Muss ich zahlen? Diagnal Inkasso

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich komme aus der Inkassobranche

Du machst Dir unnötig Sorgen denn diese Forderung wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eingeklagt

Lass Dir also keinen Bären bezüglich des nicht angekommenen Widerspruchs und der angebl falschen email Adresse aufbinden

Übrigens wären die Diagonal Gebühren selbst bei einer unstrittigen Forderung nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig (link dazu als Kompliment an dein Postfach)

Ich würde gegenüber Diagonal wie folgt schriftlich retornieren :

"...Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück und empfehle Ihrem Auftraggeber den klageweg. - Weitere briefe Ihres Hauses sowie Ihres Vertragsanwaltes werden zu keiner zahlung meinerseits führen .- Ich untersage die weitergabe meiner daten gem BDSG - Ich untersage die Kontaktaufnahme per telefon...."

Vermutlich wird es aber trotzdem zu einigen Mahnbriefen kommen

Ganz extrem war es hier :

http://www.gutefrage.net/frage/klagt-diagonal-inkasso-wegen-nicht-bezahlter-inkassogebuehren

Danke für die Bewertung

Was hast Du für einen Vorschlag gemacht ?

@rainerendres

Ich habe den Brief von der Post abgeholt. Es handelte sich aber um eine Warensendung. Also keine weitere Post vom Inkassobüro.

rainerendres, was meinst Du mit der Frage, was ich für einen Vorschlag gemacht habe?

@Mcclane88

Sorry - War ein Versehen - hatte einen anderen TE gemeint

Diagonal hat sich bis jetzt nicht mehr gemeldet ?

@rainerendres

Doch, ich habe unten weiter noch etwas geschrieben

@Mcclane88

so, es geht weiter. Erst mal vorweg ein Frustbrief der Diagonal Inkasso:

" T E L E G R A M M B R I E F

+++ BIS HEUTE KEINE VOLLSTÄNDIGE ZAHLUNG +++

+++ GERICHT STEHT BEVOR+++

+++ ZAHLEN SIE SOFORT NUR MIT DIESEM BELEG+++

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 108,66 Euro+++ "

Der Brief kam am 15.07.2013 und jetzt ist heute grade einer eingetrudelt aber diesesmal von Peters&Pallaske einem Rechtsanwalt.

Das ist nun schon der dritte Brief, wo mir weiß gemacht wird, dass das Gerichtliche Mahnverfahren bevor steht.

Wenn man etwas nicht widerrufen kann, muß das auch nicht erwähnt werden. Nur wenn Du ein Recht auf Widerruf hast, mußt Du auch darüber belehrt werden. Ein Widerrufsrecht besteht immer dann nicht, wenn der Anbieter die Leistung sofort erbringt, also beispielsweise einen Zugang freischaltet. Du brauchst niemanden über die Möglichkeiten im Umgang mit SQL-Datenbanken belehren, das hat keinerlei Auswirkungen auf Deine Zahlungspflicht. Du könntest jetzt noch Informationen von einem Verbraucherbüro oder einem Anwalt einholen - oder aber die Forderung ohne weitere Diskussionen bezahlen und beim nächsten Mal, wenn es um "69" geht, zuerst das Gehirn einschalten, bevor Du wieder Geld zum Fenster hinauswirfst.

mir wurde damit kein Zugang zu irgendetwas freigeschaltet. Ich fand es nur komisch, da erwähnt wurde, dass die Leistungen, welche mit der Zahlung meinerseits erbracht wurden im vollen Umfang genutzt worden wären und ich deshalb zahlen müsse.

Mit nutzten verstehe ich, dass ich diese Coins gegen was auch immer ich da eingetauscht habe. Aber das habe ich nicht getan! Was mit dem Account ist, weiß ich selbst nicht, da ich diesen nicht mehr nutzte seit dem Vorfall. Aber die Coins habe ich nicht benutzt!

Das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen kann NICHT ausgeschlossen werden, wenn der Kunde nicht darüber belehrt wird, dass eine gewisse Handlung das Widerrufsrecht erlöschen lässt.

Außerdem kann das Widerrufsrecht nur dann erlöschen wenn es sich um maßangefertigte Sachen handelt, oder der Beginn der Dienstleistung auch gleich dem Abschluss ist, bei Abos z.b. kann das Widerrufsrecht nicht bei Aktivierung erlöschen.

Ich hasse lange und ungegliederte Texte, meine Deutschlehrerin damals auch, daher hab ichs mir angeeignet Texte zu gliedern, dennoch werde ich antworten:

Vor nicht allzulanger Zeit hatte ich ein Urteil zu einem Fall gelesen in dem auf einer Webseite zur Partnervermittlung ein gewisser Bestandteil (Persönlichkeitsanalyse) vom Widerrufsrecht ausgeschlossen wäre, da es sich um "maßangefertigte Ware" handle.

Sah allerdings das Landgericht Hamburg anders. Der Betreiber verlor den Prozess, der Widerruf war wirksam.

Urteil LG Hamburg Az.: 312 O 93/11  

  • Widerrufe noch einmal aber diesmal per Einwurfeinschreiben (sofern deine Postadresse schon bekannt ist), erkläre ebenfalls den Widerspruch gegenüber dem Betreiber mit Kopie an den Inkassoladen.
  • Danach keine weitere Kommunikation mit den beiden. Warte auf den gerichtlichen Mahnbescheid oder die Klageschrift (bezweifle, dass eines von beiden überhaupt je kommt).

tut mir leid, wegen dem Text. Beim nächsten Mal werde ich mehr Struktur mit einbringen. Und danke für die Antwort :)

Frist bis zum 24.05.2013 gesetzt, sonst setzten Sie das Verfahren auftragsgemäß fort. Traurig und auch etwas sauer schrieb ich dem Inkassounterhemen zurück: „ich weise die Forderung vollumfänglich zurück und verweise auf den Klageweg. Weitere Briefe Ihres Hauses sowie Ihres Vertragsanwaltes werden zu keiner Zahlung meinerseits führen. Einen gerichtlichen Mahnbescheid werde ich deshalb vollumfänglich widersprechen. Mit der Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden .Ich untersage die Kontaktaufnahme per Telefon.“ Dann kam ein Brief vom Inkassounterhemen, worin erneut die gleichen Forderungen standen. Und seit gestern vermute ich, dass bei der Post ein Einschreiben für mich vom Inkassounterhemen liegt, da in meinem Briefkasten ein DHL Abholschein lag, wo drauf steht, dass in einer DHL Filiale ein Brief gegen Unterschrift für mich ausgelegt sei. Was soll ich nun machen? Ich hoffe dieses kleine Wirrwarr konnte ich einigermaßen deutlich rüber bringen. Wenn nicht fragt bitte nach! Danke 

Hol den Brief ab und poste wieder hier

es wird Zeit dass du dir einen Rechtsanwalt suchst

Würde mir in diesem Falle nicht einer gestellt werden. Da ich noch in der Ausbildung bin kann ich mir einen eigenen Anwalt nicht leisten... oder wie muss ich da vorgehen? Ich war noch nicht in so einer Situation.

@Mcclane88

Nein, würde Dir nicht. Zuerst einmal bekämest Du keinen Anwalt "geschenkt", sondern bestenfalls "geliehen" und müßtest ihn dann doch in Raten abbezahlen, andererseits hätte eine Klage vermutlich keinen Erfolg, so daß Du zusätzlich noch den Anwalt der Gegenseite und selbstverständlich auch die Forderung von 70,56 € bezahlen müßtest. Es würde also nur teurer statt billiger werden.

@Zyogen

Die Forderung ist nicht durchsetzungsfähig

Das geht aus diesem Grund nicht vor Gericht und der Fragesteller braucht auch keinen Rechtsanwalt

@Mcclane88

Beratungshilfeschein beim Amtsgericht besorgen. Bedürftigkeit nachweisen.

Bei Inkassobüros ist das aber meist wie mit Panzern und Ameisen zu schießen. Den Rechtsanwalt braucht man i.d.R. erst wenn einem eine Klageschrift zu geht.

@kevin1905

...und eine Klage ist so unwahrscheinlich wie die Heiligsprechung von Westerwelle

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