Nach Parkrempler - was wird gezahlt

5 Antworten

Ganz einfach, frag einen Gutachter, laß ein Gutachten anfertigen. Bezahlt die gegnerische KFZ Haftpflicht. Sagt der Gutachter, daß es einen gleichartigen Lack gibt, dann muß das Auto nach der Lackierung auch so aussehen wie vor dem Schaden. Sagt der Gutachter, daß es keinen Lack gibt, dann wird das gesamte Auto lackiert und ggf. ein Abzug neu für alt vorgenommen. Weil ja das ganze Auto aufgewertet wurde.

Laß dich nicht auf private Problembewältigung ein! Laß es über die KFZ Haftpflicht Versicherung der Frau laufen. Dort regulieren Profis und wissen auch mit Lackfragen umzugehen. Die Frau kann sich (nach Abschluß des Schadens und nach Zahlung) 6 Monate lang entscheiden, ob sie ihrer Versicherung alles zurück bezahlt.

Gutachter, Lackierung, Leihwagen, pauschale Aufwandsentschädigung... Will die Frau sicher nicht alles selbst bezahlen. Wozu hat sie denn eine KFZ Haftpflicht Versicherung?

Etwas wirr, das Ganze, oder? Ersetzt wird der Schaden und somit hin zum Lackierer und prüfen lassen. Und wenn der behauptet, es muß die ganze Kiste gemalert werden, jage ihn in die Luft. Bei den heutigen Techniken greift doch keiner mehr zur Farbtabelle! Also bitte.

grundsätzlich muß der Geschädigte so gestellt werden, als wenn der Schaden nicht entstanden ist. Trotzdem hat der Geschädigte eine Schadenminderungspflicht. Und es ist sicher unverhältnismäßig wegen eines kleinen Kratzers das ganze Auto neu lackieren zu lassen. Bei so einer Situation kann man allerdings nie genau wissen, wie das ausgeurteilt werden würde. Ich schließe auch nicht aus, dass ein Amtsrichter Dir eine Komplettlackierung zusprechen würde, wenn ein Sachverständiger zu dem Schluß kommt, dass der vorherige Zustand nur durch eine Ganzlackierung wiederherstellbar ist. Diese Chance ist allerdings eher gering. Allerdings gibt es tatsächlich Spezialeffekt-Lacke, die "am Stück" lackiert werden müssen. Auch wenn es die gleiche Mischung ist, sieht man es später, ob z.B. die Türen im ausgebauten oder eingebauten Zustand lackiert wurde. Ich würde erstmal zu mehreren Lackierern gehen, die auch mit verschiedenen Lackherstellern arbeiten. Wenn der Lack nicht selbst gemischt wurde, besteht durchaus die Chance, den Farbcode rauszukriegen. Du kannst ja auch bei Facebook in einschlägigen Gruppen Bilder einstellen und die Nutzer mal fragen.

Das kann gut und gerne bis zu 2000,-€ kosten. Die "Schuldige" meldet das ihrer Versicherung, die gibt den Auftrag frei , die Arbeit wird erledigt und von der Versicherung beglichen. Bis 30.Nov. hat sie dann Zeit und Gelegenheit den Schaden zu übernehmen oder die Rückstufung in Kauf zu nehmen.

Das wollten Sie wissen wollen, oder ?

Das ist eine Frage, die u. U. vom Richter anders beantwortet wird als von einem der Beteiligten erhofft. Die Versicherung wird bestimmt nicht sofort ja schreien. Dass Ihr keine genauen Informationen über den Lack habt, kann man wohl der Verursacherin nicht zu 100% anlasten. Wenn Ihr eine Rechtsschutzversicherung für Verkehr habt, lasst Euch durch einen guten Anwalt beraten. Sonst ist das Risiko nicht unerheblich, dass eine(r) auf den Kosten sitzen bleibt.

Hier kann Dir kaum jemand eine valide Rechtsauskunft geben.

Auch bei bekanntem Farbcode gibt es Unterschiede zwischen frischer und alter Lackierung.

@Kuno33

Auch dabei gilt aber alt für neu. Durch eine Regulierung wird der geschädigte in keinem Fall besser gestellt als vor dem Schaden. Einen großen Teil der Gesamtlackierung müsste er dann selbst bezahlen.

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