Muss mein Sohn geschenktes Geld vom verstorbenen Opa an die Erben zurück zahlen?

5 Antworten

  1. Ein Rückgabeanspruch existiert nur im Rahmen des sog. Pflichtteilsergänzungsanspruches (anteilig) bzw. bei einer sog. "böswilligen Schenkung" mit der Absicht, den Erben zu benachteiligen.
  2. Dies möge der Onkel ebenso beweisen wie die behauptete Tatsache, dass es sich bei der Schenkung um ein Darlehen handelt ... wenn möglich gerichtsfest. Und da jedes deutsche Finanzamt selbst bei einem zinslosem Darlehen unter Verwandten von einer Schenkung ausgeht ... mal besonders viel Spass
  3. Die Schenkung bedarf zwar eigentlich der notariellen Beurkung, aber der Mangel einer fehlenden notariellen Urkunde wird geheilt durch die Tatsache der realen Schenkung, hier also die Überweisung.
  4. Die Beweislast dafür, dass es ein Darlehen sei und damit dem Erbe zuzurechnen, obliegt dem Onkel. So wie dargestellt: Aussage gegen Aussage.

Das gebotene Geburtstagsgeschenk für den "lieben Onkel" scheint mir ein ButtPlug inkl. Sekundenkleber als Gleicremesubstitut ...

Danke...."der Gute" bekommt von mir kein Geschenk mehr.....aber ich weiss wie du es meinst....

Die vergesssen alle das auch sie schon was bekommen haben vom Opa....er selbst steckte auch schon in der Klemme und er gab ihm Geld....ich weiss nicht ob das je zurückgezahlt wurde. Ist mir aber auch egal...es war doch seins und er konnte selbst entscheiden wer, wann und wieviel er gab. Ich weiss nur, das ich von keinen Neffen und Nichten etwas fordern würde. Aber ich bin halt ich und mein ❤ war schon immer was grösser.....manchnal auch zum Nachteil wie sich rausstelt.....😢

Dass man auf eine kurze, schriftliche Notitz einer Schenkung verzichtete, rächt sich nun.

Die Tatsache, dass man die Kontoverbindung für Ratenzahlung verlangte spricht nun für die Behauptung des Onkels, man wäre selbst von einem rückzahlbaren Darlehen ausgegangen.

Welchen Vortrag ein angerufenens Gericht nun für glaubwürdiger hält, weiß hier niemand vorherzusehen.

Das Gericht forscht dann den mutmaßlichen Willen des Erblassers aus etwa, ob der Erblasser in der Vergangenheit Finanzhilfen als Darlehen gewährte oder sich vor Zeugen über die Hilfe an seinen Enkel alssoclche geäußert hat.

Das ist ganz egal. Auch Schenkungen fallen in die Erbmasse zurück. Es lohnt sich nicht hier einen Familienkrieg anzuzetteln, ihr verliert so oder so. Beratungsstunde beim Anwalt für Erbschaftsrecht aufsuchen, dann bist du schlauer als die meisten User hier.

Danke das werden wir auch machen müssen...

erst mal mein Beileid zu eurem Verlust

aber zu deiner Frage geschenkt ist geschenkt, wäre natürlich eine schöne geste von deinem Sohn wenn er deinem Onkel etwas gibt aber ich finde das auch von dem Onkel etwas dreißt um ehrlich zu sein. Man hat ja nicht gerne geld probleme. Vielleicht möchte dein Sohn deinen onkel mal zum essen einladen oder sowas dann sollte das schon gehen :D so würde das jedenfalls bei mir ablaufen xD

Gute antwort ^^

Danke....aber der Bruder macht von Anfang an Probleme. Zumal hat jeder eine gut Summe bekommen....Da nützt auch kein Essen was. Ich bin nur sehr enttäuscht von ihm....denn wenn seine Tochter was bekommen hätte .....würde ich es auch nicht zurück verlangen.....Immerhin war es Opas Entscheidung ihm überhaupt Geld zu geben.

die offene Frage ist hier die Beweisführung, bspw kam es bereits zu Teilrückzahlungen ?

Wenn es sich um eine Schenkung handelt, ist dies rechtlich eine Verfügung unter Lebenden und fällt damit nicht mehr in die Erbmasse. Gegenstand des Erbes kann nur sein, was am Todestag noch vorhanden war. Vorher Verschenktes gehört nicht dazu. Auch die Erben als Rechtsnachfolger haben keine umfangreicheren Rechte als das Verstorbene selbst. Auch diese kann ein Geschenk nur bei gröbstem Undank zurückfordern, bspw. bei gravierenden strafrechlichen Handlungen.

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