Muss ich mit einer MPU rechne?

4 Antworten

Wenn du bei der Polizei ausgesagt hattest , das du Vorsätzlich gegen einen Baum gefahren bist , kannst du davon ausgehen das ein Fahreignungsgutachten bzw. eine MPU  zur Entscheidung angeordnet wird .

Nein die Fahrerlaubnisbehörde muss dich nicht vorher darauf hinweisen .

Diese prüft nun , unter welchen Voraussetzungen dir eine Fahrerlaubnis erteilt werden kann . Das geschieht immer erst wenn du einen Antrag auf Fahrerlaubnis stellst . 6 Monate vor ende der Sperrfrist hättest du diesen stellen können .

3 Wochen ist einfach zu kurz .  

Drei Wochen sind zu kurz .. da kann und wird vermutlich auch auf jeden Fall was kommen.

Warst du noch in der Probezeit?

Ist bekannt, dass du das mit Absicht gemacht hast? Falls ja, ist eine MPU sehr wahrscheinlich.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ja, ich habe der Polizei vor Ort wohl gesagt, dass ich es absichtlich gemacht habe.

In der Probezeit befand ich mich nicht mehr. Ich bin auch sonst nie auffällig gewesen im Straßenverkehr.

Darf ich fragen was sie Beruflich machen?

Und danke für die Antwort!

@Nikki6277

Ich arbeite in einer Fahrschule.

Wenn du Polizei das so der Führerscheinstelle gemeldet hast, könnte das wirklich Probleme geben.. man möchte niemanden auf der Straße haben, der sich und andere absichtlich gefährden könnte.

Dem kann ich nur zustimmen!

Vielen Dank für die Infos

"Ist bekannt, dass du das mit Absicht gemacht hast? Falls ja, ist eine MPU sehr wahrscheinlich."

Das hat mit Absicht oder nicht Absicht nicht das geringste zu tun.

@melman86c

Natürlich hat es das. Es könnte ihm Selbstmordabsichten unterstellt werden .. und damit könnte er für den Straßenverkehr ungeeignet sein, weil er es in Kauf nimmt andere zu gefährden.

@diePest

Das nimmt er auch in Kauf, wenn er nur betrunken fährt.

@melman86c

Deswegen muss man dann ja auch oft eine MPU ablegen. Man muss die wegen verschiedener Dinge ablegen..

Medizinisch psychologische Untersuchung .. aber auch bei Problemen der Psyche muss eben geschaut werden, ob die Person für den Verkehr tauglich ist.

Normalerweise ist eine MPU ab 1,6 Promille fällig, manchmal in manchen Ländern ab 1,1. Ich denke, du hättest schon am Anfang deiner Sperrfrist auf eine MPU hingewiesen werden müssen.

Hätte sie schon im Vorfeld getan.

Heißt, ich hätte schon im Vorfeld von der Führerscheinstelle darauf hingewiesen werden müssen, dass ich eine MPU machen muss?

@Nikki6277

Denke ich schon, da du ja ansonsten keine Möglichkeit hättest fristgemäß deinen Lappen wiederzubekommen.

@martinreschke

Das ist falsch. Zur widererteilung musst du das beantragen. Zuvor hast du das Strafmaß mitgeteilt bekommen. Darin stand ob MPU oder nicht. Daraufhin hättest du dich kümmern müssen. Den Termin herankommen lassen und dann erst erfahren dass eine MPU durchzuführen ist, geht so nicht. Dann hättest du im entziehungszeitraum auffällig werden müssen.

@martinreschke

"Zuvor hast du das Strafmaß mitgeteilt bekommen. Darin stand ob MPU oder nicht."

Nein, denn die MPU hat nichts mit "Strafe" oder "Gericht" zu tun.

Das ist wirklich ein gutes Argument.

Vielen Dank für die Antworten

Als ob das die FSST juckt, ob er sein Lappen behält oder nicht. Die haben null Interesse daran, dass jemand seinen Führerschein behält / zurück bekommt.

@Dghgg

Siehe oben fälschlich an mich geschriebenen Kommentar

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