland, glücklicher weise. kaum noch geben: Nach dem Bundestag beschloss am Freitag 17.06.2011, auch der Bundesrat in Berlin abschließend, Klagen gegen Lärm, der aus Kindergärten, Kitas und von Spielplätzen dringt, praktisch auszuschließen. Dazu wird das Bundesimmissionsschutzgesetz geändert.

Bisher war das Lärmen von Kindern als schädliche Umwelteinwirkung definiert worden, das wird künftig nicht mehr der Fall sein.

Aber, geben Erwachsene denn ein entsprechendes Vorbild ab?

Es heisst ja immer, das Kinder sich Erwachsene zum Vorbild nehmen sollen.

Die Erwachsenen etwa die bei Rot über die Strasse gehen?

Die Erwachsenen etwa die Kindern die Türen vor der Nase zu knallen, anstatt sie auf zu halten.

Die Erwachsenen die ihren Müll, ihre Zgaretten und sonst etwas einfach auf die Strasse werfen?

Das könnte man noch lange, lange weiter führen an dieser Stelle.

Kinder machen das, was ihnen Ihre Umwelt vorlebt, leider.

Da kam man als Eltern daheim noch so aufpassen, und dann geht man mit den Kindern durch die Stadt und erlebt sowas. Leider!!!

Da sollten sich die Erwachsenen erstmal an die Nase fassen, Kinder können vieles noch nicht wissen - Erwachsene Menschen sollten allerdings wissen was falsch und was richtig ist.

Und, waren wir nicht alle mal Kinder und wollten spielen & toben?

Scheinheiligkeit der Erwachsenen ist der Fall.Toleranz ist die eine Seite der Medaille, die andere wiegt aber wohl viel schwerer - Eltern, Erzieher und Lehrer, die die ihnen gegeben Aufgaben, Pflichten und Verantwortungen gegenüber den Heranwachsenden und der Gesellschaft in keinster Art und Weise gerecht werden. Dieses Fehlverhalten wird dann als "Freie" Erziehung, Erlebnispädagogik und ähnlicher Schwachsinn vermarktet.

Kurzum, wir brauchen keine permanenten Nörgler, die vergessen haben, dass sie mal Kinder waren,.

Und was bringt nun das neue Gesetz?

Damit entfällt der entsprechende Klagegrund. Das Gesetz kann nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten in Kraft treten. Als flankierende Maßnahme soll das Bauplanungsrecht so geändert werden, dass in reinen Wohngebieten Kindertageseinrichtungen generell zuzulassen sind. Bund und Länder wollen so beitragen zu einer kinderfreundlicheren Gesellschaft.

Anlass für die Neuregelung waren Gerichtsverfahren, die Anwohner von Kindereinrichtungen angestrengt hatten und die teilweise zur Schließung von Kitas führten. Der für die Neuregelung zuständige Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte wiederholt betont, Kinder hätten das Recht, in ihrem Kindsein akzeptiert und toleriert zu werden. Geräuschfreie Kinder seien nicht gewollt.

Aber auch gegen Lärm von Einrichtungen wie zum Beispiel Bolzplätzen könnten Klagen nun schwieriger werden - dafür fehlt dem Bund aber die Gesetzgebungskompetenz. „Hier sind die Länder gefordert“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken im Bundesrat. Rheinland-Pfalz habe wie Berlin darauf reagiert und eine Privilegierung des verhaltensbezogenen Kinderlärms in seinem Landes-Immissionsschutzgesetz festgeschrieben.

Es gibt eben auch noch ein paar Erwachsene in der Regierung, die nachvollziehen können was für Kinder gut ist.

Was möchtest Du wissen?