Muss ich die Gerichts- und Anwaltskosten der Gegenpartei bezahlen?

5 Antworten

Sei gegrüßt, an sich ist es normal, dass der der den Prozess verliert alle Kosten zahlen muss. Am einfachsten wäre es natürlich gewesen sich außergerichtlich zu einigen, in deinem Fall könntest du aber eben diese Rechnung auch bei der Familienkasse vorlegen und kannst evtl von der Pflicht des Unterhaltzahlens befreit werden (je nach deinem einkommen).

Um der Gerichtskosten kommst du aber nur sehr schwer rum. Im zweifelsfall einfach in Raten abbezahlen.

so long

Lieber Fragesteller! Die Sachen bezahlen musst Du schon im Laufe der Zeit! Jedoch steht Dir ein Mindestbetrag zum Leben zu, der vor Pfändung geschützt ist! Das BaFög kannst Du stunden lassen! Bitte suche Dir professionelle Hilfe b.z.w. wende Dich an eine gemeinnützige Beratungsstelle!

Pobacken kneifen und durch. Ist nicht viel Geld aber reicht erstmal zum überleben. Im schlimmsten fall n nebenjob. Mit dem schrieb gehst du am besten wieder zu deinem Anwalt, und forderst die Teilung des Betrages. Das ist möglich.

Liste deinen Verdienst auf, mit Belegen am Besten. Biete dem Gericht die Zahlung von monatlich 10€ an. Dann hast du Ruhe.

Normalerweise ist es möglich bei Gericht einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe zu stellen. Dies sollte aber während des laufenden Prozesses erfolgen. Da du den Prozeß verloren hast, bist du verpflichtet, die bei der Gegenseite entsandenen Kosten zu tragen. Setz dich mit dem Gericht in Verbindung, aber schnell, denn durch einen Titel (auch hinsichtlich der Kosten, also einen Kostenfestsetzungsbeschluss) kann eine Vollstreckung betrieben werden, der wieder Geld kostet. Wenn du unterhalb der Pfändungsfreigrenze bist, kann dir auch nichts gepfändet werden, aber dein Konto kann z.B. durch einen Pfüb "gepfändet" werden, d.h. du hast keinerlei Verfügungsmöglichkeiten mehr !

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