Nach 15 Jahre ohne MPU doch kein Führerschein zurück?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Freund müsste die Prüfungen neu ablegen, nicht die komplette Fahrschulausbildung.


§ 20 FeV Neuerteilung einer Fahrerlaubnis

(1) Für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung oder nach vorangegangen Verzicht gelten die Vorschriften für die Ersterteilung. § 15 findet vorbehaltlich des Absatzes 2 keine Anwendung.

(2) Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die nach § 16 Abs. 1 und § 17 Abs. 1 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.

(3) Unberührt bleibt die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung nach § 11 Abs. 3 Nr. 9.

http://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/__20.html


Es gibt hier keine festen Fristen mehr. Früher waren das mal 2 Jahre, heute ist das regional unterschiedlich und schwankt zwischen wenigen Jahren bis hin zu 25 oder mehr. Das liegt an der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde und ist nicht beeinflussbar. Bei 15 Jahren muss man aber so gut wie immer damit rechnen das eine erneute Theorie- sowie Praxisprüfung gefordert wird. Meines Wissens nach ist dann auch für jede Klasse eine praktische Prüfung erforderlich.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lesen, lesen, lesen... Und verstehen.

Hallo

@Crack hat ja schon das wichtigste geschrieben und das Gesetz dazu genannt.

zur Fahrschule gehen und am Unterricht teilnehmen muss er nicht, er muss nur eine Theorie- und Praxisprüfung ablegen.

ein paar Stunden Praxisunterricht würde ich aber schon nehmen um das "Fahrschulfahren" wieder zu erlernen:-)

Da mein Freund aber fast sämtliche Klassen hatte (Motorrad, PKW, LKW...) kostet der FS ja, jenseits der 2000€ und das kann er sich nicht leisten.

tja, dann muss sich dein Freund entscheiden welche Klassen er unbedingt benötigt, diese muss er dann beim Antrag benennen

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