Nachbar terrorisiert uns

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Zunächst stellt eine sachliche Liste mit den Problemen auf.

Unterteilt diese in drei Sparten, wobei in die eine die Probleme kommen, die Euch Euer Mietvertrag zusichert, aber nicht gewährleistet sind. In die zweite, die Probleme, die das Verhalten Eures Nachbarn machen, die den Hausfrieden stören. In die dritte Spalte könnt Ihr, wenn Ihr wollt, schon mal Lösungsvorschläge notieren. Z.B. zu der Rubrik "Kein Zugang zum Kellerabteil, bzw. Rasenmäher": Vorschlag " Einrichtung eines allgemeinen Kellerabteils, um den Zugang zu den bereitgestellten Gartengeräten, etc. zu gewähren. (Andere gute Tipps habt Ihr ja auch schon bekommen, wie eine Zusatzvereinbarung (wenn erforderlich) zum Mietvertrag aufzusetzen (kann schwierig werden, weil der Mieter dem zustimmen muss) oder bietet an, dass Ihr die Zählerstände (hier handelt es sich sicher um die Hausstrom- und - wasser ablesungen, nicht die der Mieter...) künftig ablesen könnt, und was Ihr so meint.

Die Vermieterin hat dafür zu sorgen, dass Ihr Eure Mietsache vertragsgerecht nutzen könnt. Dem Nachbarn kann auch einen Abmahnung geschickt werden, Ihr könnt Mietminderung ankündigen...

Diese dritte Spalte könnt Ihr aber auch einfach weglassen, falls sich dadurch noch weiter Komplikationen ergeben könnten. Es könnte halt eine Unterstützung für die Vermieterin darstellen und Euren guten Willen zeigen.

Diese Liste schickt Eurer Vermieterin mit der Aufforderung und dringlichen Bitte die Probleme abzustellen und dies mit einer Fristsetzung von ca. 2 - max. 4 Wochen.

Ihr werden sehen, ob und was passiert. Wenn es für Euch nicht zufriedenstellend ist oder nichts passieren sollte, könnt Ihr mit diesem Schreiben zu einem RA gehen oder zum Mieterbund. Der erste Schritt ist immer eine schriftliche Formulierung der Forderung, des Mangels, etc. mit einer Fristsetzung und Bitte um Behebung des Mangels. Erst dann geht es weiter oder ist bestenfalls vorbei! :)

Vielleicht ist auch ein gemeinsames Gespräch (Vermieterin, Nachbar und Ihr) hilfreich - ich kenne "bärbeißige" Typen, die am Tisch in der Runde kaum einen Pieps sagen. Dann könnt Ihr Verabredungen treffen, diese unterschreiben. Dann wird er sich dran halten.

P.S.: Ein medizinisches Gutachten oder einen möglichen oder unmöglichen Behandlungsplan des Nachbarn sparen wir uns besser ... Wobei es auch für "Psychotiker" medizinische Hilfe gibt mit gar nicht so schlechten Heilungsaussichten.

Ich wünsche Euch, dass es mit dem Nachbarn und der Vermieterin klappt und bedanke mich herzlich für den Stern!

Die Vermieterin ist aufzufordern, streitbefangene Gartenflächen klar den einzelnen Mietern zuzuordnen bzw. einzelne Flächen als allgemein zu nutzende Flächen ausweisen.. Wenn diese Regelungen nicht im Mietvertrag stehen und eine Grundstückskizze nicht vorliegt, dann müssen diese Regelungen nebst Skizze als Zusatzvereinbarungen in den Mietvertrag aufgenommen werden. Für den Zugriff auf den Rasenmäher muss ein Kellerabteil durch die Vermieterin bereitgestellt werden. Jede mähberechtigte Partei muss dazu einen Schlüssel haben. Wenn der Problemnachbar angeblich Hausmeister ist, sollte die Vermieterin das offiziell erklären und die Rechte und Pflichten des Hausmeisters darstellen. In deiner Nebenkostenabrechnung könnte eine Postion "Hausmeister" stehen. Der Problemnachbar sieht sich in einer Stellvertreterrolle des Vermieters und hat eventuell eine psychopatische Veranlagung. Schreib einen Brief mit dem Inhalt. Aufforderung zur Unterlassung der Störung des Hausfriedens, Weisungen des Nachbarn werden grundsätzlich nicht befolgt, im Falle einer Weiterführung der Störungen wird eine Unterlassungsklage beim Amtsgericht eingeleitet.

Die Behandlung eines Psychopathen ist medizinisch nicht möglich. Nichtbeachtung entzieht dem Nachbarn die Bühne seiner Auftritte. Da ich ähnliche Situationen schon durchgestanden habe, weiß ich, wie schwer es fällt, stoisch den Rüpel zu ignorieren.

Da hat er mit Euch wohl ein Paar gutmütige "Schafe" gefunden!? Ich hätte sofort am Anfang für klare Verhältnise gesorgt, damit er erst gar nicht auf die Idee gekommen wäre, sich irgendwelche Sonderrechte heraus zu nehmen, egal ob Hausmeister oder nicht. Es ist auch das erste mal, dass ich höre,

Außerdem ist er derHausmeister und liest die Zählerstände und deswegen "braucht" sie ihn im Haus.

Kein Hausmeister war je in meiner Wohnung, um Zählerstände abzulesen!

Die Vermieterin hilft uns auch nicht weiter, die ist selber damit überfordert.

Möglicherweise hat sie Angst vor diesem "Zeitgenossen", vielleicht schüchtert er sie genauso ein, wie Euch? Vielleicht solltet Ihr einmal gemeinsam zu einem Mieterschutzbund gehen, dass beide Seiten aufgeklärt werden, was gegen diesen "netten Herrn" getan werden kann! Viel Glück

Ich kann nur jedem raten sich eine andere Wohnung zu suchen bei Nachbarschaftsterror. Wir haben es 8 lange Jahre ausgehalten und sind dann ausgezogen. Vermieter helfen in den seltensten Fällen. Ich weiß ein Umzug ist teuer aber wir haben unsere Lebensqualität wiedergefunden.LG

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