Muss Maklercourtage auch bei Nicht Zustandekommen eines Kaufvertrages gezahlt werden?

4 Antworten

Moin,

§ 652 BGB sieht als Bedingung vor, dass ein Kaufvertrag geschlossen werden muss.

jedoch kann man bspw den Mäklerlohn nicht dadurch umgehen, dass man einfach mit dem Vertragsabschluss „wartet“, also einfach eine längere Zeit (halbes Jahr bspw) den Vertrag nicht schließt, dies dann aber nachholt.

hier kommt es auch entscheidend auf die Leistungen des Mäklers an. Wenn diese „schuld“ daran waren, dass letztendlich der Vertrag zu Stande kam, weil er die dementsprechenden Leistungen gebracht hat (Besichtigung, Beantwortung von Fragen, Kontakterstellen, Zusendung Exposé, etc) zwischen Käufer und Verkäufer, hat er Anspruch auf Mäklerlohn.

Makler arbeiten zu 99 % auf Erfolgsbasis. Eine Courtage kommt also nur bei einem tatsächlichen Verkauf oder Vermietung in Frage.

Natürlich kannst du nicht einfach die Leistung des Maklers in Anspruch nehmen, und dich dann mit der Gegenseite einigen. Dann wird die Courtage trotzdem fällig, wenn du den Interessenten über den Makler kennen gelernt hast.

normalerweise nicht. Es sei denn, du hast so was unterschrieben.

Was möchtest Du wissen?