Muss mein Ausbilder den Aufhebungsvertrag unterschreiben?

2 Antworten

Wenn du eine Kündigung schreibst, muß er das akzeptieren. Er kann dich ja nicht zur Arbeit zwingen. Und selbstverständlich kannst du dir einen anderen Betrieb im gleichen Beruf suchen!!

Das kommt öfter vor, als man denkt! Im Zweifelsfall hol dir Hilfe bei der Innung und der Handwerkskammer. Die können evtl. auch helfen, eine neue Stelle zu vermitteln.

Du mußt eben versuchen, möglichst reibungslos aus der Sache rauszukommen und im neuen Betrieb plausibel zu erklären, warum du die Ausbildung im anderen Betrieb nicht fortsetzen konntest.

Hüte dich vor Anschuldigungen und Anklagen, Behauptungen usw. Über die Innung oder die branchenübliche Konkurrenz kennen sich die Betriebe, die Chefs auch meist persönlich untereinander. Dadurch verbaust du dir den guten Start im nächsten Betrieb.

Bleibe einfach ruhig und sachlich und begründe es eher allgemein "hat nicht gepaßt", "Chemie nicht gestimmt" - "umständehalber" usw. damit bist du aus allem raus.

Die Anfrage war auch eher für eine Kollegin MFA. Allerdings habe ich erst kürzlich eine Auszubildene in einer anderen Praxis unter gebracht ;) Von daher die Pflicht, zur Unterschrift des Chefs. Die KV ist so oder so schon inforimert. Die Frage ist nur, ob im gleichen Beruf fortgesetzt werden kann. Eine Stelle habe ich schon für sie. ;) Aber danke für den Hinweis.

Deutsches Recht?

Kündigung nur, wenn du die Ausbildung in diesem Beruf aufgeben willst... also was anderes machen willst.

Nicht ganz Richtig § 22 (2) Berufsbildungsgesetz kann sich auch ein Azubi berufen.

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