Muss man Nebenkosten für einen Säugling zahlen?

5 Antworten

Personenbezogene Kosten sind für die zum Haushalt zugehörigen Personen zu zahlen. Gewicht und Alter sind dabei unerheblich!

Ebenfalls unerheblich ist eine zeitweilige Abwesenheit von der Wohnung, die Sie keinesfalls von Ihrer Hausgeldzahlung ganz oder auch nur teilsweise entbindet.

Grundsteuer "B" und die Kosten der Wartung Ihrer Etagenheitzung sowie den Wohnunsstrom rechnen Sie unmitelbar mit dem Installatuer, dem Schornsteinfeger und dem Stromversorger ab.

Die übrigen Kosten werden nach dem Verteilungsschlüssel der Teilungserkläung durch den gewählten Verwalter im Wege der Hausgeldvorauszahlung erhoben. Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich.

Grundsteuer bezahlt jeder für seine eigene Wohnung, also nicht du für alle.

Wie ihr die NK abrechnet, das ist ganz alleine eure Entscheidung. Dafür gibt es eine Eigentümerversammlung und da wird beschlossen, in welchem Verhältnis. Also wie viel % Gund, vieviel nach qm oder eben nach Personen.

. Die meisten Kosten werden nach qm abgerechnet und dann nach Verbrauch am Ende verrechnet.

Da ein Säugling ziemlich viel Müll, Warmwasser, Heizung verbraucht/nutzt im Vergleich zu einem arbeitenden Menschen der kaum zu Hause ist, sind NK für einen Säugling legitim. Aber nach wie vor gilt das was beschlossen wurde

Es muss doch eine Eigentümer-Vereinbarung geben, die auch euch schriftlich vorliegen muss? Dort sollte alles geregelt sein: Wer wie viel und wofür zahlt.

Als "Nebenkosten" werden eher Kosten für Strom, Wasser, Heizung etc. bezeichnet.

Eine Eigentümergemeinschaft zahlt "Hauskosten".

Ansonsten geht es um einige juristische Feinheiten, die ihr bei einem Rechtsanwalt klären solltet!

jap,ein termin bei einem recht. haben wir schon,trotzdem dachte ich das ich hir auch was erfahre

@Gabriel1311

Aussagekräftig ist, was schriftlich vereinbart wurde, u. a. auch, ob Hausgeld pro Wohnung oder pro Person fällig ist.

Wenn "pro Person" vereinbart ist und keine Altersbegrenzung angegeben ist, dann zählt jede Person ab Geburt mit.

Dass es dafür gesetzliche Vorgaben gäbe, ist mir nicht bekannt.

@landregen

Genau so ausschlaggebend und rechtlich verbindlich ist, was mündlich vereinbart wurde, nur ist das schlecht zu beweisen.

da mir eine ganze etage gehört "soll ich" zahlen wie es den anderen eigenter past,manchmall pro partei,manchmall pro person,oder nach anteil,kommt drauf an wie es für ihn besser ist so "soll" ich zahlen

@Gabriel1311

Es muss eine schriftliche Vereinbarung geben, die du unterschrieben hast. Gibt es keine, so "musst" du zunächst einmal gar nichts, sondern dich unbedingt mit einem Fachanwalt zusammensetzen und mit ihm klären, welche Möglichkeiten du hast.

machen wir auch jetzt,danke ;)

Hallo,

es scheint hier um das sog. Hausgeld nach dem WEG zu gehen.

Dieses wird normalerweise nicht nach der Anzahl der Bewohner einer Wohneinheit, sondern mach der Fläche berechnet.

Es wird zwischen Sondereigentum (der Privatbesitz) und Gemeinschaftseigentum (Flur, Keller, Hof usw.) unterscheiden. Die Betriebskosten des Gemeinschaftseigentum kann man sowohl nach Personenschlüssel, als auch nach Flächenschlüssel umlegen.

.... ein Mieter hat mit dem Verwalter einer WEG nichts am Hut. Also geht es um einen Eigentümer. Dieser hat Kosten und Lasten zu wuppen, die sich aus dem Wirtschaftsplan ergeben. Kein WiPlan, keine Abschläge. Alles doch ganz einfach.

Schaue auch in die TE, was dort zum Verwalter vereinbart wurde.

Viel Glück.

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