Nach langer Krankheit/Kündigung ALG1?

8 Antworten

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1.)

Arbeitslosengeld 1, auch ALG I genannt, .ist im Gegensatz zu Hartz IV keine Sozialleistung, sondern ein sozialversicherungsrechtlicher Anspruch. Die Hauptvoraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld ist die folgende: in einer Rahmenfrist, die vor der der Arbeitslosigkeit liegt und die drei Jahre beträgt, muss mindestens 360 Tage beitragspflichtig gearbeitet worden sein, d.h. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt worden sein. Achtung: Ab dem 1. Februar 2006 wird die Anwartschaftszeit nur noch dann erfüllt, wenn man innerhalb der Rahmenfrist von zwei Jahren (statt bisher drei) mindestens ein Jahr versicherungspflichtig war. Die Sonderregelungen für Saisonarbeitnehmer und Wehr- und Zivildienstleistende entfallen.

zu 2.)

Dein Vater hat nach der nach der Krankheit Anspruch auf ARLG 1. Es kommt auch auf das Alter an für wie lange.

@Pifendeckel

In dem Link ist eine Tabelle für die Bezugsdauer.

http://www.sozialhilfe24.de/arbeitslosengeld-alg-i-1/dauer.html

Link zum Text

http://www.sozialhilfe24.de/arbeitslosengeld-alg-i-1/anspruch.html

@Pifendeckel

wichtiger Link bitte lesen

http://www.biallo.de/finanzen/Soziales/krankengeldbeialg_i.php

@Pifendeckel

Vielen Dank für das Sternchen

sperre gibt es bei einer Krankheitsbedingten Kündigung (wenn man die Kranheit nicht selbst herbeigeführt hat) in der nicht...

Meines Wissens nach dürfte er ALG I bekommen...jetzt bin ich aber überfragt, wenn du mich fragst auf welcher Basis die das nach längerer Krankheit berechnen...

Problem an der Sache: Irgendwie läuft die Zeit mit ALG I an, sobald er gekündigt ist...sprich: Sobald er den Job los ist, läuft da irgendwie die Zeit von 12 Monaten...also auch wenn er krankgeschrieben ist. Allerdings könnte es Probleme geben, wenn der dann dam AG nicht zur Verfügung steht...

Da würde ich vielleicht mal mit dem AG sprechen, ob man die Kündigung etwas vertragen kann (wenn er ALG bekommt, kostet er den AG nicht mehr wirklich was)...so kann man dann zumindest die Bezugsdauer des Krankengeldes voll auskizeln...

Ich denke dein Vater sollte sich auf jeden Fall professionelle Hilfe von einem Anwalt holen (Erstberatung ist kostenlos mit Beratungsschein vom Gericht).

Dort wird er beraten, ob er die Kündigung überhaupt akzeptieren muss, und welche Fristen er wo einhalten muss.

Als erste Anlaufstelle könntet ihr auch zu einer Beratungsstelle des Arbeitsamtes gehen.

warum sollte das Gericht in diesem Fall einen Beratungsschein locker machen? So einfach im Voraus mal??

@nadine120785

Wenn die finanzielle Lage es nicht erlaubt, selber einen Anwalt zu bezahlen, erhält man einen Beratungsschein!!

@Grisunest

Im Übrigen droht hier eine Kündigung, gegen die sich der Mann unter Umständen wehren kann, mit einem Anwalt.

Es wäre also nicht einfach im Voraus.

Wenn er nach den 78 Wochen immer noch arbeitsunfäig ist, kann er nur Sozialhilfe beantragen. Er steht in dem Fall dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung. Sein Anspruch auf AlG 1 verfällt aber erst nach insgesamt 36 Monaten. Allerdings hätte er längst vorsorglich Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen sollen. Die Sozialhilfe wird dann vorläufig bewilligt, und später mit der Rentennachzahlung (so die erfolgt) verrechnet.

Eine Kündigung ist Möglich ,wenn der Gescäftbetrieb unter die Fehlzeiten leidet.Dein Vater wird weiter Ktankengeld bekommen,bist Er ausgesteuert ist.Auskunft gibt die Kasse.Wenn Er weiter Krank und nicht Arbeitsfähig ist bekommt Er eine Rente,ob für immer oder nur vorübergehend.reicht Die Rente nicht, hat Er Anspruch auf Grundsicherung.Wird Er wieder gesund und Arbeitsfähig bekommt Er Arbeitzlosen Geld 1,wie lange Weiß ich nicht,da das nach Alter gestaffelt ist.Ist das Ausgelaufen bekommt Er Harz4,wenn Er Arbeitsfähig ist.Harz4 und Grundsicherung haben die gleich leistungshöhe.

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