Muss man im Mietvertrag angeben wieviel Personen einziehen?

5 Antworten

Wenn ich richtig informiert bin, musst du aber schon die Wohlverhaltenszeit des Schuldners abwarten ehe du wieder vollstrecken kannst. Willst du dich noch 6 Jahre damit rumschlagen ? Danach wird dem Schuldner wieder etwas neues einfallen um nicht bezahlen zu müssen. Ist zwar traurig aber leider auch wahr. Diesen Schuldnern ist es i.d.R. auch egal ob sie überhaupt eine Restschuldbefreiung bekommen. Hauptsache sie haben erst mal Ruhe vor den bösen Gläubigern.

In einem Mietvertrag steht i.d.R. auch die Personenzahl die einziehen wird. Ist ja u.U. relevant für die NK-Abrechnung.

In deinem Fall würde ich aber eher sagen, spare dir weitere Mühen und Kosten. Du wirst nie und nimmer auch nur einen Cent wieder sehen.10.000,- Euro Lehrgeld ist zwar happig aber leider auch eine Tatsache.

Kosten werden auf mich keine mehr zukommen, da ich alles ohne RA mache. Mühe vielleicht noch, wobei ich letzte Woche fast alles aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung angemeldet habe. Und wenn das durchkommt lebt mein Titel wieder auf und es läuft nicht mehr über den Insolvenzverwalter. Sollte es allerdings nicht in der Tabelle aufgenommen werden, müsste ich eine Feststellungsklage machen und die kostet wieder Geld und selbst wenn ich gewinne, müsste ich das dann vielleicht trotzdem bezahlen, da ja der Schuldner kein Geld hat. Dann könnte ich es in der Tat knicken.

Ja, die Bewohnerzahl einer Wohnung ist dem Vermieter mitzuteilen. Schon für die Berechnung des Wasserbedarfs. Ansonsten würden ja die anderen Mieter die Kosten für die Kinder bezahlen. Auch ist nicht jede Wohnung für mehrere Personen geeignet. Obwohl bei 4 Personen wohl noch keine Grenzen überschritten werden. Auch Besuch welcher länger als 14 Tage in der Wohnung verweilt ist dem Vermieter mitzuteilen. Die Kinder müssen nicht unbedingt im Mietvertrag angegeben werden aber deren Anzahl in der Wohnung dem Vermieter mitgeteilt werden wenn sie sich dort länger aufhalten oder zusammen mit den Eltern dort wohnen.

Mein Besuch geht dem Vermieter für mindestens 3 Monate nichts an.

@jetztgehtslos

Stimmt, ich habe noch mal nachgeschaut. Sind 3 Monate innerhalb eines Jahres.

Ich habe über 10.000 Euro verloren.

Über welchen Zeitraum? Zu spät reagiert?

Rechtzeitig reagiert. Ab der 2. nichtbezahlten Miete gekündigt. Über 1 Jahr. Er ging aber nicht hinaus und ist dann plötzlich abgehauen und für 2 Jahre untergetaucht. Entsprechend hatte ich auch über 15 Gerichtsvollzieher beauftragt, die ich alle bezahlen musste. Ist ja nicht nur die Miete auch Nebenkosten, Gerichtskosten bleibt alles an einem hängen.

@lachs4711

Rechtzeitig reagiert. Ab der 2. nichtbezahlten Miete gekündigt. Über 1 Jahr. Er ging aber nicht hinaus und ist dann plötzlich abgehauen und für 2 Jahre untergetaucht.

Ja.leider wird es solchen Mietern noch zu einfach gemacht, bzw. man muss als Vermieter zu lange warten bis die Räumungsklage durch ist.

Als wir seinerzeit Nachwuchs bekamen, hat der Vermieter ziemlich zeitnah die Nebenkosten erhöht. Insbesondere bei Kleinkindern kann man mit einem erhöhten Wasserverbrauch rechnen.

Ja so ist es. Deshalb musste ich auch noch die ganzen Nebenkosten - über 1000Euro- für ihn nachbezahlen.

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