Muss ich unverschuldete Minusstunden nacharbeiten?

5 Antworten

Ich an deiner Stelle würde mich zwar ärgern, aber die Stunden einfach nacharbeiten. Es ist ja kein Verlust. die Zeit, die du nicht im Dienst warst, warst du ja auch wirklich nicht im Dienst. Wenn das jetzt andere negative Konsequenzen hätte, würde ich mich an deiner Stelle beschweren. Aber letztendlich ist es doch nur so, daß du irgendwann eingeteilt warst und es nicht mitbekommen hast (egal durch wen verschuldet) und man dir dann eifnach sagt, daß es nicht schlimm ist und du die fehlende Zeit halt ein anderes mal machst.

Wenn Stunden bezahlt wurden, die du nicht gearbeitet hast, dann sieht das schon schwer nach Nacharbeiten aus. Andere Möglichkeit wäre, das Geld zurückzuzahlen indem du diesen Monat genau diese Stundenzahl weniger ausbezahlt bekommst. Vielleicht gibt es da eine Einigung - das Geld kassiert haben ohne Arbeit ist jedenfalls keine Option, wie ich das sehe.

Der Ablauf, dass du nicht informiert wurdest, ist eine andere Sache. Die würde ich (in Ruhe, ohne Anklage!!) mit demjenigen besprechen, auch, damit es nicht wieder vorkommt. lg

Ich wollte ja das Geld zurück zahlen, dass war keine Option für meinen Arbeitgeber.. Können die Stunden eventuell auch mit noch bestehenden urlaubsanspruch verrechnet werden?

Wirst du nach Stunden bezahlt oder hast du ein Festgehalt?

Als ich mal 400€ Job hatte, wurde ich nach Stunden bezahlt. Ich durfte also nur nicht über 400€ kommen konnte aber, wenn ich wollte auch nur so oft kommen, dass ich z.Bsp. nur 300€ am Ende hatte.

Ich denke du musst die Zeit nacharbeiten. Du wirst ja nur für die Stunden im Betrieb bezahlt.

Ich denke wenn du keinen Stress mit deinem Chef haben willst dann arbeite doch einfach die Stunden nach.

Mindestarbeitszeit FSJ - Minusstunden?

Hallo,

meine Tochter ist 16 Jahre alt und macht seit dem 1. September 2016 ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in einer Kindertagesstätte der Diakonie. Im Moment sieht sie sich mit folgenden Aussagen konfrontiert: “Du darfst 39 Stunden pro Woche arbeiten.” “ Pass auf deine Minusstunden auf.” “ Wenn du zu viele Minusstunden hast, bekommst du kein Geld.” Mehrfach hat sie bereits nachgefragt, was das bedeutet und keine klare Antwort erhalten. In ihrem Arbeitsvertrag werden keinerlei Stunden erwähnt, weder Soll-, Muss-, Darf- noch Minusstunden. Auch keine Gehaltskürzung in irgendeiner Weise. Vom 1.9. – 9.9.16 (WE ausgenommen) hat sie jeden Tag 8 Stunden gearbeitet, fast ausschließlich nur als Küchenhilfe. In ihrem Vorstellungsgespräch und auch beim Probearbeiten für einen Tag wurde ihr ihr zukünftiges Arbeitsfeld anders vermittelt. Auf die Arbeit mit Kindern hat sie sich sehr gefreut. Gestern erhielt sie einen Dienstplan, der 39 Stunden pro Woche vorsieht. Mit dem Verweis, dass sie dann allerdings Minusstunden hat (?). Da stimmt doch was nicht. Meine Fragen lauten nun: Was genau sind Minusstunden? Wann fallen sie an? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Werden Stunden abgezogen , wenn die Kita Ferien hat? Werden Stunden abgezogen im Krankheitsfall? Und wenn ja, ist das rechtmäßig? (auch bezüglich der Ferien?) Muss sie diese Minusstunden nacharbeiten? Wie viele Stunden pro Woche muss sie mindestens arbeiten? Auch um keine Minusstunden zu erwirtschaften? Im Internet konnte ich leider auch keine klaren Antworten finden.

Vielleicht gibt es hier jemanden, der Bescheid weiß.

Vielen Dank schonmal im Voraus. Bernd687

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