Muss Nachtzuschlag mit auf Arbeitsvertrag stehen?

3 Antworten

Du schreibst nichts über die Branche in welcher Du tätig bist, denn in verschiedenen Bereichen ist das tariflich geregelt, aber auf der sicheren Seite würdest Du sein, stünde dies in Deinem Arbeitsvertrag.

ich bin bei einer fleischverarbeitung schlachtung zerlegung und verladung als kommisioniererin tätig

Muß nicht im Arbeits - aber im Tarifvertrag stehen. Mußt du normalerweise auch nicht extra geltend machen, wenn ihr ein Zeiterfassungssystem habt. Normalerweise sollte es auf der aktuellen spätestens aber auf der nächsten Gehaltsbarechnung sein.

Muss nicht im Arbeitsvertrag stehen. Nachtzuschläge sind gesetzlich geregelt.

Nachtarbeit, Pausen und Rufbereitschaft?

Hey, zu meiner Frage. Erstmal ein paar Erklärungen. Ich arbeite in Sicherheitsdienst und dort überwiegend Nachts. 6 Tage Woche, 48 Stunden. Ich bekomme einen festen Lohn. Auf meiner Lohnabrechnung steht nichts von Nachtzuschlag. Ist der Arbeitsgeber aber dazu verpflichtet Nachtzuschlag zu bezahlen und wenn ja kann ich Anspruch auf zurückliegende Bezahlung dieser Nachtzuschläge machen?

Dann zum Thema Rufbereitschaft. Ich arbeite wie gesagt 6 Tage die sind immer unterschiedlich. Also kann mein freier Tag jeden Wochentag mal treffen, aber ist es da dann rechtens mir an meinen freien Tag Rufbereitschaft zu geben? Habe gelesen Rufbereitschaft ist mit Freizeit gleich zu setzen. (Bekomme ich auch nicht bezahlt, außer es steht was an) Aber kann man mich 6 Tage arbeiten lassen und an meinen freien Tag mir 34 Stunden Rufbereitschaft aufdrücken, welche nicht bezahlt wird? Kann in der Zeit ja schlafen und tun was ich möchte, aber ich bin trotzdem örtlich gebunden. Soll innerhalb 10-20 Minuten dann im Bettieb sein. Ist das erlaubt?

Zum letzten Punkt. Ich arbeite 8 Stunden dazu kommen ganze 3 Stunden Pausen die mit in die Arbeitszeit fallen. Pausen werden ja nicht als Arbeitszeit gerechnet, aber wenn das Telefon klingelt oder ein Notfall ansteht verschiebe ich die Pause. Ich denke mir trotzdem das durch diese 3 Stunden Pause was in der Woche mal so eben 18 Stunden macht und 72 Stunden im Monat einfach gespart wird. "Wenn was passiert unterbricht er ja ohnehin seine Pause und dann geben wir ihn einfach jeden Tag 3 Stunden" ich kann natürlich auf stur stellen und nichts tun, aber wie sieht es aus? Wenn ein Notfall besteht und ich ihn außer Acht lasse, weil ich lieber meine Pause durchziehe. Gibt es also bei den Pausen eine Obergrenze oder eine Möglichkeit die zu verkürzen. Als ich mein Arbeitsgeber drauf angesprochen hat war er strikt dagegen. Er meinte ich sollte froh sein soviel Pause zu haben. Klar... Er muss mich in der Zeit ja auch nicht bezahlen und hat trotzdem jemanden der aufpasst. Sind halt 3 Stunden für mich die ich länger auf der Arbeit bin.

Das waren auch schon meine Fragen. Hoffe man kann sie mir beantworten.

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