muss mein ex unterhalt fürs kind zahlen wenn ich wieder heirate

5 Antworten

Dein Ex bleibt ja der Vater und somit unterhaltspflichtig. Nur, wenn der Neue dein Kind adoptieren möchte und dein Ex dem zustimmt, entfällt der Unterhalt nach der Adoption.

Kathly. Die Unterhaltszahlungen für das Kind entfallen nur dann, wenn der jetzige Ehemann das Kind adoptiert. Dies wäre allerdings ein gesondertes rechtliches Thema. Anders verhält es sich bei Unterhaltszahlungen an die Mutter des Kindes. Diese erlöschen infolge Zurückführung in die Erwerbsfähigkeit in der Regel stufenweise, und entfallen mit dem Eintritt in einen neuen Ehestand total, es sei denn, es bestünden private Abmachungen welche einen Minimalstandart zur Kindserziehung in einer gehobenen Sozialklasse sicherstellen sollen. - AlimenteZahlungen für das Kind jedoch bleiben bis zur erreichten Volljährigkeit oder beendeten Berufsausbildung bestehen, solange deren Höhe nicht durch ein Gericht angefochten wird. Auch das Besuchsrecht des Vaters untersteht dieser Regelung. Nur eine gerichtliche Weisung lässt Aenderungen gegenüber dem Kindsrecht zu.

Nein, das stimmt nicht, er ist und bleibt der Vater! Er kommt von den Alimenten nicht los! L-G.Elizza

Selbstverständlich muß er zahlen. Es sei denn, Dein neuer Mann würde das Kind adoptieren. Dann sähe es anders aus.

Nein, fürs Kind bleibt er in der Pflicht, dass wird er auch so schnell nicht los. Nur Unterhalt für dich (wenn er denn zahlen muss) würde er nicht mehr zahlen müssen.

Was eh eine große Schweinerei ist. Wie ist es bitte zu rechtfertigen dass man als Ex-Mann Unterhalt für seine FRAU zahlen muss?

@lennard90

weil sie wider geheiratet hat, außerdem ist man nach neustem Recht als Frau verpflichtet für seinen Unterhalt selbst arbeiten zu gehen. Eine Ehe ist keine Lebensversicherung. Wo sind denn die emanzpierten Frauen? wollt ich euch von einem Mann aushalten lassen. Jeder ist nach der Scheidung grundsätzlich verpflichtet arbeiten zu gehn und seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen und das ist richtig so!!! Unterhalt nach der Ehe ist begrenzt

@lennard90

Naja, wenn das Kind sehr klein ist und die Frau deswegen nicht arbeiten kann oder die Frau ihr Leben lang (vll auch auf Wunsch des Mannes) nicht arbeiten gegangen ist, um sich um Haushalt und Kinder zu kümmern und deswegen schlecht einen Job bekommt, finde ich es ein Stück weit berechtigt. Aber im eigentlichen Sinne stimmt es schon, wenn Mann/Frau sich scheiden lassen, kann Frau auch wieder arbeiten gehen. So hab ich es zumindest gemacht, es war zwar nicht einfach mit der Kinderbetreuung und musste beide Omas in die Pflicht nehmen um sie nach dem Hort betreut zu Wissen, aber es ist nicht unmöglich und Unterhalt vom ExMann brauchte ich nicht. Mal abgesehen davon, hätte er dazu auch kein Geld mehr gehabt, muss schon genug Kindesunterhalt abgeben

@lennard90

lennard90. Die Rechtfertigung zur Unterhaltszahlung an die Ehefrau besteht darin, da ein Kleinkind bis zu einen bestimmten Alter nicht ohne mütterliche Betreuung heranwachsen kann. Falls es bei Dir anders war als Du noch Säugling und Kleinkind gewesen bist, müsste man Dich irgendwie als "Wunderkind" bezeichnen. Die von Dir genannte Schweinerei besteht wohl eher in der Verantwortungslosigkeit des Zeugers vom Kind. Einer der nicht einsehen will, dass die Folge seines Zeugungsaktes auch von ihm mitgetragen werden muss. Nicht nur der Genuss, auch die Folge davon ist zu tragen. Umdenken lieber lennard90 - Umdenken!!

also ja =)

Warum macht ihr überhaupt Kinder? Dieses Glücks-Utopia geht doch beobachtbar gar nicht auf!

Schau einfach deinen Eltern an. Die hatten Kinder, eines davon warst du. Siehst du da Glück?

Die Menschen sagen, Sie tun Dinge aus Liebe, aber sie tun sie aus Angst. Angst vor dem Leben, Angst vor dem Altern, Angst irgendwann unattraktiv zu werden, Angst alleine zu sein.

Kinder-Geburten, genauso wie Hochzeiten sind die Tage, wo wir uns offiziell über unsere Leben anlügen dürfen - und alle ziehen einen Vorhang vor die Beobachtung. "Ich will einfach nicht sehen, was wirklich ist - es würde so weh tun. Bitte lass mir mein Utopia!". Hier ein Bild über die Hochzeit, das mehr der Wahrheit entspricht:

Jemand läuft nachts alleine durch den Wald und pfeift, um seine Angst zu vertreiben. Irgendwann begegnet er einer zweiten Person, sie tun sich zusammen und beide gehen weiter pfeifend durch den Wald. "Hochzeit" ist die Feier aller Pfeifenden, die sich wechselseitig dazu gratulieren, dass sie die Freude an der Musik gefunden haben.

Das hab ich aus einem Buch, das ich dir auch empfehle. Es heisst "Sie wollen keinen Erfolg - Sie wollen glücklich sein". Da geht es darum, wie die Leute ihr Glück auf Lebenslügen aufbauen und deswegen immer frustriert sind. Hier kannst du einen Blick drauf werfen http://www.poehm.com/produkte/

@Kronprinz1

Denn Quark kannst du aber nicht verallgemeinern.. Ich habe meine Kinder bekommen, weil ich welche haben wollte und zwar, weil ich Kinder mag und ich es toll finde, sie heranwachsen zu sehen, mit all ihren Ecken und Kanten. Mal gibts gute Tage, mal schlechte. Ich habe keine Kinder, weil ich Angst vorm Alleinsein habe, weil ich sie später als Hilfe brauche oder sonst was. Auch meinen Mann habe ich nicht geheiratet, um eine Bestätigung zu erhalten, um später nicht alleine zu sein oder sonst was. Dafür ist eine Heirat heutzutage hierzulande meist viel zu kurzlebig und kein Versprechen mehr für die Ewigkeit.

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