Muss man sich für eine staatsangehörigkeit entscheiden?

2 Antworten

Du stellst diese Frage bereits zum dritten Mal. Es sind noch nicht mal 24 Stunden her, da habe ich dir in deiner letzten Frage bereits folgendes geantwortet:

"Von der Optionspflicht befreit wurden alle Kinder ausländischer Eltern, die ab dem 01.01.2000 geboren und mit ihrer Geburt neben der ausländischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt haben.

Zusätzlich wurden von der Optionspflicht befreit, wer zwischen 1990 und 1999 geboren wurde und im Jahr 2000 gemäß §40 b StAG eingebürgert wurde. Das waren aber vergleichsweise wenige Personen (etwa nur 50000), die zu den genannten Jahrgängen gehören.

Wer also vor dem Jahr 2000 deutscher Staatsbürger wurde, der muss sich weiterhin zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr für eine der beiden Staatsangehörigkeiten entscheiden."

Was ist dir daran unverständlich?

In der selben Frage vor paar Tagen habe ich dir auch Links verlinkt, welche das Thema sehr ausführlich erklärt.

Das mache ich jetzt nochmal.

https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/amt-fuer-buergerdienste/einbuergerungs-und-staatsangehoerigkeitenbehoerde/artikel.244472.php

Da du etwas bildungsresistent erscheint hier noch ein paar Links zu dem Thema:

Eins vom BVA

http://www.bva.bund.de/DE/Themen/Staatsangehoerigkeit/Optionsverfahren/optionsverfahren-node.html

Eins vom Deutschen Bundestag

https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_01/-/491444

Eins von Wikipedia

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Staatsangehörigkeit#Durch_Geburt_im_Inland_(sogenanntes_Optionsmodell)

Und noch eins im PDF-Format.

Ich hoffe, dass diese Antwort dir jetzt ausführlich genug ist und du diese nicht nochmal stellst.

P.S. Etwas ist neu an deiner Frage. Deshalb beantworte ich dir diese gerne auch aus dieser Sicht.

Wer in den 90ern geboren wurde und es verpasst hat sich im Jahr 2000 gemäß §40 b StAG einbürgern zu lassen, der ist vom Optionsmodell nie betroffen gewesen und hat keinen Anspruch auf eine doppelte Staatsbürgerschaft.

Sprich, er kann sich wie alle anderen Ausländer, welche nicht in Deutschland geboren wurden unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland einbürgern lassen. Im Falle der türkischen Staatsbürgerschaft muss er diese dabei aufgeben.

Die Frage hast du doch schon ein mal gestellt und dort wurde es dir ausführlich erklärt. ^^

Nein wuede nicht erklär es noch einmal

Deine Zeit läuft ab, verstehe.

Was ich absolut nicht verstehe, ist daß du jetzt die 5. Frage zu diesem Thema stellst und bislang nicht in der Lage warst, bei der Behörde einfach mal telefonisch nachzufragen.

Aber das wäre ja viel zu einfach, oder?

Kannst du dort anrufen und nachfragen :)

Zur deutschen Staatsangehörigkeit wechseln...

Hallo Leute, Ich bin 15 Jahre alt (23. Juni 1999) und bin türkischer Staatsangehöriger. Bei meiner Geburt waren meine beiden Elternteile türkische Staatsangehörige. Ich bin hier in Deutschland geboren und gehe hier zur Schule und lebe hier. Mein Vater ist 2004 zur deutschen Staatsangehörigkeit gewechselt, meine Mutter besitzt immer noch die türkische Staatsangehörigkeit. Mein Problem ist folgendes: Ich bin aktuell in der 9. Klasse und werde mit 17 die Realschule verlassen. Ich will Polizist werden, weshalb ich die deutsche Staatsangehörigkeit unbedingt brauche. Da ich aber erst mit 18 entscheiden kann ob ich die türkische Staatsangehörigkeit behalte oder die deutsche beantragen möchte wäre es viel zu spät für mich da ich ja mit 17 schon die Realschule verlasse und die Bearbeitungszeit locker ein dreiviertel bis ein Jahr dauern würde. Die deutsche Ausländerbehörde sagt, es wäre kein Problem für sie, mich einzubürgern, nur der türkische Staat lässt mich nicht. Die Option, dass ich mit meiner Mutter gemeinsam zur deutschen Staatsangehörigkeit wechsele, ist nicht möglich da sie kein Deutsch kann, nicht hier geboren ist usw also sprich die Punkte nicht erfüllt um eingebürgert zu werden. Meine Frage ist nun wie ich doch die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen kann bzw welche Wege es gibt, denn es kann doch nicht sein, dass ein Staat in dem ich nicht lebe und nicht dort geboren bin, mich hier in Deutschland beruflich einschränkt und mir meinen Berufswunsch zu verwirklichen verhindert.

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