nach trennung wieviel zeit zum ausziehen

5 Antworten

Was hat denn dein LG - für Einkommen,auch nur ALG - 2 ? ?? Eigentlich auch egal,du bekommst ja eh nur 2 / 3 der Unterkunft und Heizkosten vom Jobcenter gezahlt,das andere 1 /3 muss er ja eigentlich zahlen oder halt das Jobcenter,also kann die jetzige Wohnung nicht zu groß und nicht zu teuer für euch zwei sein.Auch wenn du alleinige Mieterin wärst und dein LG - ist abgehauen und die Wohnung ist dann wirklich zu groß für euch beide,müsste das Jobcenter die unangemessenen Kosten für bis zu 6 Monate übernehmen.Diese Frist würde aber erst nach schriftlicher Aufforderung des Jobcenters,auf Senkung der Größe und Kosten,der Wohnung anfangen zu laufen.

Hi, das Sozialamt müsste dir doch bei der Suche nach einer Wohnung helfen können. Sprich mit den Sachbearbeitern und schildere die Situation - so ist es doch kein Zustand! Ich finde es übrigens sehr schäbig von deinen LG, dass DU dir eine neue Wohnung suchen musst und nicht er, wo er alleine ist. Oder ist die Wohnung zu groß und zu teuer für dich?

Das Sozialamt kann nicht allen Harz4-Empfängern bei der Wohnungssuche helfen, das wär wohl zuviel verlangt...

Außerdem darf die Fragantin (mit Kind) nur 60m² beanspruchen.

Eigentlich mußt Du doch gar nicht ausziehen. Oder ist Dein LG alleiniger Mieter der Wohnung?

Nein die Wohnung mieten wir zusammen aber für mich und meinen Sohn ist sie mit 78 qm zu groß und mit 390,00 zzgl. 110,00 nebenkosten zu teuer

@Sumsi8

Ja, das wird Dir kein Amt bewilligen. :-(

Laut einem hohen Urteil ist eine Einstehensgemeinschaft im Sinne von § 7 SGB II Absatz 3 und 3a (http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/index.html) - anders als bei Ehepaaren, die in Scheidung leben - erst beendet, wenn einer der bisherigen Partner ausgezogen ist.

Dazu muss der andere Partner nicht seine Möbel mitnehmen - entscheidend ist, dass sein gewöhnlicher Aufenthalt (s. Wikipedia!) nicht mehr in der alten Bude ist.

Ein starkes Indiz dafür wäre eine Ummeldung an eine andere Adresse - Eltern oder Kumpel. Aber es kann auch ohne gehen - wenn der Fakt des Ausziehens genügend glaubhaft gemacht worden ist.

Hat man das erreicht, zählen das Einkommen und das Vermögen des Ex-Partners nicht mehr mit bei der Ermittlung des Bedarfs an ALG II der verbliebenen Bedarfsgemeinschaft (hier: anderer Ex und Tochter).

Aber an der Miete muss sich der Ex-Partner weiterhin beteiligen, soweit er zivilrechtlich dazu verpflichtet ist als Mit-Mieter.

Ansonsten übernimmt das Jobcenter erst mal für sechs Monate die tatsächlichen Wohn- und Heizkosten - länger nur, wenn in dieser langen Zeit wirklich nichts Neues, Angemessenes zu finden war. Danach gibt es für die alte Bude nur noch die angemessenen Kosten erstattet vom Jobcenter.

Das ist aber nicht so tragisch, da der Ex ja ohnehin möglicherweise verpflichtet ist - mietvertragsrechtlich -, den Rest selbst zu tragen.

Gruß aus Berlin, Gerd

Wir haben 3 monatige Kündigungsfrist. Die Trennung erfolgte am 15.08.2013 vorher kann man eh nicht ausziehen (Eine Doppelzahlung in dieser Zeit können wir beide uns nicht leisten) Auf die Kündigungsfrist habe ich das Jobcenter bei Antragstellung (WBA) hingewiesen.

@Sumsi8

"Wir haben 3 monatige Kündigungsfrist.[...] vorher kann man eh nicht ausziehen (Eine Doppelzahlung in dieser Zeit können wir beide uns nicht leisten)"

"mein LG schläft auswärts bei Kumpels eltern etc."

Verlangen die Eltern und die Kumpels denn Miete von deinem Ex-Partner?

Jedenfalls: So lange er bei dir seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, werdet ihr und die Kinder weiterhin als Bedarfsgemeinschaft gewertet - in der Regel. Einen Ausnahmefall muss man eben deutlich und glaubhaft machen, also das Ende der Einstandsgemeinschaft nach § 7 Absatz 3 SGB II.

Wenn die alte Wohnung unangemessen teuer ist, greift nach sechs Monaten in der Regel das, was hier beschrieben worden ist.

Gruß aus Berlin, Gerd

Ich glaube kaum, dass es eine Rolle spielt, WANN Du ausziehst. Du musst halt bei der Wohnungssuche darauf achten, daß die Wohnung nicht zu groß, bzw. nicht zu teuer ist, sonst werden die Kosten nicht vom Jobcenter übernommen. Am Besten, Du lässt Dir dort einen Termin geben und schilderst die Situation, die sagen dann schon, wie Du am Besten vorgehst.

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/536596977408d3a01.php

Bei der Stadt/Gemeinde gibt es übrigens auch oft kostengünstige Wohnungen für Sozialfälle - frag dort auch mal nach.

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