Muss ich in einer Mietwohnung die Fenster versichern?

12 Antworten

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Ist Sache des Vermieters. Eine Privathaftpflichtvers ist zu Empfehlen wenn es sich beim Glasbruch um die direkte Einwirkung eines Familienmitglieds handelt. (Kein Vorsatz)

DH ... Und um himmels willen keine sog. Glasbruchversicherung abschließen!!! Völliger Quatsch.

Die Antwort ist falsch. Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt in der Regel keinen Glasbruch in der Mietwohnung, da man sich hiergegen besonders versichern kann. Kann man in den Musterbedingungen des GDV nachlesen.

wenn dir der sturm vom aussen einen ast in das fenster schlägt ist das sache der gebäudeversicherung , wenn ein fenster bei zug zuschlägt und kaputt geht oder irgentetwas von innen die fenster zerschlägt ist das deine sache. da sollte in der hausratversicherung glasbruch mitversichert sein.

Ich habe jetzt oft gelesen, ist Sache des Vermieters. Das stimmt nur zum Teil. Es gilt das Verursacherprinzip. In den meisten Fällen, auch wenn keine zusätzliche Glasbruchversicherung abgeschlossen wurde übernimmt die Haftpflicht diesen Schaden. Es ist nur dann Vermietersache, wenn die Versicherung in der Gebäudeversicherung enthalten ist (wird dann eh über die NK abgerechnet) oder der Verursacher nicht ermittelt werden kann (z.B. Einflüsse von Aussen). Sturm ist immer ein Streitthema, der Mieter sagt er kann nichts dafür, der Vermieter sagt, Sie hätten die Fenster schließen müssen...usw. Urteile gibt es wie Sand am Meer, es kommt auf den Einzelfall an. Eine pauschale Antwort ist hier nicht möglich. MfG

Muss Vermieter zahlen ist Mietsache.
Glasbruchvs zahlt nicht für Mietgegenstände, wenn die Glasvitrine zerdöppert wird zahlt sie für die Glasscheiben. Spiegelschrank im Bad für das Spiegelglas usw. nie für die ganzen Schränke oder so. Lohnt sich also nicht unbedingt.

Der reine Glasbruch (z.B. selber durch Mieter verursacht) ist in der Regel nicht über die Gebäudeversicherung des Vermieters versichert. Dies ist ein Zusatzbaustein, der optional versichert werden kann. Im Zweifel beim Vermieter nachfragen, ob er das versichert hat. Geht die Scheibe durch eine versicherte Gefahr der Gebäudeversicherung (z.B. Sturm, Feuer etc.) kaputt, zahlt jedoch die Wohngebäudeversicherung. Macht der Mieter die Scheibe selber kaputt, z.B. weil ihm was dagegen fällt, muss der Mieter für den Schaden aufkommen. Hat er keine Glasversicherung, muss er den Schaden selber tragen. Die Privathaftpflichtversicherung zahlt in der Regel keine Glasbruchschäden, da sich der Mieter hiergegen besonders versichern kann (Musterbedingungen GDV).


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