Muss Unterhalt gezahlt werden wenn das Kind den Erzeuger nicht kennt und den jetztigen Ehemann Papa nennt?

5 Antworten

Das Kind heißt auch seid dem es ein paar Monate alt ist so wie der Ehemann der Mutter!

das lässt auf eine Namensänderung schliessen; dem hätte der "Vater" eigtl. zustimmen müssen; Adoption käme infrage, auch da hätte der "Vater" zustimmen müssen.

dabei hatte er, so wie er es mir sagte, nur einmal Geschlechtsverkehr gehabt!

das soll vorkommen; einzigste Möglichkeit; Klagen auf Vaterschaftsaberkennung

Er ist bezüglich der Namen Änderung nicht gefragt wurden! 

@Bine03

Er hätte der "Einbenennung" nur zustimmen müssen, wenn er das gemeinsame Sorgerecht mit der Mutter gehabt hätte und das Kind seinen Namen getragen hätte - sonst braucht er dazu nicht gefragt werden.

Dein Bekannter hatte genau wie die Mutter des Kindes das Recht, einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen (er ist ja sicher nicht gezwungen worden, Spaß zu haben, oder gar vergewaltigt...). Wenn er dies nicht wahrgenommen hat, kann das der Frau nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Er gilt als leiblicher Vater des Kindes, wenn er die Vaterschaft anerkannt hat, und nur dann ist er auch unterhaltspflichtig für das Kind. Dann hätte er auch ein Umgangsrecht mit dem Kind und Anspruch auf das gemeinsame Sorgerecht mit der Kindsmutter.

(Sollte dein Bekannter trotz seiner Zweifel die Vaterschaft ohne einen Vaterschaftstest anerkannt haben, jammert er dir etwas auf höchstem Niveau vor oder ist selten dämlich....)

Wie das Kind den Ehemann der Frau - seinen Stiefvater - nennt oder ob es dessen Nachnamen (durch "Einbenennung") trägt, spielt dabei keine Rolle. der Stiefvater hat dadurch keine rechtlichen Verpflichtungen gegenüber dem Kind - unabhängig von seinem Einkommen....

Diese hätte er nur, wenn er durch Adoption des Kindes zu seinem "rechtlichen Vater" würde. Einer Adoption müsste dein Bekannter allerdings zustimmen, da er dann alle Rechte und Pflichten am Kind an den anderen Mann abtreten würde - sie ist also ohne sein Wissen nicht möglich.....

Für ein Rat bin ich dankbar

Du könntest den Bekannten - statt ihn zu bemitleiden - an seine Verantwortung erinnern und ihn ggf. bei der Umsetzung seiner Rechte unterstützen....

Er muss Unterhalt zahlen, es ist sein Kind. Wenn ihm die Situation nicht passt, kann er gern zum Jugendamt gehen und verschiedenste Anträge stellen. Zum beispiel auf einen Teil des sorgerecht oder auf umgangsrecht usw. Das wird dann vor Gericht geklärt. Ob er nun ein oder zwei mal mit ihr geschlafen hat oder ob er sich ihr nicht nähren durfte spielt keine Rolle. Er ist Vater und muss genauso für den Unterhalt des Kindes aufkommen, wie die Mutter.

Wenn er kein Kind wollte, hätte er verhüten müssen.

Dass der Ehemann das Kind adoptiert hat, kann eigentlich nicht sein, denn dazu hätte Dein Bekannter seine Zustimmung geben müssen.

Wenn Dein Bekannter der Vater des Kindes ist, muss er auch für den Unterhalt aufkommen- eine Mutter kann auch nicht sagen "Ich habe kein Geld und kann mein Kind micht versorgen."

Er ist nicht gefragt wurden Liegt es vielleicht daran das er kein Sorgerecht hat?

@Bine03

Nein. Dein Bekannter erzählt dir eher Geschichten vom Mond. Ohne Vaterschaftsanerkennung/-feststellung gibts auch keine Unterhaltspflicht von seiner Seite. Wenn er von Anfang an der Meinung war, nicht der Vater zu sein, warum hat er dann die Vaterschaft anerkannt? Eine Adoption oder Namensänderung ohne seine Zustimmung gibt es dann auch nicht. Lass dir also nicht allzu viel Blödsinn erzählen! Nicht an allem ist immer die böse Ex-Frau schuld. ;-)

An der Geschichte stimmt doch so einiges nicht, was dein "Bekannter" dir da erzählt...

Wenn er nicht Vater werden wollte (wer will das schon mit einer Frau, die er nur wenige Tage kennt?) hätte er verhüten sollen, zumal die Frau ihre Pläne jawohl angekündigt hatte...

WENN er berechtigten Zweifel an der Vaterschaft hätte, dann hätte er diese mit Sicherheit nicht anerkannt, ohne zuvor eine Vaterschaftsfeststellung gemacht zu haben.

Als offizieller Vater MUSS (!) er einer Adoption zwingend zustimmen. Diese Zustimmung kann durch ein Familiengericht nur in absoluten Ausnahmefällen (z.B. Vater ist nicht auffindbar) ersetzt werden. Nach einer Adoption hätte er nichts mehr mit dem Kind zu tun, es wäre nicht mehr seins. Also auch kein Unterhalt.

Bei einer Namensänderung hätte er nur dann gefragt werden müssen, wenn das Kind zuvor seinen Namen getragen hätte...hat es das?

Zusammenfassung: solagen dieses Kind offiziell seins ist, muss er für dieses Kind Unterhalt zahlen, bis zum Ende er ersten Ausbildung. Und zwar egal, wieviel der neue Ehemann oder auch die Kindsmutter verdient.

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